Psychopharmaka-Liste

Psychopharmaka Nebenwirkungen

Diese Liste der Psychopharmaka mit ihren Wirkungen, Nebenwirkungen, Gegenanzeigen (Kontraindikationen) und Wechselwirkungen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Diese Informationen über diese Psychopharmaka (Wirkstoffe bzw. Handelsmarken) haben nicht die Absicht Produkte zu empfehlen oder zu bewerben - auch können sie nicht fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker ersetzen. Mit dem Inhalt von psylex.de können bzw. dürfen keine Diagnosen oder Behandlungen erstellt werden.

Alphabetische Liste der Wirkstoffe/Handelsnamen

Zu den am häufigsten verschriebenen Psychopharmaka in Deutschland kommen Sie hier.

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    Die 7 am häufigsten verschriebenen Psychopharmaka in Deutschland

    Die Mengen bzw. Einnahmemengen werden in DDD angegeben, was für Defined Daily Dose, die angenommene mittlere Tagesdosis bei Medikamenten bzw. die definierte Tagesdosis steht. Die Daten stammen aus den Arzneiverordnungsreporten der entsprechenden Jahren.

    1. Citalopram: Das Medikament gehört zu den Antidepressiva (Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer - SSRI) und kommt hauptsächlich bei depressiven Erkrankungen zum Einsatz. Handelsnamen sind: Cipramil, Seropram, Cipram, Celexa (s.a. oben) und andere.
      Citalopram ist absoluter Spitzenreiter bei den Verschreibungen. Es wuchs von 241,7 DDD im Jahr 2009 auf 338,7 Millionen DDD im Jahre 2011.
    2. Mirtazapin: Das Medikament gehört zu den noradrenergen und spezifisch serotonergen Antidepressiva (NaSSA)/tetrazyklischen Antidepressiva und wird bei depressiven Störungen eingesetzt. Handelsnamen sind: Remergil, Remeron (s.a. oben) und andere.
      Mirtazapin nimmt den 2. Platz ein: Es wuchs von 123,1 Millionen DDD im Jahr 2009 auf 150,4 im Jahre 2011.
    3. Venlafaxin: Das Arzneimittel gehört zu den selektiven Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmern (SSNRI) und wird bei Ängsten und Depressionen eingesetzt. Handelsnamen sind: Efectin, Efexor, Effexor, Trevilor (s.a. oben) und andere.
      Venlafaxin wurde am dritthäufigsten verschrieben; die Verschreibungen stiegen von 75,1 Mill. DDD auf 123,9 und verdrängten damit die von Amitriptylin.
    4. Amitriptylin: Der Wirkstoff gehört zu den trizyklischen Antidepressiva und wird bei Depressionen und Schmerzen eingesetzt. Handelsnamen sind: Saroten, Tryptizol, Elavil, Laroxyl, Endep (s.a. oben) und andere.
      Bei Amitriptylin veränderte sich nicht viel; die Verordnungen legten nur von 94,5 DDD auf 94,9 DDD zu.
    5. Opipramol: Das Medikament gehört zu den trizyklischen Antidepressiva und wird bei Ängsten, Verspannungen und Depressionen eingesetzt. Handelsnamen sind: Insidon (s.a. oben) und andere.
      Opipramol nahm den fünften Platz ein, wobei es von 74,0 Mill. DDD auf 80,3 Mill. DDD zulegte.
    6. Sertralin: Das Psychopharmakon gehört zur Wirkstoffgruppe der SSRI und wird zur Behandlung von Depressionen und Angststörungen eingesetzt. Handelsnamen sind: Adjuvin, Lustral, Gladem, Tresleen, Zoloft.
      Sertralin nahm den sechsten Platz ein, wobei es einen Platz 'gutmachte', indem es von 55,1 Mill. DDD auf 64,4 Mill. DDD stieg.
    7. Methylphenidat: Das Arzneimittel gehört zur Wirkstoffgruppe der Psychostimulanzien und wird zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörungen und der Narkolepsie eingesetzt. Handelsnamen sind: Concerta, Daytrana, Equasym, Medikinet (adult), Metadate, Ritalin.
      Methylphenidat nimmt den siebten Platz mit 55,8 Mill. DDD (2009: 55,3) ein.

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