Meditation und die Stimmung

Wie Achtsamkeitsmeditation die Stimmung verbessern könnte

21.11.2018 In einer zufallsgesteuerten kontrollierten Studie mit 134 leicht gestressten älteren Personen mittleren Alters erlebten Teilnehmer, die einem sechswöchigen Trainingsprogramm mit Achtsamkeitsmeditation zugeordnet waren, eine deutlich reduzierte Schwankungsbreite der negativen Stimmungen, verglichen mit Teilnehmern, die einer Kontrollgruppe (Warteliste) zugewiesen waren.

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Bild: Michal Jarmoluk (pixabay)

Die positiven psychischen Auswirkungen auf die Stimmung machten sich beim subjektiven Distress (psychologische Belastung) und einer Reihe von Stimmungslagen wie Sorgen, Angst, Wut, Selbstkritik und Unzufriedenheit mit dem Leben bemerkbar.

Die in der Studie Stress & Health beobachteten Effekte der Meditation wurden durch eine Verringerung des wahrgenommenen Stresses vermittelt.

Die Ergebnisse stützen die Theorie, dass Achtsamkeitsmeditation die Fähigkeit zur Beobachtung und Erfahrung interner Reaktionen auf Stressoren, wie sie bei Akzeptanz und Gelassenheit auftreten, ermöglicht.

Im Gegenzug puffert diese nicht-wertende Aufnahmefähigkeit anfängliche Bedrohungsbewertungen und reduziert in der Folge die emotionale Reaktivität, was zu mehr psychischer und körperlicher Gesundheit führen kann, schreiben die Autoren um Dana Dharmakaya Colgan von der Oregon Health & Science University, Portland.

© PSYLEX.de - Quellenangabe: Stress & Health - https://doi.org/10.1002/smi.2845

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