Bloße Anwesenheit anderer Menschen verringert Angst

Was die Angst kleiner macht In unheimlichen Situationen kann die bloße Anwesenheit einer unbekannten Person beruhigend wirken. Das zeigt die Studie eines Würzburger Teams, das Angsterkrankungen erforscht. Alleine auf eine Reise gehen. Stundenlang im Flugzeug sitzen, in zwölf Kilometern Höhe über dem Atlantik. Mit Turbulenzen und allen Unbequemlichkeiten, die zu einem Langstreckenflug eben so dazu … Weiterlesen

Essgestörtes Verhalten und Sporttreiben

Exzessives Sporttreiben bei Essstörungen: psychologische Mechanismen entschlüsselt Übermäßiges, exzessives und zwanghaftes Sporttreiben ist sehr schädlich für die Gesundheit, besonders ausgeprägt ist dies bei Personen, die unter Essstörungen leiden. Anhand elektronischer Tagebücher hat ein Forschungsteam des KIT und der Universität Freiburg nun erstmals psychologische Alltagsmechanismen aufgedeckt, die diesem pathologischen Sporttreiben zugrunde liegen. Die Ergebnisse lassen den … Weiterlesen

Psychologische und soziale Gefahren am Arbeitsplatz

Psychosozialen Risiken im Betrieb wirksam begegnen Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Arbeitgeber, die Arbeit so zu gestalten, dass Gefährdungen für die Gesundheit vermieden werden. Das schließt auch Gefährdungen durch die psychische Belastung der Arbeit ein, etwa infolge zu hoher Arbeitsmengen oder überlanger Arbeitszeiten. Mit dem Feldforschungsprojekt „Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung in der betrieblichen Praxis“ untersuchte die Bundesanstalt für … Weiterlesen

Sport und Gehirnvolumen

Ist körperliche Fitness gut für den Kopf? Fördert körperliche Fitness die Gesundheit des Gehirns? Belege für diese These – wenngleich kein eindeutiger Beweis – kommen von einer neuen Studie. Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Universitätsmedizin Greifswald analysierten Daten von mehr als 2.000 Erwachsenen. Sie stellten fest: je besser die körperliche … Weiterlesen

Stigmatisierung von Menschen mit Borderline-Störung

Vorverurteilung von PatientInnen mit einer Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ nachgewiesen SRH Hochschule für Gesundheit und Kooperationspartner veröffentlichen Studienergebnisse zur Stigmatisierung von PatientInnen mit einer Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ. Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski, Vizepräsidentin der SRH Hochschule für Gesundheit, Regine Breneise, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt nutriCARD, Carolin Thiel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bachelorstudiengang Psychologie und Marvin Schäfer, Studierender … Weiterlesen

Trolley-Problem – moralisches Gedankenexperiment

Wer würde einen Menschen opfern, um fünf zu retten? – Weltweite Unterschiede in moralischen Entscheidungen Die Bereitschaft, einen Menschen zu opfern, um mehrere zu retten, unterscheidet sich von Land zu Land. Das zeigt eine wissenschaftliche Studie mit 70.000 Teilnehmer*innen aus 42 Ländern, bei der ein Forscherteam rund um Iyad Rahwan, Direktor des Forschungsbereichs Mensch und … Weiterlesen

Konzentration: Hört man besser mit geschlossenen Augen?

Konzentrierter zuhören mit geschlossenen Augen? Neurowissenschaftler am Institut für Psychologie der Universität zu Lübeck stellen Mythos auf den Prüfstand Häufig schließen wir unsere Augen wenn wir konzentriert zuhören. Aber hören wir mit geschlossenen Augen wirklich besser als mit offenen Augen? Um diese Frage zu beantworten, haben Neurowissenschaftler an der Universität zu Lübeck die Hirnströme beim … Weiterlesen

Psychophysiologische Reaktionen auf Kunst

Kunst spricht für sich und lässt Herzen schneller schlagen Informationen zu einem Kunstwerk haben keinen Einfluss auf das ästhetische Erlebnis von Museumsbesucherinnen und -besuchern. Viel stärker wirken sich die Eigenschaften eines Gemäldes selbst auf die Betrachtenden aus. Zu diesem Schluss kommen Psychologinnen und Psychologen der Universität Basel in einer neuen Studie. Beim ästhetischen Erleben handelt … Weiterlesen

Die Vorhersage von Ereignissen der Umwelt im Gehirn

Wie das Gehirn Ereignisse vorhersagt 17.01.2020 Beim Sport, beim Musizieren und in anderen Bereichen des täglichen Lebens muss das Gehirn wissen, wann Ereignisse eintreten, um schnell reagieren zu können. Doch wie kann der Mensch solche Ereignisse rechtzeitig vorhersehen? Gemäß einer weit verbreiteten Hypothese schätzt das Gehirn die sogenannte Hazard Rate von Ereignissen ab. Dagegen konnte … Weiterlesen

Vernachlässigung im Kindesalter beeinflusst spätere Gehirngröße

Erwachsene, die als Kinder aus rumänischen Heimen adoptiert wurden, haben kleinere Gehirne als Adoptierte, die keine vergleichbare Vernachlässigung im Kindesalter erfahren haben. Je mehr Zeit die Kinder im Heim verbracht hatten, desto geringer war ihr Gehirnvolumen später. Das berichtet ein internationales Forschungsteam unter Federführung des King’s College London in der Zeitschrift Proceedings of the National … Weiterlesen

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