Psychotherapie Erfahrungen, Erfahrungsberichte

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Fehler in der Psychotherapie

01.03.2015 - Kommentar von Hänschen:

Es ist gar nicht so leicht eine/n geeignete/n kompetente professionelle feinfühlige Psychologen/In für sich persönlich zu finden. Jedenfalls steht eines fest: Gute qualifizierte professionelle kompetente Individualtherapie findet nur in einem geschlossen Raum statt, und niemals auf der Bühne oder auf Seminaren oder irgendwelchen Workshops oder religiösen Betkreisen. Es gibt die Einzeltherapie-Paartherapie-Familientherapie und Gruppentherapie bis maximal 10 Personen. Dann noch Therapien im Kinder und Jugendbereich und vielen andere Bereichen.

Auch ist die Einhaltung der absoluten Schweigepflicht gegenüber andere das 1.Gebot, weil Vertrauen ist das Allerwichtigste in einer Therapie.

Medikamente dürfen nur staatlich ausgebildete Psychiater oder Hausärzte verschreiben.

Ganz wichtig dabei ist: Als Patient, ist man nicht der Problemlöser von Therapeuten, sondern eher ist ganz klar nur das Gegenteil der Fakt.

Als Patient ist es für sich selbst wichtig zu erfühlen: "Ich fühle mich vom einem/r Therapeuten/in wirklich als Mensch mit Würde ernst genommen und einfühlsam gut verstanden, ohne das welche/r mich in irgendeiner Form persönlich diskreditierend verletzend und vorwurfsvoll als schuldig, dumm, verrückt, krank oder bescheuert wertend destruktiv anspricht. Wer sowas macht, hat seine/Ihre Berufung nicht wirklich verstanden, und ist für diesen sehr hoch sensiblen Beruf von Mensch zu Mensch völlig ungeeignet.

Hier sind interessante Empfehlungen, was man als Patient beachten darf und muss, damit eine Therapie nicht nach hinten los geht wichtig.

Risiken der Psychotherapie

07.05.2017 Kommentar von nnt:

Ich habe gelesen, dass selbst für eine der wirksamsten Psychotherapiemethoden überhaupt, die sogenannte Konfrontation bei Angststörungen es Risiken und Nebenwirkungen gibt. Dabei werden die Klienten ja dem angstbesetzten Ding oder der Situation konfrontiert, die bei ihnen die übermäßigen Angstgefühle auslösen und bei einigen soll es dann die Angststörung noch verstärken.Zumal es auch Einige gibt, die eben nicht therapierbar sind. Man ist sich des ev. Risikos nicht bewußt, weil man ja Hilfe und Besserung erwartet. Von etwas Anderem ist ja nie die Rede.

26.07.2017 Kommentar von tja:

Genau das denke ich aber auch: Zumal es auch Einige gibt, die eben nicht therapierbar sind.

Man ist sich des ev. Risikos nicht bewußt, weil man ja Hilfe und Besserung erwartet. Von etwas Anderem ist ja nie die Rede.

26.09.2017 Kommentar von Gold:

Aber wenn meine Therapeutin ganz am aufwühlenden nahtodmäßigen Anfang zu mir gesagt hätte 'Hörn se mal. Es kann ihnen dann auch schlechter gehen - es gibt Risiken und potentielle "unerwünschte Ereignisse", wenn se mit mir das Quatschen anfangen' wäre meine erste Einlassung dazu ein sattes 'Häh?' gewesen. Da ist man doch überhaupt nicht zurechnungsfähig. Schwierig schwierig.

05.01.2018 Kommentar von Franzi:

Genau meine Meinung.

Im August hatte ich zum ersten Mal einen Termin bei Therapeuten und habe es bei dieser einen Sitzung belassen.
Denn - ich habe JETZT Problem XYZ - und hätte dafür gerne einen Tipp, einen Ratschlag, eine Strategie, damit besser umzugehen.

Ich kann meine Vergangenheit nicht ändern und Dinge, die ich (un-)bewusst verdrängt/vergessen habe müssen nicht recycelt werden sondern dürfen unter der Schlammschicht liegen bleiben, unter der ich sie irgendwann vielleicht mal un/bewusst verbuddelt habe.

Fand der Psychotherapeut nicht so witzig.
Ich hingegen auch nicht seinen Enthusiasmus, unbedingt irgendwas in meinem Leben suchen/finden zu wollen, was mich bekloppt gemacht haben soll

Fazit: Eine Gratwanderung. Manchen tut's gut, manchen überhaupt nicht und somit mit Vorsicht auch hinsichtlich potentieller Nebenwirkungen zu genießen.

24.11.2018 Kommentar von mäh:

Mein Erfahrungsbericht mit Psychotherapeuten: Ich behaupte jetzt mal frech, eine gut ausgerichtete Therapie muss nicht lang dauern, wenn man gleich die richtigen Hebel erreicht, dabei fällt natürlich alls Tiefenpsychologische weg.

Meine dreijährige Therapie hatte eine Menge Nebenwirkungen, die brachte mich wirklich an den Rand des Wahnsinns bzw. Abgrundes.
Die Therapeutin meinte mich so gut mittlerweile zu kennen, dass sie sich alles meinte, erlauben zu können von schlimmen Bemerkungen übers Anschreien, den Sinn dafür habe ich heute noch nicht entdeckt.
In der Klinik vor ein paar Wochen hat mir der Therapeut in nur sieben Wochen sowas von auf den richtigen Weg geholfen, dass es mir heute gut geht.

Aber: Ich hatte vor drei Jahren keine Wahl - wie Gold schon schreibt. Ich war am Boden, kein anderer Psychotherapeut in Sicht, diese Frau Fachtherapeutin für Trauma (was ein Glück, dort einen Platz zu bekommen.....), Sie oder keine und ich am Ende, was nimmt man da? Anfangs lief es auch ganz gut.
Ich bin mir heute sicher: Die Nebenwirkungen der Therapie waren sehr heftig, jedoch blieb sie auch nicht ohne Wirkung, wie das bei vielen Tabletten eben auch so ist, man muss nur schauen was schwerer wiegt. Meine Therapie war eindeutig überdosiert und Überdosierung kann ganz schlimme Nebenwirkungen machen, so fühlte es sich zum Schluss auch an.

Nach all meinen Erfahrungen würde heutzutage ein "Coaching" reichen, so hin und wieder mal ein paar Stündchen. Denn über Angst und Depressionen weiß ich nun alles, muss es nur - weiterhin - umzusetzen wissen.

Welche Erfahrung haben Sie damit gemacht? Schreiben Sie uns.

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