Pyromanie (Krankhafte Brandstiftung)

Psychische Störungen: Impulskontrollverluststörungen

Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick (Definition, Statistik, Symptome, Diagnose) über Pyromanie - Pathologische Brandstiftung; ICD-Code: 312.33 (F63.1).

Was ist Pyromanie

Definition - Pyromanie oder Pathologische Brandstiftung: Als Kriterien gelten hier mehrmalige Brandstiftung (auch versuchte) und die Beschäftigung mit allem, was mit Feuer zusammenhängt (deshalb auch oft Feuerwehrmänner). Dahinter steht keine Motivation, kein finanzieller Gewinn, wie z.B. bei einem Versicherungsbetrug.

Statistik der pathologischen Brandstiftung

Eine Studie in den USA zeigte bei ca. 40 % der männlichen Brandstiftern Symptome einer Pyromanie (bei den Frauen waren sie kaum vorhanden. 40 % der Brandstiftungen gehen auf das Konto von unter 18-jährigen, doch tritt Pyromanie in diesr Altersgruppe kaum auf. Wenn bei den Jugendlichen die Krankheit Pyromanie, also Brandstiftung in pathologischer Form, auftritt, dann gewöhnlich zusammen mit einer Störung des Sozialverhaltens, einem Aufmerksamkeitsdefizit, einer Hyperaktivitätsstörung oder Anpassungsstörung auf. Pyromanie tritt am häufigsten bei erwachsenen Männern mit geringeren sozialen Fertigkeiten und Lernschwierigkeiten.

Der langfristige Verlauf bei Pyromanie ist unbekannt.

Symptome - Diagnose

Diagnostische Kriterien für die Pyromanie nach DSM IV:
Mit dem Ausschluß, dass das Feuerlegen nicht besser durch eine Störung des Sozialverhaltens, eine Manischen Episode oder eine Antisoziale Persönlichkeitsstörung erklärt werden kann.

Synonyme für Pyromanie

Pathologische Brandstiftung, süchtiges Brandstiften, triebhafte Brandstiftung, zwanghaftes Brandstiften.

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