Toxophobie – Toxiphobie

Toxophobie

Angststörungen – Phobien (weitere Phobien in der Phobie-Liste)

Die Phobie Toxophobie: Angst vor Gift und Vergiftung

Die Toxophobie oder Toxiphobie (siehe auch Toxicophobie, Toxikophobie) ist eine spezifische Angststörung und bezeichnet die übersteigerte krankhafte Angst vor Gift und Vergiftung. Bei dieser Angststörung meidet der Toxophobiker Gifte und fragt sich und andere bei vielen Substanzen, ob sie wohl eine giftige Wirkung auf ihn haben könnten.
Toxophobie kommt aus dem Altgriechischen: toxi-,tox-= Gift; phobos=Angst.
Beispiele für andere spezifische Phobien: Toxikophobie.

Beiträge zu “Toxophobie – Toxiphobie”

  1. @Maria
    ich habe das auch, nachdem ich mir mal wirklich eine Solaninvergiftung (das Gift der Hülsenfrüchte) durch falschgekochte Linsen zugezogen habe. Ich wusste vorher nicht, dass man sich mit Hülsenfrüchten vergiften kann. Dachte immer alles was man kocht ist generell safe.
    Es ist Jahre her, aber die Panik vor erneuter Vergiftung durch irgend etwas wird besonders wenn ich unter Stress und Not bin extrem. Letztens habe ich im Restaurant die Bohnen und die Zucchini auf dem Teller gelassen, weil ich der Köchin nicht vertrauen wollte.
    Dann dachte ich mir es sei albern. Milionen essen täglich im Restarant und keienr stirbt. Dann kam ein Bericht dass eine Frau an Botulinum durch Essen im Restaurant gestorben ist…. nicht hilfreich. ich musste weg schalten.

    Ich zittere seit gestern, dass ich eine Botulinum Vergiftung durch falsch gelagerte Chilisoße, zu bißfesten Reis und eventuel noch verdorbenes Hackfleisch aus dem Supermarkt zugezogen haben könnte.

    Im Essen war eine Tonne Curry, aber die Tatsache, das mir nachher flau im Magen war, bestätigte nur meine Sorge einer potentielle sich anbanende Lebensmittelvergiftung. Obwohl Curry und Chili ja antibakteriel Wirken… aber wer weiß…
    hatte Angst im Schlaf zusterben und zähle immer noch die Stunden.
    dann habe ich Angst mich durch Anfassen von irgendetwas zu vergiften oder an einer Lebensmittelallergie zu sterben. Die Liste ist lang.
    Ich gehe dann meistens einfach raus. Wenn ich umkippe, sind dann da Leute, die den Krankenwagen rufen können.
    mehr kann man nicht machen. Draußen sind die Gedanken dann auch immer weg.
    Ablenkung und tief ein und aus Atmen sind das beste Mittel.

    es ist wirklich ätzend, aber ich habe leider wirklich erfahren, dass man etwas essen kann, was einem hinterher ins Grab bringen kann ohne dass man es schmeckt.
    das war so ein Kontrollverlust, da man zum Zeitpunkt wo die Vergiftung eintritt nichts mehr machen kann wie z.B. übergeben. das Essen war schon seit stunden verdaut und das Gift in Blut und Zellen angekommen. Das ist das schlimme.

    seit dem gucke ich lieber 5 mal wie ich essen zubereiten muss. Ich lasse es mir nicht anmerken. wer das nicht erfahren hat, der versteht das nicht. Außer natürlich andere Angstpatienten.
    🙁

  2. Ich hab nach dem Kochen und beim Essen Riesenangst davor, mich und meine Familie zu vergiften. Besonders schlimm ist es bei Hülsenfrüchten. Ich krieg dann Schweissausbrüche und Bauchschmerzen und google stundenlang nach Symptomen einer Bohnenvergiftung. Erst nach 2-3h legt sich das wieder…

  3. Selten kommt diese Phobie bei mir vor, kann dann aber extreme Ausmaße annehmen. Zittern, Angst, Benommenheit etc… über Stunden.
    Es ist soetwas, wie eine Vertrauens-Störung.
    Es kann möglicherweise damit zu tun haben, dass mir als Kind eingetrichtert wurde, dass man von Fremden nichts zu essen annimmt oder Bonbons, die am Wegesrand liegen, giftig seien.
    War gut gemeint, aber wohlmöglich zu übertrieben.

Was denken Sie darüber? Oder haben Sie Erfahrungen damit gemacht?

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