Automatonophobie

Angststörungen-Phobien

Definition

Die Automatonophobie gehört zu den spezifischen Angststörungen und bezeichnet die krankhaft gesteigerte Angst vor Puppen. Bei dieser Angststörung meidet der Automatonophobiker Puppen, Wachsstatuen, Robotern, Automaten, Statuen oder andere Gegenstände, die vorgeben sollen, Wesen mit Gefühlen oder Wahrnehmungen zu sein bzw. sich durch eine Mechanik selbst bewegen.

Wortherkunft von Automatonophobie - griech.: auto-,aut- = selbst, spontan; griech.: "autómatos" = sich selbst bewegend; phobia = Angst.

Die spezifische Angst vor Puppen nennt man auch Pupaphobie.

Eine ähnliche oder untergeordnete Phobie ist die Animatronicsphobie oder Animatronikphobie, der Angst vor mechanisch, pneumatisch und elektronisch gesteuerten Puppen bzw. Figuren.

Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Auslöser Weihnachtsmannlarve?

02.08.2017 Kommentar von Roland:

Automatonophobie? Als Kind soll ich mich so vor einem Stadt-roland erschrocken haben, dass ich geschrien habe und man mich kaum beruhigen konnte. Als Schüler hatte ich Angst vor ner Büste im Schulgebäude. Ich habe Angst vor Statuen und drappierte Uniformen. Es löst keine körperlichen Symptome aus ich hab Angst und muß ständig meine Umwelt checken und Abstand halten vor so Objekten. Auslöser könnte ne Weihnachtsmannlarve gewesen sein? Konfrontation hilft nicht. Ist es ne Art Depression?

Angstkonfrontation

04.11.2017 Kommentar von Automatonophobiker:

Hallo, ich leide seit mehreren Jahren an einer sogenannten Automatonophobie, eine Angst vor sprechenden Puppen wie man sie aus dem Fernsehen kennt.
Da mir diese Phobie zu bunt wurde und ich mir sagte so kann es nicht weitergehn und dass es unnötig ist hab ich vor 2 Wochen begonnen mich mit allen schlimmen Dingen zu konfrontieren die mir eingefallen sind.
Bei einer Sache fand ich das Video auch nach 10x ansehen noch blöd, nicht beängstigend aber eben blöd. Ich hatte das Bedürfnis mit jmd über diese Exposition zu reden, bzw mitzuteilen dass ich mir das angesehn habe, einfach damit jmd bescheid wusste und ich nicht alleine mit den Gedanken war..Danach war es okay!

Nun meine Frage, war dieses "darüber reden" eine klassische Vermeidungstaktik (Flüchten aus der Angstsituation) oder ist das okay,..ich meine mit einem Therapeuten redet man ja auch darüber oder er ist sogar dabei!..aber auf der anderen Seite..wenn es erst richtig in Ordnung ist wenn ich darüber geredet habe..war das dann eine Vermeidung der Angst bzw. Beschwichtigung?

Hoffe auf sinnvolle Beiträge, danke im Voraus!

02.12.2017 Kommentar von manu:

Also einen sinnvollen Beitrag hab ich hierzu nicht, aber ich finde es nicht vermeidend so wie du es beschreibst. Ich muss zugeben, dass ich deine Krankheit zum ersten mal höre. Sorry!
Ich finde es aber gut, dass du dich konfrontierst, wenn du es kannst.
Das du dich dan hinterher mitteilen willst sehe ich als unproblematisch an.
Ich denke nicht, dass es Vermeidung der Angst oder Beschwichtigung ist.
Hast du schon mal einen Psychiater aufgesucht? Das wäre vielleicht auch sinnvoll.

15.01.2018 Kommentar von Automatonophobiker:

Hallo,
diese Phobie gegenüber Puppen ist klassifiziert, ich hab auch im Internet von anderen Fällen schon gelesen.
Warum meinst du sollte ich einen Psychater konsultieren? Ich denke viele Phobien sind auch alleine sehr gut zu bekämpfen wenn man die Exposure / Konfrontationstherapie nur konsequent durchzieht!

Gruß

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