Quilonorm

Lithium ist ein Phasenprophylaktikum - Psychopharmaka

Wirkung, Anwendung von Quilonorm

Quilonorm
Wirkstoff: Lithium (Phasenprophylaktikum)
Wirkung auf die Psyche: stimmungsberuhigend
Das Medikament wird bei akuten manischen und hypomanischen Phasen, Prävention von manisch-depressiven Episoden (Bipolare Störung), Behandlung von Depressionen in Kombination mit Antidepressiva und schwerer chronischer Aggressivität eingesetzt.

Mögliche Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen bei Quilonorm: Korrelation der Häufigkeit der Nebenwirkungen mit Lithium-Serumspiegel und Empfindlichkeit auf Lithium.

Häufig zu Beginn bei Quilonorm: Brechreiz, Übelkeit, Durchfall, Polyurie, Polydipsie, Muskelschwäche, Tremor der Hände (wieder abklingend). Gewichtszunahme.

Oft: Arthralgie, Muskelschwäche, Myalgie, Tremor, Faszikulation, unwillkürliche Bewegung der Extremitäten, Ataxie, choreoathetotische Bewegungen, hyperaktive Sehnenreflexe, extrapyramidalmotorische Symptome, Synkopen, Krampfanfälle, Kopfweh, verwaschene Sprache, Koordinationsstörungen, Schwindel, Benommenheit, Somnolenz, Koma, Gedächtnisverlust, Stupor, Halluzinationen, Geschmacksstörungen, Nystagmus, Gesichtsfeldausfälle, Pseudotumor cerebri, verschwommes Sehen, Impotenz/sexu. Dysfunktion. Herz-Kreislauf-System bei Quilonorm: Arrhythmien (meist Bradykardie), Kreislaufversagen, Hypotonie, EKG-Veränderungen (reversible T-Wellen-Abflachung, T-Wellen-Umkehr, QT-Verlängerung), Ödeme, Cardiomyopathien, Raynaud-Syndrom. Myasthenia gravis bei Quilonorm selten.

Blutbild: Leukozytose. Gastrointestinaltrakt: Anorexie, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Mundtrockenheit, Gastritis, Störung der Geschmacksempfindung, exzessive Speichelproduktion. Niere: Natriumverlust, Kaliumverlust. Symptome nephrogenen Diabetis insipidus, Polyurie, Polydipsie, Harninkontinenz. Langjährige Behandlung bei Quilonorm morphologische Nierenveränderung (Fibrosen).

Haut: Sehr selten Alopezie, akneiforme Dermatosen, Follikulitiden, Quincke-Ödem, Pruritus, Exazerbationen Psoriasis, Hautausschläge, Überempfindlichkeit.

Sehr selten bei Quilonorm: nephrotisches Syndrom. Endokrines System: Euthyreote Struma, Hyperglykämie, Hypothyreosen, Hyperthyreosen, Hyperparathyreoidismus, Hyperkalzämie, Hypermagnesiämie.
Medikamente, die wie Quilonorm den Wirkstoff Lithium enthalten: Hypnorex, Litarex, Lithiofor, Lithium, Neurolepsin, Neurolithium, Oligosol, Priadel, Quilonum.

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