ADHS-Medikamente - Risikoverhalten

Hyperkinetische Störungen / Aufmerksamkeitsdefizitstörungen

Auswirkungen von ADHS-Medikamenten auf das Risikoverhalten

28.07.2016 Eine in der Fachzeitschrift Labour Economics veröffentlichte Studie der Princeton Universität zeigt, dass die zur Behandlung von Aufmerksamkeits- / Hyperaktivitätsstörung eingesetzten Medikamente langfristige Vorteile nicht nur bei der Reduktion der Kernsymptome bieten.

Die Studie analysierte die Daten von 150.000 mit ADHS diagnostizieren Kindern und Jugendlichen (2003-2013), um herauszufinden, welche langfristigen Auswirkungen die Medikamente auf die Bereitschaft haben, bestimmte Risiken einzugehen. Heranwachsende mit dieser Störung sind für ein riskanteres Verhalten bekannt - wie riskantes Autofahren, Drogenkonsum und riskantes Sexualverhalten.

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Bild: Peggy und Marco Lachmann-Anke

Im Vergleich zu mit ADHS diagnostizierten Kindern, die keine Medikamente erhielten, konnte bei den Heranwachsenden der Medikamenten-Gruppe beobachtet werden, dass sie mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit

In absoluten Zahlen heißt das in einer Stichprobe von 14.000 diagnostizierten Teilnehmern: 512 Teilnehmer wurden weniger mit einer Geschlechtskrankheit diagnostiziert und 998 Teilnehmer weniger zeigten eine Substanz-Missbrauchsstörung in der Medikamentengruppe.

6.122 Kinder und Jugendliche im Alter unter 19 Jahren wurden weniger verletzt, schreiben die Studienautorinnen Anna Chorniy und Leah Kitashima.

© PSYLEX.de - Quellenangabe: Princeton Universität, Labour Economics - DOI: 10.1016/j.labeco.2016.06.014; Juli 2016

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