Botox gegen Migräne

Neurologische Erkrankungen - Chronische Kopfschmerzen

Am Freitag, dem Oktober 15, 2010, verkündete die U.S. Food and Drug Administration die Zulassung der OnabotulinumtoxinA (Botox) Spritze zur Verhütung von Kopfschmerzen bei erwachsenen Patienten mit chronischer Migräne.

FDA genehmigt Botox

Chronische Migräne ist eine ernste Bedingung, gekennzeichnet durch intensives Pulsieren oder pochenden Schmerz an einem Bereich des Kopfes und kann von Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit sowie Geräuschempfindlichkeit begleitet werden.

OnabotulinumtoxinA bzw. Botox ist genehmigt worden, für die Behandlung chronischer Migräne, aber scheint nicht wirksam zu sein bei der Behandlung von episodischer Migräne, die 14 Tage oder weniger intermittierende Kopfschmerzattacken einschließt.

Botox alle drei Monate

Für die Behandlung chronischer Migräne wird OnabotulinumtoxinA ungefähr alle drei Monate mit multiplen Injektionen um den Kopf und Hals herum verabreicht, um zukünftige Kopfschmerzsymptome zu reduzieren.

Die am meisten mit Botox verbundenen Nebenwirkungen schließen Halsschmerzen und Kopfschmerzen ein.

Während das OnabotulinumtoxinA-Label eine Verpacktungswarnung enthält, die das Risiko von Symptomen anzeigt, die jenen des potentiell lebensbedrohenden Botulismus ähnlich sind, gibt es bei der Verwendung von Botox mit empfohlener Dosis für die Behandlung von chronischer Migräne und anderen genehmigten Indikationen keine ernsten ungünstigen Ereignisse.

Patienten mit chronischer Migräne erleben oft mehr als 14 Tage pro Monat Kopfschmerzen. Diese Bedingung kann sehr stark die Familie, die Arbeit und das soziale Leben beeinträchtigen, so dass es wichtig ist, eine Vielfalt von verfügbaren wirksamen Behandlungsoptionen zu haben, sagte Russell Katz, M.D, vom FDA Center for Drug Evaluation and Research in einer Erklärung.
Botox wird von Allergan Inc hergestellt.
Quelle: U.S. Food and Drug Administration, Okt 2010

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