Komplexe posttraumatische Belastungsstörung (K-PTBS) Erfahrungen

Komplexe posttraumatische Belastungsstörung (K-PTBS)
Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zum Thema Komplexe posttraumatische Belastungsstörung (K-PTBS)

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Komplexe PTBS in Kindheit durch Angst

10.09.2018 Kommentar von Jogi:

Hallo, ich bin selbst Patient mit einer komplexen PTBS aus der Kindheit. Ich suche heut noch vergebens nach Hilfe. An der LMU München wurde mir schon vor 10 Jahren gesagt, das es sich bei mir um eine Behinderung, und nicht um eine Krankheit handelt. Am Max Plank Institut München wurde seiner Zeit an einem neuen Wirkstoffen geforscht, um die Streßhormon regulierung bei PTBS Patienten postitiv beeinflussen zu können. Ein vielversprechender Wirkstoff wurde bereits vor Jahren gefunden, und erfolgreich an Mäusen getestet. Jedoch kein Pharmaunternehmen, das den Wirkstoff zum Medikament weiterentwickelt. Ihre Aussage das die Komplexe Form der PTBS häufiger bei Sexuellem Missbrauch auftritt mag richtig sein. Aber die alles entscheidende Frage für eine Traumatisierung, so wie ich Sie erlebt habe (nicht Sexuell). Ist die Extreme Angst die ein Opfer empfindet. Bei mir geschah das im Kindergartenalter durch Drohungen. Die Schmerzen durch körperliche Gewalt sind nix gegen die Abartige Angst. Jedoch ist die körperliche Gewalt (evtl. auch Sexualisierte Gewalt)als eine Art Verstärker für die Angst. Ich bspw. konnte Nächtelang nicht einschlafen, und hatte im Bett gezittert vor Angst!

Komplexe PTBS: Jeder Tag ist ein Kampf , der Wunsch nach Stille und Ruhe begleitet ihn

01.03.2020 Erfahrung von Lxndx:

Guten Abend ,
zu mir ,
komplexe PTBS aufgrund jahrelanger Traumatisierung ,in Behandlung seit 14 Jahren , sowohl stationär und auch ambulant , Psychopharmakafrei seit knapp 2,5 Jahren .
Zu den psychischen Erkrankungen gibt es weiterer orthopädische Erkranken , wie Arthrose in den Gelenken von Kopf bis Fuss , Nervenschädigungen in Armen und Beinen sowie Gelenkprothese.
Jeden Tag ein Kampf den Tag soweit zu überstehen , ob aufgrund der seelischen als auch körperlichen Schmerzen ihn zu meistern. Meine Kraft ist wiederholt auf einen Tiefpunkt , es geht eher abwärts als vorwärts .
Sehe keine positive veränderbare Perspektive .
Gibt es Leidtragende , die aus solch einem Teufelskreis raus gekommen sind und mir Mut und Hoffnung geben können ?
Bin über Rückmeldungen dankbar .

08.03.2020 Erfahrung von Maik:

Ich kenne zwar niemanden mit genau so einer Konstellation bei einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung und auch wenn es bei mir ebenso anders ist, so habe ich jedenfalls gelernt, dass wir unseren Gefühlen nicht hilflos ausgeliefert sind und unser inneres Wohlbefinden viel weniger von äußeren Umständen abhängt, als man das schlechthin vermuten könnte.
Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, ich denke schon, dass es weiterhin Anlass zu Hoffnung gibt und dass es wahrscheinlich einen Weg gibt vernünftig leben zu können, so dass es für dich in Ordnung ist. Letztlich ist die Seele sehr robust und kann viel mehr überstehen und auch wieder heilen, als man sich das zunächst vorstellen kann.

20.10.2020 Erfahrung von LIMA:

Hallo,
ich kann dich gut verstehen, jeder Tag ein Kampf, auch ich habe neben einer KPTBS orthopädische Probleme. Bin erst seit ca, 2 Jahren in Therapie, nach einem Komplettzusammenbruch mit Burn out etc. Habe es über Jahrzehnte geschafft zu ignorieren, immer wieder erneut in Schubladen zu schieben, bis zum Aus und nun kämpfe ich jeden Tag es wieder hinzubekommen. Den Weg noch nicht gefunden und so geht der Kampf auf ein normales Leben ohne Flash-Backs, Alpträumen, Panikattacken, Dissoziationen weiter. Dazu orthopädische Probleme mit Nervenschäden in der HWS, sowie LWS. Diese wurden in der HWS so akut, dass ich mich operieren lassen musste und nun Besitzer von Bandscheibenprothesen in der HWS bin, dafür aber die fürchterlichen Nervenschmerzen, sowie Taubheitsgefühle in Arm und Händen los bin. Diese bringt zumndest ein Teil auf ein normales körperliches Leben zurück. Sollten diese Schäden auch bei dir so schlimm sein, so kann ich dir so eine OP, egal wie schwer das Angehn ist, nur empfehlen. Die Symptome einer KPTBS sind schlimm genug und so verschafft mir die bessere körperliche Situation eine bessere Ausgangssituation um mich um meine psychische Situation zu kümmern. Das nächste Angehn evtuell die LWS, mal sehen. Was auf alle Fälle hilft die seelische und körperliche Situation zu verbessern SPORT!! Durch meine OP ist dieses endlich wieder möglich, als sehr empfehlenswert. Bei Angstphasen, Depression, Schmerzen hilft es mir immer und immer wieder mich zu motivieren. Jeden Tag frische Luft, laufen, spazieren gehen, und natürlich Krankengymnastik. Aber es hilft wieder fit zu werden, sich mehr zu zutrauen, gezwungener Maßen unter Leute zu gehen, egal mit wieviel Panikattacken.. Ich denke, es wird nie wieder gut werden, aber laut meinem Arzt, lebenswerter. Es ist ein dauerhaftes Arrangieren müssen, ob man will oder nicht. Ich glaube es geht tatsächlich nur um Verbesserung und nicht um Heilung, leider, egal wie stark man kämpft….aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass mehr möglich ist, es MUSS einfach

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