Diagnose: Endophenotypen und Schizophrenie

Psychische Krankheiten - Schizophrene Störungen

Jüngste Forschungen sagen, dass biologische Maße verwendet werden können, um die bei Schizophrenie und anderen psychischen Krankheiten gefundenen Abnormitäten im Gehirn zu verstehen.

Biomarker: Diagnose-, Behandlungshilfe bei Schizophrenie

Die Biomarker, bekannt als Endophenotypen, könnten letztlich Klinikern bei der Diagnose und Behandlung der komplexen psychischen Krankheit helfen.

"Ein großes Problem in der Psychiatrie ist, dass es gegenwärtig keine Labortests gibt, die bei der Diagnose und Behandlungsentscheidungen helfen oder Reaktionen und Ergebnisse der Behandlung vorhersagen", sagte Gregory A. Light.

"Die Diagnosen basieren gegenwärtig auf der Fähigkeit des Klinikers, Schlüsse über das Innenleben des Patienten zu machen."

Experten sind sich darin einig, dass die Diagnose und Behandlung von Schizophrenie eine besonders schwere Herausforderung ist. Die Störung, die etwa ein Prozent der Bevölkerung betrifft, wird charakterisiert durch den Zusammenbruch normaler Denkprozesse und irrationalem, manchmal gefährlichen oder schädlichen Verhalten.

Die Studie

In der Studie beurteilten Light und seine Kollegen vom Mental Illness, Research, Education and Clinical Center des San Diego VA Healthcare System, ob eine Batterie neurophysiologischer und neurokognitiver Biomarker den Klinikern zuverlässige, genaue, langfristige Zeichen der Gehirnfunktionsstörung liefern könnte, und zwar auch, wenn es keine offensichtlichen Symptome für Schizophrenie gibt.

Unter den Markern gab es Tests der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses bis zu physiologischen Beurteilungen von Wahrnehmungsprozessen mit Hilfe von Kopfhautsensoren, um Gehirnreaktionen auf einfache Geräusche zu messen.

In der Untersuchung maßen die Forscher mit den Biomarkern 550 Schizophrenie-Patienten und dann testeten sie ein Jahr später 200 der Patienten noch einmal.

Sie entdeckten, dass die meisten Marker bedeutend anormal bei Schizophrenie-Patienten waren, relativ stabil zwischen den Beurteilungen und nicht durch leichte Schwankungen im klinischen Status des Patienten beeinflusst wurden.

Die Forscher sagen, dass dies ein positiver Anfang ist, funktionelle Biomarker zu bestimmen.

Ausblick

Zusätzliche Studien sind notwendig, um zu bestimmen, ob:

"Wir glauben, dass diese Studie ein wichtiger Schritt in Richtung im Labaor auszuwertender Biomarker ist, die bei zukünftigen Studien, Diagnose und Therapie der Schizophrenie eingesetzt werden können", sagte Light.
Quelle: University of California San Diego. Juli 2012

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