Psychopharmaka in der Schwangerschaft

Psychotrope bzw. psychoaktive Substanzen

Ungünstige Auswirkungen von Psychopharmaka auf Schwangerschaften

Bei schwangeren Frauen ist die Verwendung von Psychopharmaka bzw. psychotropen Medikamenten, besonders Benzodiazepinen mit ungünstigen perinatalen Ergebnissen verbunden laut einer Studie in der Dezemberausgabe des American Journal of Obstetrics & Gynecologys.

Ronit Calderon Margalit, M.D. von der University of Washington School of Public Health und Community Medicine in Seattle, und Kollegen interviewten 2.793 schwangere Frauen in Washington und untersuchten ihre Krankenakten.

Mögliche Nebenwirkungen

Die Forscher stellten fest, dass in der Schwangerschaft Benzodiazepine einnehmene Frauen ein

Auswirkungen von SSRI auf Schwangere

Sie fanden eine Verbindung zwischen Einnahme von selektiven Serotoninrezeptor Hemmern wie z.B. Venlafaxin (siehe aber auch Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer - SSRI) nach dem ersten Trimester und einer verfrühten Entbindung.

In Anbetracht der starken Verbindung zwischen Benzodiazepinen und ungünstigen Ergebnissen der Schwangerschaft und den aufgewiesenen Verbindungen von Venlafaxin und der SSRI-Therapie, besteht eine dringende Notwendigkeit, dieser Verbindung mit großen, gut geführten Kohortenstudien nachzugehen, um unsere Ergebnisse zu bestätigen, schreiben die Autoren.

Studien zur Wirkweise von Psychopharmaka

"Befunde zusätzlicher Studien zu den Psychopharmaka werden benötigt, um Daten für die Entscheidungsfindung hinsichtlich der Behandlung während Schwangerschaften zu liefern und Kenntnis über die möglichen Mechanismen zu fördern, durch die Psychopharmaka eine Schwangerschaft beeinflussen können".
Quelle: American Journal of Obstetrics & Gynecologys Jan. 2010

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