Depression: Symptome / Symptomatik

Psychische Krankheiten - Depressive Störungen

Einleitung

Menschen, die depressiv sind, empfinden nicht unbedingt dauerndes Traurigsein; und Traurigkeit ist auch nicht unbedingt Anzeichen. Wenn jemand unter schweren Depressionen leidet, vermag er dieses Traurigsein nicht zuzulassen, zu zeigen oder überhaupt wahrzunehmen. Gefühle können nicht wahrgenommen werden, oder zumindest nicht intensiv und es ist vor allem Leere und Hoffnungslosigkeit zu spüren.

Major Depression kann die Art und Weise, wie Sie sich selbst, Ihr Leben und jene um Sie herum sehen, verändern oder verzerren.

Mit einer schweren depressiven Störung sehen Sie oft alles auf eine negative Weise (etwas grau). Es ist für Sie schwer sich vorzustellen, dass ein Problem oder eine Situation auf eine positive Weise gelöst werden kann.

Psychische und physische Anzeichen

Psychische Symptome (Dysthyme Störung - Major Depression)

können u.a. sein: Symptome, die sowohl körperlicher als auch psychischer Natur sein können:

Depressiver Stupor

Physische Symptome

können u.a. sein:

Zunahme der psychosomatischen Depressionssymptome

01.10.2014 Eine neue Forschungsstudie zeigt, dass depressive Menschen heute über mehr psychosomatische Depressionssymptome (wie Schlafprobleme und Konzentrationsschwierigkeiten) als in den 1980ern berichten.

Forscher der Universität San Diego analysierten Daten von 6,9 Millionen Jugendlichen und Erwachsenen aus allen Staaten der USA.

"Studien haben herausgefunden, dass in den letzten Jahren mehr Menschen wegen Depressivität behandelt worden sind, aber das könnte durch eine stärkere Sensibilisierung und eine geringere Stigmatisierung verursacht worden sein", sagt Psychologin Jean Twenge in der Zeitschrift Social Indicators Research.


Bild: George Hodan (pixabay/PublicDomainPictures)

"Diese Untersuchung zeigt eine Zunahme an Symptomen, von denen die meisten Leute nicht einmal wissen, dass sie mit Depressivität verbunden sind. Dies legt nahe, dass Jugendliche und Erwachsene wirklich stärker betroffen sind."

Verglichen mit ihren 1980ern Pendants, haben Teenager in den 2010ern zu

Collegestudenten berichteten 50% wahrscheinlicher, dass sie sich überfordert fühlten und Erwachsene berichteten mit größerer Wahrscheinlichkeit über einen unruhigen Schlaf, Appetitlosigkeit, und dass ihnen alles sehr schwerfällt - alles klassische psychosomatische Depressionssymptome.

"Trotz all dieser Symptome sagen die Betroffenen - direkt gefragt - aber nicht eher, sie seien depressiv, was nahelegt, dass die Zunahme nicht auf die gestiegene Bereitschaft zurückzuführen ist, eine depressive Störung zuzugeben", sagte Twenge.

Sie spekuliert, dass der wachsende Einsatz (beinahe Verdoppelung) von Antidepressiva zwar bei den schwersten Problemen geholfen hat, die Medikamente aber nicht den Anstieg der anderen Symptome verhindern konnten; und diese seien auch in der Lage, schwere Probleme zu verursachen.

© PSYLEX.de - Quelle: Social Indicators Research / San Diego State University, September 2014

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