Bipolare Störung: Statistik, Epidemiologie

Psychische Störungen - Affektive Störungen

Epidemiologie

Einige statistische Daten aus der Epidemiologie zur bipolaren Störung:

Kulturelle Ähnlichkeiten - Internationale Statistik

Schweregrad, Wirkung und Komorbidität

Statistische Muster bei Schweregrad, Wirkung und Komorbidität von bipolaren Spektrum-Störungen sind - laut einer in der Märzausgabe des Archives of General Psychiatrys herausgegebenen Studie - international ähnlich.

Kathleen R. Merikangas, Ph.D. vom National Institute of Mental Health in Bethesda, Md und Kollegen beurteilten Vorherrschen, Wirkung, Muster der Komorbidität und die Nutzung von Pflege (Hilfen) bei 61.392 Erwachsenen mit bipolaren Spektrum-Störungen. Teilnehmer des World Health Organization World Mental Health Survey Initiatives aus 11 Ländern in den Amerika, Europa und Asien wurden mit Hilfe eines psychiatrischen diagnostischen Interviews beurteilt.

Lebensdauer und 12 Monatsprävalenz

Die Forscher stellten fest, dass Lebensdauer und 12 Monatsprävalenzen

Symptomschweregrad und suizidales Verhalten

Manischer und depressiver Symptomschweregrad und suizidales Verhalten erhöhten sich vom unterschwelligen BP auf BP-I mit gesteigertem Symptomschweregrad in depressiven Episoden verglichen mit manischen Episoden.

Die Beeinträchtigung war für alle BP Subtypen ähnlich, mit 74,0 Prozent der Teilnehmer mit Depression und 50,9 Prozent mit Manie.

Dreiviertel derjenigen mit bipolaren Spektrum-Störungen hatten mindestens eine andere komorbide Bedingung, am häufigsten Angststörungen (besonders Panikattacken).

Behandlungen

Behandlungen erhielten weniger als die Hälfte derjenigen mit lebenslangen bipolaren Spektrum-Störungen, und nur 25,2 Prozent derjenigen in Ländern mit niedrigem Einkommen hatten Kontakt mit dem psychischen Gesundheitssystem.

"Diese Statistik zeigt die ersten Daten, unserem Wissen nach, zur Prävalenz und Korrelaten des vollen Spektrums von BAS in einer Serie landesweit repräsentativer Studien, die gemeinsame Methoden verwendeten", schreiben die Autoren.

Einer der Verfasser der Studie offenbarte finanzielle Beziehungen zu mehreren Pharmakonzernen, die diese Studie teilweise finanzierten.
Quelle: Archives of General Psychiatrys, März 2011

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