Kurze reaktive Psychose

Psychologie-Lexikon - Psychische Krankheiten

Definition

Definition: Eine kurze reaktive Psychose oder akute reaktive Psychose ist eine kurze bzw. akute psychotische Störung.

Akute reaktive Psychosen kann man sich einfach als Form kurzfristiger Schizophrenie vorstellen, da viele der Symptome der Störungen gleich sind. Der Hauptunterschied ist, dass in einer kurzen reaktiven Psychose (KRP) die Psychose weniger als 30 Tage andauert.

Eine KRP wird charakterisiert durch eines oder mehrere der folgenden Symptome:

Die Dauer einer Episode einer akuten reaktiven Psychose beträgt mindestens einen Tag, aber weniger als einen Monat mit anschließender völliger Rückkehr zum vorherigen Niveau. Sie kommt am häufigsten bei Erwachsenen in den späten 20ern bis frühen 30ern vor.

Jason Russell: Vorübergehende reaktive Psychose

"Ein Mann steht nackt an einer Straßenecke und klatscht mit den Händen auf den Boden, zuvor soll er öffentlich masturbiert haben". (Der Stern)

Was ist eine kurze reaktive Psychose?

Der Mann stellt sich als Jason Russell, Initiator von "Kony 2012", heraus. Es folgte die Einlieferung ins Krankenhaus.

Jason Russell, der Direktor der YouTube Sensation, 'Kony 2012', ist anscheinend mit einer "akuten reaktiven Psychose" diagnostiziert worden. Dies ist in der Psychiatrie bekannt als kurze psychotische Störung oder wird auch vorübergehende akute psychotische Störung, kurze reaktive Psychose, paranoide Reaktion, psychogene Psychose oder schizophrene Reaktion genannt. Es ist eine ungewöhnliche, seltene Geistesstörung, die Erwachsene in ihren späten 20ern und frühen 30ern treffen kann.

Eine Form kurzfristiger Schizophrenie

Eine kurze psychotische Störung kann man sich am einfachsten als eine Form kurzfristiger Schizophrenie vorstellen, da viele Symptome der Störungen gleich sind. Der Hauptunterschied ist, dass bei der kurzen psychotischen Störung, die Psychose weniger als einen Monat dauert.

Die akute psychotische Störung hat viele Symptome mit Schizophrenie gemein, z.B. Halluzination und/oder Wahnvorstellungen, bizarres oder desorganisiertes Verhalten. Es gibt keine allgemein anerkannte Ursache für diese Störung, und die Forschung ist dürftig, z.B. hinsichtlich der Ätiologie.

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