Haustiere gegen Depression

Depressive Störungen - Behandlung, Therapie, Prävention

Können Haustiere vor Depression schützen? Haustierhaltung und Depressionssymptome: Eine prospektive Studie mit älteren Menschen

08.01.2020 Eine im Journal of Affective Disorders veröffentlichte Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Haustierbesitz und Symptomen von Depressionen bei einer großen, bevölkerungsbezogenen Stichprobe älterer Menschen.

Insbesondere untersuchten die Forscher um Christopher Sharpley vom Fachbereich Psychologie der University New England, New South Wales Australia, Australia, ob:

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Bild: Michal Jarmoluk

Die Daten stammen aus der English Longitudinal Study of Ageing, einer Längsschnittstudie von Männern und Frauen im Alter von 50 Jahren und älter (n = 7.617, 52,5% weiblich).

Der Tierbesitz (Hund/Katze/Sonstige/keine) wurde 2010/11 selbst angegeben. Die depressiven Symptome wurden anhand der Epidemiologic Studies Depression Skala (CES-D) bewertet.

Unter den älteren Erwachsenen in England besitzen Personen mit mehr depressiven Symptomen eher einen Hund, aber der Besitz von Haustieren ist nicht signifikant mit einer Veränderung der depressiven Symptome im Laufe der Zeit verknüpft gewesen, schreiben die Studienautoren.

Die oft behauptete Aussage, dass Haustiere gegen Depressionen helfen, kann also nicht bestätigt werden.

© PSYLEX.de - Quellenangabe: Journal of Affective Disorders - https://doi.org/10.1016/j.jad.2019.11.134

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