Dextroamphetamin, Dexamphetamin Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zum Medikament Dextroamphetamin, Dexamphetamin

Bei ADHS

01.01.2016 Kommentar von WEbbi:

Ich nehme Attentin wegen ADHS. Ich habe Elvanse und Ritalin usw. versucht, ich leide auch unter komorbider Angst. Aber meine Angst steigerte sich nur noch. Dextroamphetamin scheint da eine Ausnahme zu bilden. Es ist ein entspanntes und konzentriertes Gefühl. Ich nehme weniger Clonazepam und Xanax, weil ich nun ein Gefühl der Kontrolle und der Fähigkeit habe, meine Aufgaben zu machen. ich bin froh, dass ich nachgeforscht und dieses Medikament meinem Arzt vorgeschlagen haben, der jetzt übrigens diesen Wirkstoff immer Patienten vorschlägt, die nicht auf Elvanse und Ritalin reagieren.

24.08.2016 Kommentar von maxmax124:

Sie sind volljährig und bekommen ohne großes Problem attentin. bei mir sieht das schwieriger aus laut meinem Neurologen, dosiert lieber auf 190 mg mph Methylphenidat hoch anstatt einen Dextroamphetamin/elvanse Versuch zu starten. Strattera, Venlafaxin ebenfalls ohne wirkung die zur ADHS bewältigen eingetreten ist.

Erfahrungen mit Attentin

28.08.2019 Erfahrung von laula:

Hallo.

Ich bin Erwachsen und bekomme Attentin verschrieben, weil es die einzige Stimulanz ist, die bei mir keine untragbaren Nebenwirkungen produziert. Ritalin/Medikinet helfen zunächst gut gegen Fatique/Motivationsdefizite und Konzentrationsschwächen, machen mich aber im weiteren Therapieverlauf schlussendlich zunächst Aggressiv und dann Depressiv. Innere Unruhezustände und Schlafprobleme kommen dazu. Retadierte Präparate machen es nicht besser, sondern es dauert nur etwas länger, dann sind die negativen Effekte sogar stärker.

Bei Dexamphetamin wars am Anfang der Titration zunächst komisch, weil es doch recht stark wirkt und demensprechend Nebenwirkungen wie unangenehme Rebounds und sehr kurze depressive Verstimmungen erzeugt. Aber ich habe mich nicht davon entmutigen lassen. Und siehe da: Nach weiteren 2 Wochen und einer kleinen Toleranzpause von 4 Tagen kann ich sehr gut mit dem Medikament umgehen und mein Körper hat sich an das Medikament gewöhnt.

Ich mache jedesmal wenn ich bei 5 mg Dexamfetamin angekommen bin mindestens einen Tag Pause, um die Toleranz zu drücken. Dann bei wiederaufnahme reduziere ich gleichzeitig die Dosis. So habe ich eigentlich keine Nennenswerten Nebenwirkungen mehr und bewege mich in einem Dosisbereich, der auch nicht zu stärkeren Entzugserscheinungen führt.

Fazit:

Attentin ist ein tolles Medikament, wenn man lernt wie es funktioniert.

Welche Erfahrung haben Sie damit gemacht? Schreiben Sie uns.

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