Antiepileptika, Antikonvulsiva bei bipolarer Störung

Psychopharmaka bei Epilepsie

Suizidalität bei bipolarer Störung

Das Risiko der Suizidalität unter Patienten mit bipolarer Störung, die mit antiepileptischen Medikamenten behandelt wurden, steigt nicht, verglichen mit jenen, die Lithium oder keine Medikamente einnahmen laut einer in der Dezemberausgabe der Archives of General Psychiatrys herausgegebenen Studie.

Antiepileptika versus Lithium

Robert D. Gibbons, Ph.D. von der Universität Illinois in Chicago, und Kollegen analysierten Daten aus einer medizinischen Datenbank mit 47.918 bipolaren Patienten, um zu prüfen, ob die Rate der Suizid-Versuche unter jenen, die einige der 11 Antiepileptika nahmen, die von der U.S. Food and Drug Administration genehmigt wurden, die Rate bei jenen übertraf, die Lithium oder keine Psychopharmaka nahmen.

Keine Belege, dass Antikonvulsiva die Suizidalität erhöhen

Einen kausalen Schluss aus den Daten zu ziehen, ist im Allgemeinen schwierig, aber noch komplizierter bei Untersuchungen zu Selbstmord, schreiben die Autoren.

In der Zusammenfassung liefert die gegenwärtige Analyse keine Belege, dass Antiepileptika das Risiko für Selbstmordversuche bei Patienten mit bipolarer Störung erhöhen.

Der Hauptautor berichtete, als Sachverständiger für Pfizer Pharmaka zu arbeiten, die Gabapentin herstellen, eines der Medikamente, die bei der Studie verwendet wurden, aber Pfizer war nicht an der Forschung beteiligt.
Quelle: Archives of General Psychiatrys Dez 2009

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