Jerusalem-Syndrom

Psychologie-Lexikon - (Angebliche) psychische Krankheiten

Definition

Definition: Beim Jerusalem-Syndrom handelt es sich um Symptome einer (vorübergehenden) psychischen Störung .... Psychose, die einige Touristen in der Stadt Jerusalem zeigen sollen. Ähnlich wie das Stendhal-Syndrom in Florenz (siehe rechts in der Seitennavigation), das Paris-Syndrom in Paris oder das Venedig-Syndrom in Venedig, tritt dieses Syndrom jedoch ausschließlich in Jerusalem auf.

Angeblich übernehmen die psychotischen Touristen in solchen 'Akute(n) und vorübergehende(n) psychotische(n) Störung(en)' die Persönlichkeit von in der Bibel beschriebenen Individuen (bspw. Moses, Kain, Abel, David, Jesus, Petrus etc.) und werden veranlaßt, sich auch wie diese Bibelgestalten aufzuführen bzw. sich öffentlich zu verhalten.

Das Jerusalem-Syndrom wurde von einem Psychiater 'entdeckt', und seit einigen Jahrzehnten gibt es 'Heilung' in seiner psychiatrischen Klinik. Auch hierbei dürfte es sich um eine erfundene (psychische) Krankheit handeln; diese 'akuten' Psychotiker mit diesem Syndrom hatten sicherlich schon vorher Psychosen.

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