Depressionen Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Psychische Störungen - Depressive Störungen

Erfahrungsberichte / Erfahrungen / Kommentare / Meinungen zu:

Was habe ich? Sind das Symptome von Depressionen?

01.12.2017 Kommentar von Katzenliebhaberin:

Hallo, ich bin neu hier. Habe seit etwa einem Jahr seltsame Symptome:

Morgens Übelkeit,
Mundtrockenheit,
permanente Unruhe,
Schlafstörungen,
Schweissattacken,
Schwindel,
Schleier von den Augen,
Konzentrationsstörungen,
wenn ich diese habe, kann ich wenn ich in dem Spiegel schaue, nicht in meine Augen sehen, da sie verschwommen sind,
Platzangst unter Menschen,
zittrige Knie,
Ohnmachtsgefühl,
Atemnot,
Apettitlosigkeit am Morgen,
Herzrasen,
Benommenheit,
Sehstörungen,
Jucken im rechen Ohr,
Lichtempfindlichkeit,
Kopfschmerzen,
Stottern

Etc.

Eben das volle Programm. :(

Die eigentlichen Panikattacken habe ich wenn ich auf anspruchsvolle, oder auf Leute treffe, vor denen ich alles richtig machen möchte (Verhalten), oder die ich nicht mag.

Hat jemand auch diese Symptome?

Kann man diese bewältigen?

Bin so verzweifelt!

26.12.2017 Kommentar von Gwénna:

Hi Katzenliebhaberin,

mach dir keine Sorgen, ich kenne das auch, fast alle deine aufgezählten Symptome habe ich auch und ich habe auch Depression + Angststörung. Was du auflistet klingt eher nach einer Panikstörung als nach einer Depression, obwohl beides häufig zusammen vorkommt.

Ich selber mache Verhaltenstherapie um meine Gedankenmuster zu ändern und zu lernen diese unangenehmen Gefühle auch mal auszuhalten. Im Grunde ist das Problem, dass du deinen Körper gerade mit Argusaugen beobachtest und jedes Symptom, als "Gefahr" bewertest, du steigerst dich rein. Ich kenne das selber zu gut, besonders wenn man das noch nicht lange hat, ist das sehr beängstigend und verdammt anstrengend.

Du bist damit nicht allein, du wirst auch nicht verrückt, glaub mir. Und ja, man kann alle diese Symptome bewältigen. Sowohl Angststörungen als auch Depressionen sind heilbar Falls du Foren magst *** (Anmerkung: es gibt viele gute Foren) *** ist ein gutes Forum für Leute mit Depressionen und Ängsten. Wenn es mir schlecht geht oder ich mal wieder irgendein neues komisches Symptom habe, durchstöber ich ein bisschen das Forum und ich finde dan immer mindestens einen Beitrag von einer anderen Person, die genau das gleiche Problem hat. (Entschuldigung für die Fremd-Werbung, Psylex.de, ich möchte nur helfen)

Ich wünsche dir alles Gute und dass du schnell Hilfe findest Und denk immer daran: Du bist nicht allein!

LG
Gwénna

19.11.2018 Kommentar von Thomas:

Hmmm, da sind schon so ein paar Anzeichen dabei....aber für eine Depression fehlen mir da noch so Dinge wie Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit, Traurigkeit, Perspektivlosigkeit, Rückzug usw.

Hilft Vitamin D bei depressiven Störungen?

Erfahrung, Kommentare zum Thema: Vitamin D gegen depressive Störungen

Dosierung bei Unwirksamkeit

14.10.2015 Kommentar von Tarantula:

Was mich bei all den erwähnten Studien bezüglich Vitamin D und Depression (die Unwirksamkeit bewiesen) interessieren würde, ist, wie hoch denn die Dosierung des VD war. Ich selbst nehme Megadosen seit 1,5 Monaten und spüre blendende physische sowie psychische Auswirkungen. Und könnte ein Buch über die positiven Effekte des Vitamin D schreiben. Es kann absolut nicht sein, dass es in Megadosen (min. 10.000 IE/Tag) nicht hilft.
Also: Welche Dosierungen wurden hier verschrieben?

Erfahrungsberichte Dauerdepression?

27.08.2018 Kommentar von brissi:

hallo,

ich habe schon weit über 10 jahren schwere depressionen, im letzten jahr habe ich das gefühl, gar keinen positiven "anstoß" mehr zu bekommen, bzw. nichts positives mehr wahrnehmen zu können. das alles bezieht sich auch nur auf meine person, anderen gönne ich alles und kann mich auch für sie freuen, aber bei mir?

manchmal wünsche ich mir eine manische depression (ich weiß, absurd), aber dann hätte ich wenigstens manchmal einen höhenflug, bevor das nächste tief kommt...

momentan befinde ich mich in einem stadium, ich sitze rum, lasse termine verstreichen...

ich sitze da wie betäubt, kann nichts tun. es fühlt sich an, als ob alles abläuft, egal ob mit mir oder ohne mich.

ich habe auch keine lust mehr meine therapie fortzusetzen, es widert mich so an, immer wieder über meinen kram reden zu müssen. meine therapeutin ist echt nett, aber ich kann einfach nicht mehr an einen erfolg glauben.

ich würde gerne wissen, ob es hier noch andere gibt, denen es ähnlich geht. Habt ihr Erfahrungsberichte für mich?

Ursachen - Kommentar: Stress und Immunsystem

03.08.2018 Kommentar von Coach_HWM:

Sehr geehrte Damen und Herren.

Ein US-Wissenschaftler hat herausgefunden das Stress das Immunsystem aktiviert und das Immunsystem den Körper in den Krankheitsmodus versetzt. Der Mensch wird Interessenlos, Lustlos usw. und möchte sich nur noch ausruhen, sprich er ist Depressiv.

Die Wissenschaft kann versuchen den Stress im Gehirn mit Medikamenten zu betäuben, oder dem wirklichen Verursacher aufzuspüren. Beispiel. Ein Kind ist nicht in der Lage für seine Eltern etwas richtig zu machen, obwohl es das aus vollem Herzen versucht. Das kindliche Gehirn kann es nicht verstehen warum es immer alles falsch macht? Das Gehirn bekommt Stress. Die Frage im Gehirn des Kindes geht immer hin und her. Warum kann ich meinen Eltern nichts richtig machen? Die Frage wird vom Unterbewusstsein an das Bewusstsein gesendet. Kann das Bewusstsein keine Antwort darauf geben, sendet das Unterbewusstsein die Frage erneut an das Bewusstsein. Usw. usw. usw. Das Senden hört erst auf, wenn das Unterbewusst eine schlüssige Antwort bekommt. Z.B. Dass wenn das Kind versteht, dass seine Eltern in ihrem Elternhaus auch nie etwas richtig machen konnten. Der Fokus des Kindes verschiebt sich auf die Großeltern und deren Eltern. Für das Unterbewusstsein des Kindes ist der Verursacher des Unverständlichen weit in der Vergangenheit. Er ist nicht im häuslichen Umfeld, er verliert dadurch an Energie und löst sich auf.

Auf die Art und Weise lassen sich Depressionen erklären und auflösen. Ich war selber betroffen und konnte mit dieser Methode meine Depressionen auflösen. Ich freue mich auf den Tag, an dem die anerkannte Wissenschaft auch zu dieser Erkenntnis gelangt.

Übrigens: Alkohol und Drogen lösen keine Depressionen aus, sie mildern sie.

Starten sie eine Studie mit Cannabis bei Depressionen. Könnte mir vorstellen, dass sie vom Ergebnis überrascht wären.

Ängstliche Depression

Erfahrung, Kommentare zum Thema: Sexueller Missbrauch in der Kindheit verändert die biochemische Reaktion des Körpers auf Stress (klick)

19.10.2018 Kommentar von Jenny:

Ich muss Ihnen unendlich dankbar sein. Ich leide an einem komplexen schweren Immundefekt und habe viele daraus resultierende Erkrankungen.

Nicht zu erfahren, wie man richtig ist, weil vieles bis in das Erwachsenenalter falsch war. nahm lange kein Ende. Ich habe ein sehr gutes Körperempfinden und mein Körper zeigt mit Stress den ich gar nicht selbst bewusst wahrnehmen kann. Es dauert immer etwas.

Dennoch bin ich mir jetzt sicher, dass mein B-Zell-Lymphom als auch der Immundefekt mit dem Stressfaktor in Verbindung zu bringen sind. Vor allem aber sucht der Körper, so empfunden selbst nach weiteren Möglichkeiten dem Stress Aufmerksamkeit zu zeigen. Auf einmal eintretende Lebensmittelunverträglichkeiten. Brandblasen ohne Verbrennung. Meine Fragen nehmen Ärzte nicht wahr und bescheinigen mir erneut, dass ich einem Geist hinterherlaufe, der nicht existent ist.

Erst in diesem Jahr konnte ich mir das alles erklären. Ich bleibe dran!

Alkohol und Depression

Kommentare, Erfahrungen zum Thema Alkohol und Depression

Depressiv und Alkohol(Feiern)?

20.09.2018 Kommentar von lumia:

Ich hab mich ja immer gewundert, wie einer meiner schwer depressiven Kollegen es trotz seiner Depression schafft mindestens einmal die Woche feiern zu gehen und dabei völlig im Vollsuff zu landen. Ich glaub ich verstehe jetzt, ihr, mögt ihr mir sagen, ob meine Theorie logisch klingt?

Also: Ich glaube, dass man mit der Musik auf der Party einfach loslassen kann von diesem Gedankenchaos und einfach mal alles vergisst und der Alkohol da dann noch den letzten Schliff macht, von wegen, die Musik noch intensiver wahrnehmen?

Ich war auf einer Feier und hab auch ein wenig mehr getrunken, natürlich konnte ich noch laufen, reden, alles ;) aber es ging mir ziemlich gut. Naja, bis ich dann in unserer einsamen gottverlassenen Straße war, in der Nachts gefühlt jede Stunde ein Auto fährt :') Aber ich hörte oft, dass Alkohol die Psychose verstärkt, habe es selbst SCHON mal gemerkt. Ich hab echt keine Ahnung was ich da jetzt machen soll..Einerseits kann ich damit "fliehen", es geht mir gut, ich lache oft, andererseits, sobald ich allein bin, geht es mir dann doppelt so beschissen, wegen der..ja ihr wisst schon :'D Wenn ihr mit einem längeren Text antwortet, dann haut bitte ein paar Absätze rein, sonst sieht das aus wie ein riesiger Klumpen und dann mag ich das oft nicht lesen^^ Danke für jeden Tipp.

12.11.2018 Kommentar von nicky:

hallo lumia
ich denke du hast da die richtige theorie.

das ist natürlich wieder personenabhängig
andererseits gehen menschen mit starken depressionen erst gar nicht feiern

bei menschen die mit depressionen feiern gehen spielt der alkohol eine grosse rolle
was in meinen augen sehr gefährlich ist
natürlich kann es durch dieses "gute" gefühl zum alltag werden

ich sehe da eine verbindung zu antidepressivas
dadurch fühlt man sich ja auch "gut" (ich zumindest)
aber der hintergrund/ die absicht ,dadurch weitere schritte zu bewegen unterscheidet sich zum alkohol..wo man (bei dem es hilft) nur die syntome für eine gewisse zeit ausblendet

Bei Periode stark depressiv

18.07.2018 Kommentar von kathi:

Ich nehme jetzt seit etwa 3 mon wieder Citalopram,und erst diesen Monat ist es mir aufgefallen das ich parallel zur Periode für genau 6 Tage ins Loch falle ,am Anfang dachte ich die Medis wirken noch net richtig,vorletztes mal hieß es es sei wegen Alkoholkonsum(Silvester) doch diesen Monat hab keine Pille vergessen,keinen Tropfen Alkohol und trotzdem,und habe das Gefühl es wird immer tiefer. mein Hausarzt meinte es wäre hormonell bedingt,hab ende des Monats Termin bei F.A. nehme keine Pille.

Hab ne Frage...Kennt das jemand so? denn vor einem Jaht nahm ich schon die Cita und es ging mir wunderbar bis ich die abgesetzt habe...wieso funktioniert es dieses mal nicht

20.08.2018 Kommentar von Kerstin:

Ich habe das jeden Monat. Genau 2 Tage vor der Regel werde ich leicht depressiv, manchmal auch gereizt. Auch Nachts bekomme ich da leichte PA.
Oft bin ich wehleidig und sehr sensiebel. Das hat mit den Harmonen zutun.
Darf ich mal fragen wie alt du bist?

28.08.2018 Kommentar von kathi:

Ich bin 33 .......komisch halt,ich war schon immer gereizt und hatte putzfimmel und fressattacken auf süßes vor den Tagen aber soooooooo
na bin mal gespannt was der FA sagt,habe auch Blut abgegeben die Werte waren Ok..ich hoffe mir fehlt nur vitamin B6 oder so

01.02.2019 Kommentar von franzi:

Hallo

Ich habe jetzt gerade von meinem gyn die Pille verschrieben bekommen weil ich jedes mal pünktlich zum eisprung / einsetzen der Periode in ein total tiefes loch falle. Also so richtig extrem! Soll an den Hormonen liegen und ich bin gespannt wie es wird, wenn ich mit der Pille anfange!

Nehme seit Jahren auch citalopram und kenne zwar auch diese stimmungsschwankungen zur Periode...aber seit Wochen ist es echt extrem!

LG franzi

16.02.2019 Kommentar von krampf:

Finde mit zunehmenden Alter fühlt man das auch mehr. Früher hatte ich das nicht. Mit 35 ging das bei mir los. Eben bei mir kurz vor der Regel.
Mittlerweile sag ich es auch immer meiner Tochter, wenn ich gereizt bin.
Sie versteht das und ist vorsichtig bei mir mit Äuserungen.

Vorhofflimmern und Depression

Kommentare, Erfahrungen zum Thema Depression, Antidepressiva und Vorhofflimmern

Vorhofflimmern und Antidepressiva

09.12.2018 Kommentar von Christian B.:

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider leide ich ebenfalls an Vorhofflimmern, seitdem ich erstmalig über einen engen Zeitraum von wenigen Wochren Anti Depressiva eingenommen habe. Dies denke ich könnte ein wichtiger Hinweis für zukünftige Behandlungen bzw. Nichtbehandlungen mit diesen fragwürdigen Medikamenten sein.

Viele Grüße
Christian B.

Erfahrungen mit tiefer Hirnstimulation

Kommentare, Erfahrungen zum Thema Tiefe Hirnstimulation gegen Depressionen

THS bei Depressionen

18.03.2019 Kommentar von Sysssy:

Bei mir wurde diese OP gemacht. Ich leide seit 17 Jahren an Depressionen. Ich bin überzeugt von der Operation und mir geht es immer besser. Allerdings finde ich es nicht gut, dass ständig geschrieben wird die Wirkung trete "meistens schon nach 1 Woche ein" .... Meiner Erfahrung nach und aufgrund von Aussagen anderer Betroffener muss ich fairerweise sagen, dass es ein bisschen Zeit braucht - was vollkommen ok und "normal" ist. Was sind 3 Monate gegen 17 Jahre? Jeder Mensch, jedes Gehirn und jede Depression ist anders, es braucht etwas Zeit die passenden Einstellungen zu finden. Das macht die THS nicht schlechter, im Gegenteil - es wäre doch verrückt wenn man innerhalb 1 Woche gesund werden würde, nach so einer langen Krankheit.

Welche Erfahrung haben Sie damit gemacht? Schreiben Sie uns.

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