Exposition – Angst, Angststörung – Erfahrungen

Exposition, Konfrontation: Angst, Angststörung, Phobie
Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Psychische Störungen

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zum Thema Exposition, Konfrontation: Angst, Angststörung, Phobie

Exposition – aber wie richtig

02.08.2017 Kommentar von Fantasia:

Hi ihr lieben,

habe da mal ne Frage, vlt hat ja der eine oder andere eine Idee, ein Tipp oder Anregung für mich für so Konfrontationsübungen – das wäre SUPER

Also:
Ich leide schon lange an Agoraphobie und Panikattacken.
Habe vor allem Probleme mit Einkaufen, große freie Plätze, Besuche im Kino oder Cafe´s usw.
Also eigentlich so alles wo ich warten muss und wo ich nicht Einfluss drauf nehmen kann.
Aber wenn ich sehr sehr sehr unruhig bin, dann kann auch einfach so eine Panikattacke auftauchen.
Wenn ich so richtig unruhig bin dann steigere ich mich da auch voll rein, wenn ich einen guten tag habe, dann kanni ch mich auch recht schnell wieder beruhigen.
Im moment bin ich eher sehr unruhig

Bin vor 4 Wochen umgezogen, in ein Neues Leben und nun macht mir so alles Angst.
Selbst mal ne Runde um die 4 Ecken zu laufen macht mir totale Angst, vor 2 Tagen musste ich mal raus nen Brief in den Briefkasten schmeißen.
Mein Schatz kam mit (er hat zum glück totales verständnis für mich) und unterwegs mekam ich totales Herzklopfen und Atmete immer schwerer.
Ich wollte nur noch heim

Ich will aber nun weiter an mir arbeiten – wieder mehr Expositionen machen, sonst traue ich mich ja bald überhaupt nichts mehr und verschlimmere nur noch alles

Nur wie mache ich das ohne mich unter Drcuk zu setzen?
Habt ihr da Ideen?
Wie plant ihr Expositionen?

Danke und Gruss

Fantasia

22.10.2017 Kommentar von Mariel:

Hallo Fantasia,

zu erst muss Du Dir im klaren darüber sein, ob Du es step by step machen willst, oder lieber durch Flodding (Also direkt vom 10 Meter-Brett springen) 🙂
Die Floddingmethode soll die effektivere sein

09.12.2017 Kommentar von sumsum:

Also ich habe Exposition mal profimässig in einer Klinik gemacht und da war es Schritt für Schritt. Ich habe mir dann immer so Dinge ausgesucht, die mich nicht ganz so ängstigen und bin dann in 4 Wochen bis zum äussersten gegangen. Dann konnte ich alles. das hielt leider nur bis zuhause an und seitdem bin ich kein Fan mehr von Konfrontation und mache nur noch Dinge die mich nicht massiv unter Druck setzen. Reizüberflutung halte ich für nicht so gut, weil man dann in Grenzbereiche kommt, die nicht jeden bekommen.

20.05.2018 Kommentar von Kathy:

Also ich stehe immer unter Druck, wenn ich mich mit angstbehafteten Situationen konfrontiere. Ich persönlich brauche den Druck, sonst würde ich mich wohl nicht wagen.
Ich mache solche Dinge auch wenns mir nicht gut geht…denn wenns mir gut geht ist die Herausforderung nicht groß und der erreichte Effekt klein. Mein Ziel ist es nämlich, auch mit Angst Dinge zu schaffen.

Aber man muss seinen eigenen Weg finden. Probiert es einfach aus, dann merkt ihr, was am ehesten Erfolg verspricht!

24.11.2018 Kommentar von Expo:

Würde eher sagen Schritt für Schritt bei der Konfrontation
Mache grad eine Konfrontationstherapie und im Moment ist es echt heftig

Musste am Freitag den Termin beim psychologen absagen und heute wollte ich in meine alte Wohnung fahren, aber nach nicht mal 10 km kam ne Mega Panik und wir drehten um

Habe nun einen anderen Psychologen telefonisch erreicht und habe dort einen Termin bekommen, aber leider erst am 15.12.
Bis dahin heißt es durchhalten

26.11.2018 Kommentar von Fantasia:

Habe bald einen Termin bei einem Therapeuten hier aus dem Ort
Ich hoffe das er mir etwas helfen kann

Im Moment überkommt mich so vieles was mich beängstigt

Ich schaffe nicht mal ne mini kleine Exposition und selbst das macht mir totale Angst
Angst davor bald gar net mehr die Wohnung verlassen zu können

01.12.2019 Kommentar von dark:

Bleib an den Konfrontationen dran und wenn die Schritte noch so klein sind, sonst weitet sich die Angst immer noch weiter aus. Denk immer daran, das dir nichts passieren wird, du hast „nur“ Angst, negative Gedanken, da ist nichts davon Realität.

11.01.2019 Kommentar von butter:

Liebe Fantasia,

Das was du hier beschreibst kenne ich zu 100 Prozent.
Habe eine Agoraphobie mit Panikstörung und konnte zu meiner schlimmsten Zeit nicht rausgehen,geschweige denn wegfahren.
Bin dann zum ersten mal zum Psychiater,aber wie, Schweisausbrüche ,Zittern,Atemnot,Angst tot umzufallen und das alles nur weil ich dort hin bin, gehts noch, dachte ich mir.
Ich bekam 40mg Fluoxetin und ich sage dir das es damit wirklich viel viel besser wird.Wenn ich denke ohne war mein Leben kein Leben mehr und mit den Tabletten kann ich vieles wieder machen,auch einkaufen ist wieder schön.
Frage doch mal danach,ich habe so gut wie keine Nebenwirkungen und schlimm sind die auch nicht.Ich dachte mir nur,warum ich 2Jahre wie ein Hund gelitten habe bevor ich zum Psychiater ging.
Frag mal nach
Achja, mit dem Wegfahren ist es halt noch nicht so gut vor allem wenn es weit ist,ich schaffe es schon aber bin sehr Angespannt und mein Kopf achtet auf jedes einzelne Detail meines Körpers.

18.02.2019 Kommentar von Fantasia:

Danke für euren lieben worte

Therapeut vor ort hat nicht geklappt, keine konfrontationsübungen und so
Habe einen termin beim psychiater und auch ein vorgespräch in einer tagesklinik mit expositionsbehandlungen

die lange fahrt muss nun nächstes WE sein
aber ich packe das schon irgendwie

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