Machiavellismus Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Machiavellismus Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Persönlichkeitspsychologie – Machiavellismus

Kommentare, Erfahrungen, Erfahrungsberichte zum Thema Machiavellismus

Arbeitskollege: Manipulator

11.08.2017 Kommentar von soja:

Wie eine Offenbarung. Mein Arbeitskollege, Projektleiter, 57, ist so ein 100%. Ich habe ihn als Manipulator, oder Bescheißer, verstanden. Aber es gibt eine genaue psychologische Bezeichnung! Danke.

Manipulatives Verhalten und Kriminalität bei jungen Frauen

Kommentare, Erfahrungen zur Studie Manipulatives Verhalten und Kriminalität bei jungen Frauenzum Artikel

24.08.2019 Erfahrung von Neugierigerer:

Die Veröffentlichung ist eine Weile her. Gibt es inzwischen mehr Studien in diesem Zshg. ?

Waren statistisch durchschnittlich viele Menschen mit hoher EI in der Gruppe ?
Welche Merkmale/Aspekte waren ausschlaggebend für die Wahl der Personen (Gesamtgruppe).
Wie hoch war der Wert für die jungen Männer(machiavellistisch) und gibt es Hypothesen für die jeweilige „Wahl/Genese“ der Ausprägung bei den Geschlechtern. Wohin tendieren die ebenfalls delinquenten männlichen Teilnehmer mit hoher EI. Gibt es dort andere Häufungen ?
Ist eine hohe EI grundsätzlich Basis für erfolgreich angewandte manipulative Fähigkeiten ?

Platt formuliert: sind die Jungs dann gewöhnlicher fies oder trickreich/klug manipulativ ? Gewalttätig ? (statistisch, klar)

Kann ein evolutionärer Aspekt für die Häufung bei Frauen in den physischen Unterschieden und sozialen „Präferenzen“ der Geschlechter eine Rolle spielen ?

Ist etwas bekannt über die Lebensbedingungen/Entwicklungsbedingungen der jungen Frauen/Männer, die mit hoher EI in einen Machiavellismus „gewachsen“ sind und ist das Verb die richtige Wahl oder sollte ich mir die „Entwicklung“ (das Erblühen der dunkeln Gabe, Pardon für Pathos) nicht als einen Prozess vorstellen ?

Mein psych. Grundwissen ist nicht solide, daher ist mir nicht ganz klar, ob die machiavellistische Persönlichkeitsentwicklung auf/mit Grundlage einer hohen EI auch mit Erlernen einhergeht und/oder evtl. wie ein „Talent/Resource“ schlicht den jungen Menschen zur Verfügung steht und sich in Anwendung für sie bewährt hat. „Erkennen/Entdecken“ und lernen zu nutzen“.(Hier nun individuell, nicht evolutionär).

Ist die Vorstellung einer „Ressource“ manipulativer Geschicklichkeit sinnvoll ?

Welche Rolle spielen die Erziehenden/Sozialisierungs.-raum/-begleiter und das Lernen durch ein Nachahmen/Kopieren ?

Verweisen Sie mich auf die Orginalstudie, die über die Quellenangabe zu sicher zu finden ist, allerdings viele Seiten beinhalten wird und Englisch geschrieben ist?

Das würde ich gut verstehen. Danke auf jeden Fall für diese Zusammenfassung der Studie.
Ich sehe mal nach, ob ich eine Antwort bekomme und bleibe neugierig. Danke für ihre Site/Veröffentlichungen möchte ich an der Stelle auch mal loswerden.

24.08.2019 Kommentar von PSYLEX:

Der Link zur Originalstudie wurde inzwischen eingefügt.

Machiavelli – mißverstanden

23.12.2019 Erfahrung von kami:

Machiavellismus scheint ein terminus technicus geworden zu sein, das muss man dann hinnehmen.

Machiavelli wird dabei aber unnötig in Verruf gebracht. In seinem bekantesten Werk, „der Fürst“, beschreibt er zwar in der Tat Mechanismen, welche sich zur Manipulation eignen. Aber er tut dies wertungsfrei, ohne einen moralischen Bezug oder Empfehlungen.

Genausogut könnte man einem IT Sicherheitsdienstleister unterstellen, er unterstütze black hat hacking, weil er Schwachstellen im System aufzeigt.

Machiavelli unstersucht Mechanismen der Herrschaftserlangung und Herrschaftserhaltung auf rein sachlicher Ebene. Dabei führt er sogar aus, dass Herrschaft durch Gewalt ineffektiv und resourcenaufwändig ist, rät also in einem gewissen Sinne sogar davon ab.

Deshalb verstehe ich die Titulierung bestimmter Charakterzüge mit Bezug auf Machiavelli nicht wirklich. Von dem Artikel hätte ich mir gewünscht, dass die Eigenheiten machiavellistischer Charakterzüge besser herausgearbeitet werden.
Gerade Eigenschaften wie z.B. Impulsivität scheinen doch besser zu Psychopathie als zu Machiavellismus zu passen.

Machiavellismus bei Frauen

20.07.2020 Erfahrung von Charlotte:

Ich lebte bisher in der naiven Überzeugung Frauen seien „anders“, gerade weil sie Frauen sind. Hier zu lesen, dass sie ebenso und eben darum, „hinterhältig und manipulativ“ etc. sein können, hat mir heute die Augen geöffnet. Wo bitte erhalte ich das Handwerkszeug, mich als Frau, ihnen entgegen zu stellen und mächtiger zu sein? Wie bewältige und trage ich diese Konflikte aus?! Vielen Dank für die Literatur Hinweise.

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