Concerta

Methylphenidat: Psychostimulans - Psychopharmaka

Wirkung

Concerta
Wirkstoff Methylphenidat; Wirkstoffgruppe: Psychostimulantien
Wirkweise auf das Nervensystem / die Psyche: aufputschend, stimulierend; Einsatz bei ADHS(s. dort auch unter Medikamenten), Narkolepsie.
Arznei wird verkauft in der Schweiz und in Deutschland.

Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen:

Sehr häufig: Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Appetitlosigkeit Häufig: Symptomverstärkung, Asthenie, Hypertonie, Übelkeit / Erbrechen, Dyspepsie, Gewichtsverlust, Muskelzucken (Tics), Benommenheit, emotionale Labilität, Schläfrigkeit, Ängstlichkeit, Depression, Nervosität, Feindseligkeit, Exanthem.

Gelegentlich bei Concerta: Brustschmerzen, Fieber, versehentliches Verletzen, Unwohlsein, Schmerzen, Suizidversuch, Migräne, Tachykardie, Diarrhoe, Stuhlinkontinenz, gesteigerter Appetit, Muskelkrämpfe in den Beinen, Apathie, anormes Denken, anormes Träumen, Halluzinationen, Verwirrtheit, krankhaft gesteigerte Motorik (Hyperkinesie), Schlafstörungen, Sprechstörungen, Schwindel, vermehrtes Husten, Nasenbluten, Haarausfall, Pruritus, Hautallergie mit Quaddeln oder Erytheme, Diplopie, veränderte Miktionsfrequenz, Hämaturie, Harndrang.

Selten: Akkommodationsstörungen, verschwommenes Sehen, Mundtrockenheit, abnorme Leberfunktion z.B. Transaminasenerhöhung, Hepatitis, Palpitationen, Arrhythmien, Arthralgie, Leukopenie, Mangel an Thrombozyten, Wachstumsverzögerung/Gewichtsverlust, Konvulsionen, Agitiertheit, Psychose.

Häufig: Fieber.

Selten bei Concerta / Methylphenidat: Angina pectoris.

Sehr selten: Hyperaktivität, Krampfanfälle, Muskelkrämpfe, choreoathetoide Bewegungen, Exazerbatorische bestehende Tics, Tourette-Syndrom, exogene Psychose (evtl. mit visuellen und taktilen Halluzinationen), depressive Gemütslage, zerebrale Arteriitis / Gefäßverschluss, malignes neuroleptisches Syndrom (MNS), hepatitisches Koma, thrombozytopen. Purpura, exfoliatische Dermatitis, Erythema multiforme, Anämie. Bei psychotischen Patienten evtl. Verschlimmerung von Verhaltensstörungen und Denkstörungen. Herabsetzung der Krampfschwelle. Erhöhung Ruhepuls, Erhöhung systolischer und diastolischer Blutdruck. Symptome einer Obstruktion bei Patienten mit bekannter Stenose bei Concerta.

Die Wechselwirkungen sind unter Methylphenidat zu finden.

Medikamente, die den Wirkstoff Methylphenidat enthalten: Medikinet, Methylpheni, Equasym, Ritalin.

Erfahrungen, Kommentare, Fragen

Bei ADHS - Erfahrungen

22.01.2018 Kommentar von carfez:

Meine Tochter hat grade damit angefangen Concerta wegen ADHS zu nehmen. Sie hat vor ungefähr 4 Wochen damit angefangen und zeigt jetzt schon wesentliche Verbesserungen. Sie ist nun in der Lage, Aufgaben zu übernehmen und Aufgaben zu erledigen, was ihr zuvor sehr schwer gefallen ist. Es gibt keine Veränderungen in ihrer Persönlichkeit, was mir natürlich enorm wichtig war. Sie kann jetzt auch besser schlafen; vorher litt sie schon recht häufig unter Schlaflosigkeit.

Mein Erfahrungsbericht

08.12.2014 - Kommentar von Betty:

Bislang waren meine Erfahrung großartig. In der Vergangenheit habe ich Adderall (bei uns zugelassen) und Dexmethylphenidat genommen, und bisher ist dies das beste Medikament für mich. Ich habe vor dabei zu bleiben.

Ritalin IR habe ich bisher nicht benutzt, aber Adderall, sowohl IR als auch XR, und meine Erfahrung ist, dass die Wirkung von Concerta sogar noch länger als Adderall XR ist. Sowohl unter Adderall als auch Concerta hat sich meine Stimmung verbessert (keine Depressionen mehr, kein Trübsal blasen und über Dinge grübeln, Angst etc.), aber auf Adderall war ich viel nervöser, und hatte auch Depressionen, wenn ich "runterkam".

Ich hatte auch wirklich keine negativen Nebenwirkungen, außer ein bisschen Muskelschmerzen einmal vor längerer Zeit. In Bezug auf die Persönlichkeit: Ich bin absolut noch dieselbe Person, nur viel, viel weniger geneigt, in die Luft zu gehen.:-)

Welche Erfahrung haben Sie damit gemacht? Schreiben Sie uns.

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