Selbstverwirklichung, Selbstentfaltung (Psychologie)

Liste: Was benötigt wird

12.09.2017 Psychologische Studie stellt Liste aus Forschungsbefunden zu Persönlichkeitseigenschaften und Umständen zusammen, die zur Selbstverwirklichung bzw. Entfaltung benötigt werden.

Der Mensch hat einen angeborenen Drang zu Selbstvervollkommnung und Wachstum. Um zu verstehen, wie Menschen Selbstverwirklichung erreichen, haben Psychologen versucht zu erklären, warum manche Menschen in bestimmten Situationen gedeihen / sich entfalten, während andere nur überleben oder erliegen.


Bild: Ulrike Mai

Das Thema des Gedeihens, des eigenen Vorwärtskommens ist bei Wissenschaftlern populär geworden, was zu einander widersprechenden Forschungsergebnissen und einem Mangel an Konsens über die Schlüsselprozesse geführt hat, die das Konstrukt untermauern.

Definition

Was es braucht, um vorwärtszukommen, anstatt bloß zu 'überleben', könnte einfach sein: das Leben und sich selbst genießen, und in einer Sache gut sein, schreibt Dr. Daniel Brown vom Fachbereich für Psychologie der Universität Portsmouth.

Es scheint darauf zurückgeführt werden zu können, dass ein Individuum ein Gefühl der Entwicklung erlebt, in einer Sache besser wird und etwas erfolgreich meistert.

Die Metaanalyse wertete Studien mit Babys, Heranwachsenden, Kunstschaffenden, Leistungssportlern, Angestellten und älteren Menschen aus, und hat eine Liste aus den Studienresultaten zusammengestellt, die der einfachen Definition, um erfolgreich bei der persönlichen Entfaltung zu sein, genügt.

Laut Dr. Brown bedarf es nicht alle Komponenten, aber eine Kombination aus einigen Elementen aus jeder der beiden folgenden Listen dürfte helfen, sagte der Psychologe.

Listen

Für die Selbstentfaltung ist es wichtig, dass man

Man benötigt allerdings für die Selbstverwirklichung auch:

Die Psychologie hat festgestellt, dass Selbstentfaltung / Selbstverwirklichung zwar Widerstandsfähigkeit (Resilience), Erfolg, Wachstum und Entwicklung ähnlich ist, aber doch als psychologisches Konstrukt allein steht, schreibt Brown im Fachblatt European Psychologist.

© PSYLEX.de - Quellenangabe: Universität Portsmouth; European Psychologist - DOI: 10.1027/1016-9040/a000265; Sept. 2017

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