Entscheidungsfindung im Gehirn

Wie Botenstoffe die individuelle Entscheidungsfindung beeinflussen 11.02.2021 Ein Forschungsteam aus Psychologinnen, Psychologen und Physikern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat die neurobiologischen Prozesse bei verschiedenen Formen der Entscheidungsfindung untersucht. Sie berichten in der Fachzeitschrift Nature Communications, dass ein unterschiedliches Verhältnis zweier Botenstoffe kurzfristige und langfristig-strategische Entscheidungen verschieden beeinflusst. Unterschiedliche Gehirnareale, darauf deuten … Weiterlesen

Corona: Die Psyche von Kindern und Jugendlichen

COPSY-Studie: Kinder und Jugendliche leiden psychisch weiterhin stark unter Corona-Pandemie 10.02.2021 Die Lebensqualität und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat sich in Deutschland im Verlauf der Corona-Pandemie weiter verschlechtert. Fast jedes dritte Kind leidet ein knappes Jahr nach Beginn der Pandemie unter psychischen Auffälligkeiten. Sorgen und Ängste haben noch einmal zugenommen, auch depressive … Weiterlesen

Freundschaft und das Gehirn

Freund­schaft­liche Nähe hat starke Wir­kung auf Emo­tio­nen 09.02.2021 Beste Freunde sind in stressigen Situationen von besonders großem Wert, auch wenn diese nicht persönlich anwesend sind. Das konnte Carmen Morawetz vom Institut für Psychologie gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen in einer bildgebenden Studie belegen. Die in NeuroImage publizierten Ergebnisse zeigen, wie unser Gehirn negative Emotionen durch … Weiterlesen

Corona und die Persönlichkeit

Introvertierte Menschen erleben die Pandemie als weniger stressig 02.02.2021 Bestimmte Persönlichkeitsmerkmale beeinflussen, wie stressig Menschen die Corona-Pandemie erleben. Das zeigt eine Langzeitstudie der Universität Leipzig, die jetzt in der Fachzeitschrift „Personality and Individual Differences“ veröffentlicht wurde. „Introvertierte und emotional stabile Menschen empfinden die Pandemie als weniger stressig im Vergleich zu extravertierten und neurotischen Menschen“, sagt … Weiterlesen

Gruppenpsychologie: Wir gegen die!

29.01.2021 Oft fühlen sich Menschen als Teil einer Gruppe – und lehnen Personen anderer Gruppen ab. Bisherige Forschung konzentriert sich jedoch fast ausschließlich auf die Mehrheitsbevölkerung. „Wir wollten wissen, wie das bei Deutschen mit Migrationshintergrund ist“, so Hayfat Hamidou-Schmidt von der UDE. Mit ihrer Kollegin Dr. Sabrina Jasmin Mayer aus der Arbeitsgruppe Empirische Politikwissenschaft nutzen … Weiterlesen

Risikofreude zeigt sich im Gehirn

29.01.2021 Für Risikoverhalten gibt es eine gemeinsame genetische und neurobiologische Grundlage: Die genetische Disposition für Risikofreude ist in mehreren Arealen des Gehirns abgebildet, wie eine UZH-Studie zeigt. Sie kombiniert erstmals genetische Information mit Gehirnscans von über 25’000 Personen. Riskante Verhaltensweisen wie Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum, zu schnelles Autofahren oder häufig wechselnde Sexualpartner ziehen enorme gesundheitliche … Weiterlesen

Stabiles Herz – stabiler Geist

Patienten mit einer Herzschwäche weisen häufig Gedächtnisstörungen und Aufmerksamkeitsdefizite auf. Über die Verlaufsdynamik dieser kognitiven Leistungsschwäche und begleitende Veränderungen im Gehirn bei Herzinsuffizienz-Patienten war bislang wenig bekannt. Ein Würzburger Forschungsteam aus Kardiologen, Neurologen, Neuroradiologen und Psychologen fand im Rahmen der Studie „Cognition.Matters-HF“ heraus, dass sich die zum Studienstart vorhandenen kognitiven Defizite binnen drei Jahren bei … Weiterlesen

Bäume gegen Depressionen

Straßenbäume als Mittel gegen Depressionen 26.01.2021 Forscher zeigen: Bäume bereichern nicht nur die Stadtnatur, sondern könnten auch die seelische Gesundheit stärken. Straßenbäume im direkten Lebensumfeld könnten das Risiko für Depressionen und den Bedarf an Antidepressiva in der Stadtbevölkerung reduzieren. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), des Deutschen Zentrums … Weiterlesen

Einsamkeit und Wohlbefinden abhängig vom Gesellschaftssystem

12.01.2021 Durch die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie fühlen sind viele Menschen isoliert und allein. Wie einsam man sich wirklich fühlt, hängt auch vom gesellschaftlichen System ab, wie eine Studie von Prof. Dr. Julia Becker von der Universität Osnabrück in Kooperation mit der University of Queensland, (Australien) zeigt. Sie wurde unter dem Titel „Neoliberalism can reduce … Weiterlesen

Covid-19-Pandemie: Was bringt die Menschen dazu, Abstand zu halten?

08.01.2021 In einem Beitrag für die Fachzeitschrift „Journal of Experimental Psychology: Applied“ hat ein Forschungsteam die Ergebnisse einer Untersuchung zum Abstandsverhalten der Menschen unter Corona-Bedingungen beschrieben. Danach motiviert die Angst vor einer eigenen Erkrankung am stärksten dazu, auf Distanz zu bleiben. Hauptautoren der Studie sind drei Psychologie-Studentinnen (Anna Neumer, Vita Bogdanic, Theresa Schweizer) eines internationalen … Weiterlesen