Technophobie Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Technophobie Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Angststörungen-Phobien

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zum Thema Technophobie

Technophobie nicht aus Angst, sondern aus pseudokultueller/Pseudoinetellktueller Ablehnung, und Gefühl „besser“ zu sein als Nichtablehner.

03.03.2020 Erfahrung von Tobias C:

Handelt es sich immer um Technophobie wie im Text, oder kann man davon abtrennen Menschen die sich gegenüber Technik abneigend zeigen, weil sie sich damit selbst in einer Weise über Menschen erhöhen wollen, die keine Technik ablehnen?
Auf der Schiene dass ihre Technikablehnung kultiviert, intellektuell etc. ist.
Wie hier z.B. Ströebe auf die Frage von Kindern (aufgrund der Kinder scheinbar auch etwas debil grinsend und sprechend) ob er einen Computer hat „verlegen“ antwortet „ja leider,…“
Und betonend ihn nur zu benutzen, wenn für die Arbeit nötig.
Und es noch jemand gibt der für ihn die Computer nutzt.
=> https://youtu.be/C0Q41F6m1_E?t=44
Im Grunde könnte man diese öffentliche „Pfui“-Haltung schon als volksverhetzend bezeichnen.
Ist doch jeder der Computer nicht nur gezwungenermaßen nutzt „pervers“.
Speziell bei den Grünen soll es in den Anfangsjahren ja sogar eine offizielle Ablehnung von Computern gegeben haben. Dass es Ärger gab, wenn jemand einen C64 für Büroarbeit mitbrachte, dass es dann offizielle Diskussionen und evtl. Beschlüsse dagegen gab.

Wenn es dazu Texte bzw. professionelle Äußerungen gibt wäre das eine gute Ergänzung.
Dieses Verhalten ist ein Fakt, aber man findet nichts dazu.
Auch eine Bezeichnung (Diagnose) dieses Verhaltens, falls es nicht die schon beschriebe „Angst“ davor ist, sondern eine auch moralisch fragwürdigere Variante.
Denn die reale Angst selbst ist eine Sache. Die Verachtung gegenüber Nutzern (auch wenn die diese nicht mal selbst erkennen) ist vergleichbar mit Rassismus (obwohl man sich die Ethnie theoretisch nicht aussucht [praktisch ist das was anderes, wie die zig Jahre Forschung des Psychologen Prof. Dr. Ian Stevenson zeigen]). Etwas dass ausgerechnet Menschen wie Ströbele wohl als Vorwurf absolut ablehnen würden.

Ich kenne jemand der hat seine Wohnung mit Büchern vollgestellt, und an einer Wand sieht man einen ungenutzten Kabelkanal mit raushängendem Anennenkabel die Wand hochlaufen, wo wohl Schraublöcher für einen TV vom Vorbewohner sind. Darüber gehängt ein Bild, und im Durchgang vom einen Raum zum Anderen auf Kisten/Bücherstapel evtl. bewusst „nebenbei“ (an der Wand wäre ihm wohl zu prominent für so etwas „fragwürdiges“) ein evtl. 23″ großer Fernseher mit DVB-T-Zimmerantenne (obwohl am Kabel an der Wand evtl. ein besseres Signal anliegt). Für den Ich (im Rahmen des Tauschring) kommen muss um z.B. einen Sendersuchlauf zu machen. Schon der Hinweis ob Ich die Sender irgendwie grob sortieren sortieren soll (ARD, ZDF, WDR… statt nach dem automatischen Suchlauf den Verkaufssender auf Platz einn etc.) ist zu viel. Angeblich viel zu kompliziert für ihn, mehr als die zwei Knöpfe Sender hoch/runter zu nutzen.

Vorher einen Senderliste-Knopf drücken ist eine Grenze (zum pfui „Technik-Freak“) die nicht überschritten werden darf. Mein Eindruck, nicht O-Ton.
Aber es ist ein gar nicht mal so alter, evtl. schon „Smart-TV“.
Denn aufgrund der Nichtnutzung von Technik muss er wohl zum TV-Kauf in ein Fachgeschäft. Im Gegensatz zu Ebay Kleinanzeigen etc. DVB-T2 zwingt natürlich auch zu neueren TV oder Receiver…

Grüße,
Tobias C

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