Schlaflosigkeit, Insomnie

Symptome

Hält Insomnie Sie wach?

Wenn Sie Ihren Tag oft wegen schlechten Schlafs in der Nacht erschöpft beginnen, könnten Sie an Insomnie - Schlaflosigkeit, einer weit verbreiteten Schlafstörung, leiden.

Das U.S. National Heart, Lung, and Blood Institute listet diese üblichen Insomnie-Symptome auf:

Quelle: U.S. National Heart, Lung, and Blood Institute, Jan. 2012

Genetische Verbindung zwischen Angststörung, Depression und Schlaflosigkeit bei Teenagern?

Die Gene, die eine Rolle bei Jugend-Schlaflosigkeit spielen, sind die gleichen, wie die bei Depression und Angststörung beteiligten, nach einer kurzen Forschungszusammenfassung, die bei der 23. Jahrestagung der Associated Professional Sleep Societies' gezeigt wurde.

Ergebnisse der Studie zeigen, dass diese Schlaflosigkeit, wie eine Diagnose eine moderate Heritabilität bei 8 bis 16-jährigen hat, welche mit vergangenen Studien von Schlaflosigkeitssymptomen bei Erwachsenen übereinstimmt. Bedeutende genetische Effekte zwischen Schlaflosigkeit, Depression und Angst zeigen, dass überlappende genetische Mechanismen existieren und die Störungen verbinden.

Forscher Phillip Gehrman, Ph.D, Dozent der Psychiatrieabteilung an der Universität von Pennsylvania School Of Medicine, war überrascht, dass sie keine schlafspezifischen genetischen Wirkungen fanden.

Schlaflosigkeit bei Zwillingen

"Monozygotische Zwillinge hatten keine höheren Raten von Schlaflosigkeit. Jedoch, wenn ein monozygotischer Zwilling Schlaflosigkeit hatte, zeigte der Zwilling sie mit größerer Wahrscheinlichkeit auch, verglichen mit dizygotischen Geschwistern".

Die sequentielle Kohortenstudie schloss Daten von 749 monozygotischen paarigen Paaren und 687 dizygotischen paarigen Paaren im Alter zwischen 8 und 17 und ihren Eltern ein.

Das Durchschnittsalter war 11,9 Jahre. Zwillinge und ihre Eltern füllten das Child and Adolescent Psychiatric Assessment (CAPA) aus, und es wurden DSM-III R Kriterien verwendet, um Schlaflosigkeit, Depression und Angststörung zu beurteilen. Den Kriterien für Schlaflosigkeit entsprachen 19,5 Prozent der Teilnehmer.

Die Befunde der Studie sagen, dass Jugendliche, die an Angststörung und Depression leiden, auch auf Schlaflosigkeit überprüft werden sollten.

Quelle: American Academy of Sleep Medicine 2009

Depression / Angststörungen: Wenn Jugendliche wenig schlafen

05.08.2014 Eine neue Studie mit Jugendlichen hat zu einem besseren Verständnis der Zusammenhänge zwischen psychischen Störungen und Schlaflosigkeit geführt.

Psychologen der University of Adelaide untersuchten die Schlafgewohnheiten, die psychische Gesundheit und die Tagesaktivität (den Chronotyp) australischer High-School-Schüler im Alter zwischen 12 und 18 Jahren.

Größeres Risiko für Nachteulen

Dabei zeigte sich, dass 'Nachteulen' ein größeres Risiko für Schlaflosigkeit (Insomnie) und Depression hatten.

Die Ergebnisse, herausgegeben in Sleep Medicine, können Auswirkungen auf die klinische Behandlung von Schlaf- und psychischen Störungen von Teenagern haben.

"Personen mit Insomnie haben Probleme mit dem Einschlafen und/oder ausreichend durchzuschlafen. Dies ist eine verbreitete Schlafstörung und in den meisten Ländern zeigen etwa 11 Prozent der Teenager im Alter zwischen 13-16 Jahre eine Insomnie in einer bestimmten Phase", sagte Autor Pasquale Alvaro.

"Es gibt ein wachsendes Bewusstsein in der Wissenschaftsgemeinde, dass Schlaflosigkeit, Depression und Angststörungen miteinander verbunden sind, und diese Störungen enthalten überlappende neurobiologische, psychologische und soziale Risikofaktoren."

Nachteule
Bild: Karen Arnold (pixabay)

"Schlaflosigkeit zusätzlich zu einer Angststörung oder Depression, kann die Schwierigkeiten bei jeder psychischen Störung intensivieren."

"Es kann bei Jugendlichen zu Problemen wie Missbrauch von Alkohol oder anderen Drogen führen", sagte er.

Alvaros Studie fand heraus, dass Schlaflosigkeit unabhängig mit Depression, Generalisierter Angststörung, und Panikstörung unter Teenagern verbunden war.

Teenager, die in den Abendstunden aktiver waren, zeigten wahrscheinlicher Depressionen und/oder Schlaflosigkeit.

Diese Gruppe war auch anfälliger für Zwangsstörungen, Trennungsangst und soziale Phobien, obwohl diese Störungen oft nicht unabhängig mit Schlaflosigkeit verbunden waren.

Chronotyp

Die Befunde legen nahe, dass der abendliche Chronotyp, die abends/nachts aktiver ist, ein unabhängiger Risikofaktor für Insomnie und Depression ist.

"Dies ist eine wichtige Erkenntnis, weil Jugendliche eine Vorliebe für Aktivitäten am Abend entwickeln, was manchmal zu einem Syndrom wird, wobei sie das Schlafengehen weiter hinausschieben", sagt Alvaro.

"Auf Grundlage unserer Belege, glauben wir, dass Präventions- und Behandlungsbemühungen bei Schlaflosigkeit und Depression diese Kombination von psychischer Gesundheit, Schlaf und dem abendlichen Chronotyp berücksichtigen sollten - zusätzlich zu den gegenwärtigen konventionellen Verhaltensansätzen."

"Präventions- und Behandlungsbemühungen bei Angststörungen sollten ebenso Schlaflosigkeit und Depression einbeziehen."

© PSYLEX.de - Quelle: University of Adelaide / Sleep Medicine, Juli 2014

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