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Frisium

Clobazam: Beruhigungsmittel - Psychopharmaka

Wirkung, Indikation

Frisium
Wirkstoff, Wirkstoffgruppe: Clobazam, Benzodiazepine
Wirkung auf die Psyche als: Beruhigungsmittel
Medikament ist zugelassen und wird verkauft in Österreich und Deutschland.
Wird eingesetzt bei: Angst-, Erregungs- und Spannungszuständen, Epilepsie

Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen:

Häufig bei Frisium: Sedierung, Müdigkeit, Schläfrigkeit.

Gelegentlich:

Selten bei Frisium: Muskelschwäche, Tremor.

Vereinzelt auftretende unerwünschte Arzneimittelwirkungen: Trockenheit im Mund, zu seltener Stuhlgangt, Appetitreduzierung, Übelkeit. Werden hohe Dosen Frisium über einen längeren Zeitraum genommen können umkehrbare Störungen wie langsames, nicht klares Sprechen (Störungen der Artikulation), Gang- und Bewegungsunsicherheiten, Störungen des Sehens, eine Zunahme des Gewichts, und Verlust der Libido auftreten. Nach längerer Verwendung können sehr selten Störungen des Bewusstseins und der Atmung vorkommen.

Vereinzelt: Hautreaktionen wie Exanthem, Hautallergie mit Quaddeln oder Erytheme.

Paradoxe Reaktionen wie Unruhe, Ein- und Durchschlafstörungen, Reizbarkeit, akute Erregungszustände, Angst, Aggressivität, Wahnideen, Wutanfälle, Albträume, Halluzinationen, psychotische Reaktionen, Suizidalität, vermehrte Muskelspasmen (Behandlung abbrechen).

Es besteht Suchtgefahr bei Frisium. Anterograde Amnesie, unangemessenes Verhalten.

Bei hoher Dosis Atemdepression. Bei bereits bestehender Atemnot durch Atemwegsobstruktion (z.B. Asthma) oder Hirnschädigung --> respiratorische Insuffizenz. Bei vorbestehender Depression können Depressionen verstärkt werden.

Beeinträchtigung Reaktionsvermögen bei Frisium.

Medikamente, die wie Frisium den Wirkstoff Clobazam enthalten: Urbanyl.
Hersteller des Medikaments ist Sanofi-Aventis.

Erfahrungen, Kommentare, Fragen

13.11.2014 - Gibt es hier Langzeitnutzer von Frisium? - Kommentar von filius:

Mein neunjähriger Sohn nimmt Frisium seit vier Jahren jetzt. Wir hatten es geschafft, seine 7-8 Anfälle pro Tag durch sorgfältige Kontrolle seiner Ernährung (BAI, Zucker / MSG / Nussfrei) zu verringern und sein letzter totaler Anfall (zitternd am Boden) ereignete sich vor drei Jahren. Zum Glück haben wir ihn auf ein oder zwei Auren für eine lange Zeit pro Woche runterbekommen, aber vor kurzem hat es sich derart erhöht, dass er vier oder fünf Auren pro Woche bekommt. Sein Neurologe rät uns, seine Dosierung erneut zu steigern und ich frage mich, ob es jemand gibt, der langfristig Frisium einnimmt und einen Rat gegen könnte. Und auch, ob die Priorität sein sollte, die Auren insgesamt loszuwerden (dh hilft es bei der Vermeidung von Entwicklungsverzögerungen, Lernfähigkeit usw. ), anstatt sich Gedanken über die Auswirkungen der Medikamente zu machen? Wäre dankbar für jeden Hinweis!

17.01.2016 Kommentar von Mezzy:

Ich nehme Frisium seit mehr als 16 Jahren, es wirkt bei mir, und wenn meine Epilepsie mal nicht so will wie ich, erhöhe ich es an dem Tag. Ich nehme 10 mg zur Nacht. Ich weiß nicht so recht, was ich dir sagen soll. Ich nehme es seit Jahren und nehme eine zur Nacht, um besser zu schlafen. Aber seit einigen Jahren bringt das nichts mehr. Ich habe versucht, das Medikament zu reduzieren, aber ich habe da keine Illusionen ich bin davon jetzt abhängig und lass es mir jetzt auch nicht mehr von irgendeinem 'klugen' Arzt wegnehmen. Ich bin nun 63 und rate dir, setz es weise ein.

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