Psychotraumatologie

Psychologie Lexikon - Psychische Störungen

Definition

Definition: Die Psychotraumatologie ist die Lehre, die sich mit schweren geistigen / mentalen / psychischen Verletzungen beschäftigt; also mit psychischen Traumata (singular Trauma oder Psychotrauma).

Der Begriff Psychotrauma bzw. Psychotraumatologie wird präzisiert durch Begriffe wie Posttrauma, posttraumatische (und akute) Belastungsstörung (PTBS) etc.

Die Psychotraumatologie beschäftigt sich neben der Therapie auch mit den Ursachen für Psychotraumata. Diese können zum Beispiel sein: generell Nahtoderfahrungen, Missbrauch in der Kindheit, erfahrene Gewalt, Naturkatastrophen und Verkehrsunfälle, Folter, Exil und generell Kriegserfahrungen, lebensbedrohliche Erkrankungen und Diagnosemitteilung (Medizinische Psychologie), dauerhafte soziale Belastungsfaktoren (Mobbing, Arbeitslosigkeit).

Weiter Themen der Psychotraumatologie sind in Theorie, Forschung und Lehre:
Klassifikation, Epidemiologie, Ätiologie, Salutogenese, Risikogruppen und Wirksamkeit.

Praktisch beschäftigt sie sich mit Intervention, Traumatherapie, Rehabilitation und Reintegration, Information, Schulung und Psychohygiene.

Zu den News aus der Traumaforschung

Welche Erfahrung haben Sie damit gemacht? Schreiben Sie uns.

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter