Buspiron

Anxiolytikum - Psychopharmaka

Buspiron ist ein angstlösendes Medikament. Die Wirkung tritt nicht sofort, sondern erst nach 2-3 Wochen regelmäßiger Einnahme ein; es wirkt nicht sedierend und scheint nicht abhängig zu machen.

Wirkung

Einordnung unter: Tranquilizer / Beruhigungsmittel, Psycholeptika, Anxiolytika, Azaspirodecandion-Derivate.

Wirkstoff: Buspiron
Wirkung auf Organismus: Beruhigungsmittel, Anxiolytikum. Wird gegen Angststörungen eingesetzt.

Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen:

Häufig auftretende NW:

Gelegentlich auftretende NW:

Seltene Nebenwirkungen

Selten bei Buspiron sind folgende unerwünschte Wirkungen:

Weitere mögliche Nebenwirkungen sind: Hypotonie, Hypertonie, Leberwertanstieg, Muskelkrämpfe, Muskelverspannung, Gelenkschmerzen, unwillkürliche Bewegungen, verlangsamte Reaktionszeit, Entfremdungserlebnisse, Unbehagen, pathologische Empfindlichkeit gegenüber Schall (Hyperakusis), Hochstimmgung, Bewegungsdrang, Ängstlichkeit, Interessenverlust, Assoziationsstörung, Halluzinationen, Selbstmordgedanken, Krampfanfälle, Blähungen, Appetitlosigkeit, gesteigerter Appetit, Hypersalivation, Reizdarm, rektive Blutungen, Gewichtszunahme/abnahme, Fieber, Dröhnen Kopf, Unwohlsein, Müdigkeit.

Sehr selten

Sehr selten bei Buspiron sind folgende Nebenwirkungen:

Warnhinweise

Gegenanzeigen / Warnhinweise

Überempfindlichkeit, schwere Leber- u. Nierenfunktionsstörung, akutes Engwinkelglaukom, Myasthenia gravis.

Anwendungsbeschränkungen

Anwendung bei Patienten unter 18 Jahren nicht zu empfehlen.

Schwangerschaft, Stillen

In der Schwangerschaft nur bei strenger Indikation.
Während der Stillzeit: Kontraindikation.

Laut Beipackzettel sollte Buspiron in der Schwangerschaft nur bei strenger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt angewendet werden,da beim Menschen keine Erfahrungsberichte vorliegen.

Ist die Schwangerschaft eingetreten oder beabsichtigt sollte der Arzt aufgesucht werden.

Wenn Sie Buspiron-enthaltende Medikamente einnehmen, sollte vorher abgestillt werden, da über die Wirkung des Arzneimittels auf das Neugeborene nichts bekannt ist.

Wechselwirkungen

Folgende (möglichen) Wechselwirkungen sollten bei der Einnahme von Buspiron bzw. der Präparate, die den Wirkstoff enthalten, beachtet werden:

Klinisch bedeutsame Wechselwirkungen:

Klinisch nicht bedeutsame Wechselwirkungen:

Medikamente, die den Wirkstoff Buspiron enthalten: Anxut, Bespar, Busp, Buspar.
Der Wirkstoff wurde entwickelt und ursprünglich auf den Markt gebracht von Bristol-Myers Squibb.

Schreiben Sie uns >> hier << über Ihre Erfahrungen und lesen Sie die Erfahrungsberichte / Kommentare zu diesem Thema.

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter