Methylphenidat Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Psychostimulans - Psychopharmaka

Gute Emotionsregulation

09.08.2018 Kommentar von Marlene:

Reizbar bin ich, wenn ich mein ADHS Medikament nicht nehme.
Und ohne Methylphenidat bin ich reizoffener, abgelenkter, konzentrationsschwächer, impulshafter, usw.

Erfahrungen - Nebenwirkungen

25.12.2016 Kommentar von meti:

Hat jemand Erfahrungen mit Methylphenidat gemacht....bzw kennt Leute die es bekommen und genommen haben? Welche Nebenwirklungen sind wohl dabei ? Habe es grad verschrieben bekommen.

28.12.2016 Kommentar von MOTU:

Die möglichen Nebenwirkungen stehen oben unter dem Link. Bei jedem Medikament können übrigens Nebenwirkungen auftreten; Ich hatte ziemlich oft Bauchschmerzen oder Erbrechen, die aber dann doch weggegangen sind. Ein Freund von mir hatte Magen-Darm-Beschwerden und Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System und hat die Behandlung deswegen dann abgebrochen.

Absetzen von Methylphenidat

29.09.2014 - Kommentar von Marie:

Hallo. Ich habe Concerta 36 mg LA von meinem Psychiater gegen Angst und ADHS-Symptome verschrieben bekommen. Ich bin 24 Jahre alt, weiblich, von einer Essstörung genesen. Ich nehme derzeit Citalopram 50mg, Xanax 0,05 XR, 05 einmal täglich in der Nacht um die Panikattacken zu lindern (ich habe praktisch keine und setze Xanax gerade ab); mein Bruder hatte mehrere Ritalin in der Schublade, und ich begann zu experimentieren. Ich nahm eine 20mg und fühlte mich großartig (auf die Concerta), es ist schon fast zwei Monate, dass ich Ritalin (manchmal bis zu 60 mg) nehme; manchmal schnupfe ich es, manchmal esse ich es, aber ich möchte damit aufhören. Ich habe Angst, es meinem Psychiater zu sagen, und ich weiß nicht, wie ich damit aufhören soll, aber ich möchte es unbedingt. Bitte helfen Sie mir es abzusetzen, was soll ich tun? Ich fühle mich so schal und leer.

25.10.2014 - re: Absetzen von Methylphenidat - Kommentar von Lupi:

Hallo Marie. Ja, ich weiß, wie du dich fühlst. Es ist der Kreislauf der Sucht. Ich würde vorschlagen, dass du das Muster deinem Psychiater vollständig offen legst. Wenn du Verurteilung und Enttäuschung bekommst, such dir einen anderen Psychiater. Ein guter Arzt wird dich objektiv, unvoreingenommen informieren und dir helfen, die tieferliegenden Probleme dahinter aufzudecken (warum du Methylphenidat und Xanax nehmen musst). Dass du gerne die euphorische Wirkung genießt scheint mir ziemlich normal. Aber du musst bereit sein, dir klarzumachen, wohin dich diese Abhängigkeit führen kann. Steig früh aus dem Sucht-Fahrstuhl aus, bevor er zu weit unten ist. Und dann erforsche dein Inneres, um dieses leere Gefühl loszuwerden. Es gibt weit mehr, als du selbst in dir momentan siehst. Aber du bist ein erstaunlicher und wertvoller Mensch auf dieser Erde!

17.09.2015 Kommentar von Sondi:

Hallo, mein Freund ist 42 und nimmt Methylphenidat wegen ADHS seit er 34 ist. Er nimmt sie wohl mit verlängerter Freisetzung einmal am Tag, bin mir aber nicht sicher wegen der Dosierung.

Vor kurzem verlor er seinen Vater und war sehr gestresst und er ist zum Arzt gegangen und der sagte ihm, sein Blutdruck wäre sehr hoch und er bekam dann Medikamente gegen den Bluthochdruck und eine Wasser-Pille. Nach etwa einer Woche hat er schlagartig mit Ritalin aufgehört.
Ich fragte, ob das sicher wäre, ohne einen Arzt zu konsultieren. Er sagte, dass der Wirkstoff in einem halben Tag aus dem System ist und wegen des Blutdrucks beschloss er, damit aufzuhören.

Seit er es abgesetzt hatte ist er ziemlich unfreundlich geworden und machte dauernd böse Bemerkungen über andere Leute, eine Seite, die ich noch nie vorher bei ihm gesehen habe.

Dreimal war er sehr gemein und völlig aus dem Häuschen in der Art, wie er mich behandelte und was er zu mir gesagt hatte. Dann tat es ihm wieder leid, aber er wurde dann doch wieder aggressiv.

Ist das normal, wenn man Methylphenidat absetzt? Wenn ja, ist er sich dessen bewusst, dass er völlig unhöflich ist usw.? Ich sagte ihm, wenn er nichts dafür kann, würde es das ja entschuldigen.

Ich habe versucht etwas über den Methylphenidatentzug in Erfahrung zu bringen, ob dies das Problem sein könnte? Würde er im Laufe der Zeit erkennen, dass sich seine Persönlichkeit verändert hat und wie er mich behandelt? Sollte ich mir Sorgen um ihn machen, wenn ich nichts mehr von ihm höre oder einfach nur mein Leben weiterleben (denn wir haben uns wegen dieser Streitereien irgendwie getrennt) und annehmen alles ist ok?

Welche Erfahrung haben Sie damit gemacht? Schreiben Sie uns.

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