Psychagogik

Psychologie-Lexikon - Therapie/Behandlung

Definition

Definition: Unter Psychagogik wird grundsätzlich die psychologische Erziehung (siehe auch Erziehungspsychologie) eines oder mehrerer Menschen verstanden ... gr. psychê Seele, agôgos führend.

Es ist der Fachbegriff für abgekürzte, stützende Psychotherapieverfahren, die vor allem Kinder und Jugendliche psychologisch erziehen wollen (wobei dies dann eben durch den Psychagogen geschieht).

Ziel der Psychagogik ist Prävention und Linderung von/bei psychischen Störungen, Verhaltensstörungen, Enwicklungsbeeinträchtigungen, seelischen Konflikten etc.

Psychagogik ist der Oberbegriff für eine Reihe von Erziehungsmethoden bzw. Therapien, um Störungen der Psyche (Verhaltensstörungen, Entwicklungsstörungen etc.) präventiv zu begegnen. Ein Psychagoge ist demnach jemand, der die Methode bzw. die therapeutischen Mittel auswählt und anwendet.

Die Psychagogik wird auch definiert als: Resozialisierung von Kinder mit Verhaltensstörungen, wobei psychoanalytische und pädagogische Verfahren verwendet werden.

Die Bedeutungen können wechseln: Der Psychagoge als psychotherapeutische Führer, und der Psychagoge, der medizinische Spezialtechnik, Persuasionsmethodik (überredungskunst), Arbeitstherapie, Erwachsenenerziehung und Erziehungsbetreuung anwendet.

Ursprüngliche Definition von Psychagogik: gr. psychê Seele, agôgos führend, psychologische Erziehung. Psychagoge: der Seelenführer.

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