Tiefenpsychologie, Therapie Erfahrungen

Tiefenpsychologie, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Psychotherapieformen – Behandlungsmethoden

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zum Thema Tiefenpsychologie, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

1. Therapiestunde

12.12.2017 Kommentar von Paniksnail:

Ich war zu meiner allerersten Tiefenpsychologiestunde und war danach ganz in Gedanken darüber was sie alles über mich gesagt hat.
Seit dem habe ich so ein komisches kribbeln im Bauch ( so wie aufgeregt) als ob ich gleich wieder ne Panikattacke bekomme.
Hat damit jemand von Euch Erfahrungen und könnt Ihr mich beruhigen das, daß alles „normal“ ist.

13.12.2017 Kommentar von muh:

Hi,
ich hatte dieses Kribbeln im Bauch – Schmetterlinge im Bauch, nur nicht so angenehm wie beim Verliebtsein, sondern kaum auszuhalten – vor kurzem auch ne zeitlang. Hing auch zusammen mit Erkenntnissen darüber, was und vor allem warum nun was mit mir los ist.
Es hatte mich massiv genervt und war vor allem sehr anstrengend.
Es gehört zur Angst! Ist eines der vielen Symptome. Es vergeht wieder!
Vielleicht ist da was wachgerüttelt worden in deinem Unterbewusstsein in der Therapie.

12.03.2018 Kommentar von umme:

also ich habe eine tiefenpsychologische Therapie hinter mir und das war kein Spaziergang und es rührt auch ganz schön im Unbewussten. Mach dir mal keine Gedanken

15.03.2018 Kommentar von MIR:

umme hat es dir geholfen? Ich stehe gerad vor der Entscheidung ob tiefenpsychologische Therapie oder Verhaltenstherapie und da ich gern die Hintergründe alle verstehen möchte tendiere ich schon zu der klassischen Variante und bin auch bereit dazu viele Gefühle zu durchleben.
Würdest du es wiedermachen?

20.05.2019 Erfahrung von join:

meine Therapeutin ist eigentlich ganz nett und macht einen sehr guten Eindruck.
Sie hat mir nicht gesagt wie wir verfahren und wann was gemacht wird.
Ich kann irgentwie noch gar nicht glauben das und vor allem wie mir das helfen soll.
Ich möchte glauben das Tiefenpsychologie für mich funktioniert ( ich war ja gerade erst einmal da ) aber ihr sagt alle das es ohne Medis nicht geht.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Psychotherapie und Tiefenpsychologischer Therapie?

23.09.2018 Kommentar von Rumpel:

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Psychotherapie und Tiefenpsychologischer Therapie?
Meine Erfahrung mit Therapie: meine Psychologin war sehr gut aber ich habe rotz und wasser geheult.
Möchte auch zum vorherigen Thema frage, was mit „kein Spaziergang“ gemeint ist … ist das nicht eigentlich klar?

20.10.2018 Kommentar von s6s:

Psychotherapie ist quasi der Oberbegriff, unterschieden wird dann zwischen Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologischer Therapie. Bei der Verhaltenstherapie wird eigentlich nicht (eigentlich, weil manche machen das als Einstieg ein paar Stunden und ändern dann in Verhaltenstherapie) in der Vergangenheit gewühlt sondern es wird sich auf die Gegenwart konzentriert und Expositionen unternommen, nach dem Motto „Man muss durch die Angst durch, um sie zu verlieren“.

11.11.2018 Kommentar von Rumpel:

Aha also kramen die jetzt in meiner Vergangenheit rum.
Naja irgendwoher muss die angst ja kommen.
Und diese Verhaltenstherapie kannst du die empfehlen, besser als Tiefenpsychologie und wird die dann anschließend gemacht oder wie ?

15.12.2018 Kommentar von s6s:

Ich weiß nicht, wie dein Therapeut verfährt.

Die Verhaltenstherapie ist die übliche bei Angsterkrankung. Sich der Angst zu stellen und nicht davor wegzulaufen ist das einzige, das hilft. (Außer Medikamente und andere Ausnahmen sicherlich)

Je mehr man sich daran und reintraut desto schneller merkt man auch, dass es wirklich wirkt.
Du hattest ja gerad eine Stunde, hast noch wenig Erfahrung gesammelt, lass es auf dich zukommen. Hat er dir nicht erzählt, wie die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie abläuft?

Verhaltenstherapie oder Tiefenpsychotherapie

16.03.2019 Kommentar von ichbin:

Hallo Ihr lieben!

Ich bin seit einer gefühlten Ewigkeit in einer Verhaltens-Therapie. In letzter Zeit fühle ich mich nach der Therapie immer schlechter als vorher. Habe Schuldgefühle. Die Therapeutin vermittelt mir im Moment das Gefühl, an allem selber Schuld zu sein, wenn ich den Raum verlasse, denke ich immer: Sie kann mich nicht ausstehen. Als ich vor ein paar Wochen zu ihr kam, sagte sie mir gleich zur Begrüßung: „Heute bin ich angenervt.“ Na toll, da traut man sich gar nicht mehr, was zu sagen.

Ein Beispiel, bei dem sie mir das GEfühl gibt, alles falsch zu machen: Ich habe ich mich geärgert über einen Zwischenfall: Ein Kind lag mit dem Rücken zu den Besuchern regungslos in der knalligen Sonne. Niemand ging hin. Niemand fragte mal, ob es ihm gut geht. Zum Glück war das Kind nur am Einschlafen. Als ich es fragte, ob alles ok sei, nuschelte es etwas und setzte sich hin. Da ich soetwas schon einmal erlebt hatte (in dem anderen Fall ging es um ein Kind mit einem Zuckerschock, was an einer Hauptstraße lag und NIEMAND hat sich die Mühe gemacht, mal anzuhalten), habe ich mich sehr über die Ignoranz der Leute geärgert.

Meine Therapeutin sagt, dass das einer meiner Fehler sei. Ich soll zwar helfen, aber mich nicht über die anderen ärgern, die nichts tun. Das ginge mich schließlich nichts an, sei nicht meine Sache. Als ich sie fragte, ob sie soetwas nicht ärgern würde (es könnte ja auch IHR Kind sein, was dort liegt), fauchte sie mich ziemlich heftig an, dass sie mit mir nicht diskutiert und punkt.

Hm…vielleicht bin ich da ja auch ein Sensibelchen, aber obwohl ich schon lange bei dieser Therapeutin bin, fühle ich mich immer unwohler. Habe das Gefühl, sie zu nerven, zu stören..keine Ahnung was.

Nun bekommt mein Sohn Unterstützung von einer sehr lieben Psychologin, die sich auch immer wieder mit mir über meine Ängste unterhält. Sie ist Tiefenpsychologin und sieht den Ursprung in meiner Kindheit, die nicht sehr schön war (um es mal vorsichtig auszudrücken). Nun frage ich mich, ob ich die Verhaltenstherapie abbrechen sollte und vielleicht zu einer Tiefenpsychologin gehen sollte? Die, die zu meinem Sohn kommt, kann ich leider nicht in Anspruch nehmen, sie betreut nur Kinder. Aber vielleicht wäre diese andere Form der Therapie für mich besser geeignet? Was würdet ihr tun? Welche Therapieform hilft Euch am besten?

Sorry…das ist jetzt lang geworden. Dank für´s Lesen.

19.03.2019 Erfahrung von Rainer:

Hallo,
irgend wann läuft Dein Anspruch bei der Krankenkasse auch einmal aus. Das weiß natürlich auch Deine Therapeutin. Bisher war ihre „Hilfe“ immerhin nicht so deutlich, dass Du sie nicht mehr willst oder brauchst.
Was sie also jetzt beginnt, nennt man Rückzugs Gefecht. Auf keinen Fall das eigene Versagen eingestehen, nämlich der Klientin nicht richtig geholfen zu haben. Lieber die Stimmung verschlechtern, damit die Sache von sich aus endet!
In der Tiefenpsychologie, lassen wir das nette Verhalten einmal weg, wird Dein gesamtes Leben durchleuchtet.
Oft finden die Therapeuten dann Missbrauch oder versteckte Trauma, von denen der Patient bis dahin gar nichts wusste. Aber dann oft glaubt. Wenn Du Dich darauf einlassen möchtest, bitte!
Gruß
Rainer

27.03.2019 Erfahrung von ichbin:

Danke für die Antwort! Hm….ich bin mir nicht sicher. Ich weiß, dass vieles in meiner Kindheit, die von Angst geprägt war, seinen Ursprung hat. Oder ich könnte es mir zumindest gut vorstellen. Ich bin sehr viel geschlagen worden und habe schon als Kind in ständiger Angst gelebt. Ich bin mir nur nicht sicher, ob das wirklich alles nochmal aufgewühlt werden sollte. Die Psychologin, die eigentlich meinen Sohn betreut, meint, dass ich noch immer stark traumatisiert bin. Fakt ist, dass mir die Verhaltenstherapie kein bißchen geholfen hat. Die Verhaltens-Therapeutin meint, dass wir bislang auch noch keine richtige Therapie gemacht hätten. Ich bin jetzt seit über 4 Jahren bei ihr. Wir hatten noch eine letzte Verlängerung von 10 Stunden beantragt die auch bewilligt wurden. Hm…wahrscheinlich würde eine andere Therapieform wie die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie wohl auch gar nicht mehr bewilligt werden, oder lohnt sich ein Versuch?

10.04.2019 Erfahrung von grn:

Diese Therapeutin scheint in der Tat eine Dilettantin, die am liebsten jetzt wohl hätte, daß sie in ihren Abschlußbericht hineinschreiben könnte, daß Du zuletzt gar nicht mehr hingekommen wärest, und nicht kooperativ.

wer kann schon sagen, ob es sie grad nur geärgert hatte, was Du sie fragtest, ? Sowas soll auch Therapeutinnen passieren …

Ich finde, daß Du Dich in dieser Sache vollkommen gerechtfertigt echauffierst, daß sonst keiner hilft. Ich vermag in dem, was sie rät – Dich nicht ärgern, denken, es gehe Dich nichts an – auch gar keinen Bezug zu Ängsten bzw. wie man die nachher mit derlei Ignoranz überwinden können sollte, zu erkennen.

Wenn Du dort selber nichts hättest tun können und über diese Unfähigkeit dann vielleicht in Weinkrämpfe an Ort und Stelle ausgebrochen wärest, Zittern und das ganze Elend, könnte man mal drüber nachdenken, ob dies dann ein Ansatz wäre.

Ich würd’s an Deiner Stelle aber dennoch zuendebringen. Bei Abbruch hättest Du noch schlechtere Karten für eine eventuelle nächste Therapie – die durchaus, wie RS schon schreibt, nicht unbedingt eine tiefenpsychologische jetzt sein müßte, sondern, warum nicht, wieder eine Verhaltenstherapie.

Denn wenn Du schreibst, daß Du als Kind durch Prügel und sonstigen uneinsehbaren Strafenterror vielleicht schon verängstigt warst, was braucht’s dann noch eine Aufdröselung und Wiederaufwärmung, was Dich nun besonders verletzt hatte ? Daß Dich keiner in dieser gehabten Weise noch mal peinigen kann, das wirst Du selber wissen. Alles andere ist Training, die Ängste zu überwinden.

Bezogen auf Deine Zwänge könnt’s dann schon wieder anders ausschaun.

Gleich im Anschluß wirst du sehr wahrscheinlich eh keine Therapie jetzt wieder bewilligt bekommen.

12.07.2019 Erfahrung von izumi:

Ich persönlich fand und find eine Stationäre / Tagesklinische tiefenpsychologische Therapie am besten denn man hat seine Therapeuten Std. Pro Woche , Gruppentherapie, Sport u.s.w Und das gute daran fand ich waren die Gespräche unter den Patienten.

Mein Erfahrungsbericht zu meiner Panik und zur Tiefenpsychologie

23.06.2019 Erfahrung von meta:

Meine Erfahrung mit meiner Panik und der tiefenpsychologischen Psychotherapie: also ich musste meine geschäftliche Aktivitäten unterbrechen und bin auch in der Psychiatrie gelandet, weil die Angst nicht mehr nachgelassen hat. Bei mir ging es aber auch um unterdrückte Gefühle und eine „Dampfwalze“ die es zu bändigen gab. Die Dampfwalze war ein Mechanismus, so dass ich perfekt über alle Belange rübergedonnert bin und meine Bedürfnisse nicht mehr wahr nahm.

Ich war also ein ziemlich schwieriger Fall und das Erklärungsmodell der Tiefenpsychologie war, dass die Panik anstelle Gefühle kam, die ich nicht wahrnehmen wollte. Dann kommt noch kindlicher psychologischer Missbrauch dazu. Ich weiss nicht ob jeder so heftige Leichen im Keller hat. Ob ich es nochmal machen würde ? Vermutlich nicht – das hat mich 5 Jahre meines Lebens gekostet. Ich bin zwar sicherer in Gefühlsdingen und die tiefenpsychologische Therapie war auch wirksam, aber gegen die Panik hilft mir am besten Cipralex.

Dann kommt noch hinzu, dass mein Therapeut das ambulant nicht ohne Medikamente gemacht hätte. Weil ich Angst vor Medis hatte, hab ich mich für Benzos entschieden und später kam noch ein Neuroleptikum dazu und noch später Cipralex.

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