Schlaftrunkenheit

Schlafstörungen - Aufwachstörungen

Viele von der Aufwachstörung betroffen

03.09.2014 Eine neue Studie der Stanford University besagt, dass etwa jeder siebte von einer Aufwachstörung namens 'Schlaftrunkenheit' betroffen sein könnte.

Schlaftrunkenheit tritt auf, wenn Menschen beim Aufwachen aus dem Schlaf verwirrt sind oder unpassendes Verhalten zeigen, wie das Telefon abzuheben statt den Wecker auszuschalten. Die Episoden treten entweder während des ersten Teils der Nacht oder am Morgen auf.

Schlaftrunkenheit

Solch eine Episode, oft ausgelöst durch erzwungenes Erwachen, kann sogar Gewalttätigkeit während des Schlafs oder Amnesie der Episode verursachen.

"Diese Aufwachstörung erhält sehr viel weniger Aufmerksamkeit als bspw. das Schlafwandeln, obwohl die Folgen genauso ernst sein können", sagte Studienautor Maurice M. Ohayon.

Für die Studie wurden 19.136 in den USA lebende Personen im Alter von 18 Jahren und älter aus der allgemeinen Bevölkerung interviewt, über ihre Schlafgewohnheiten und nach Symptomen der Schlaftrunkenheit befragt. Die Teilnehmer wurden auch nach Diagnosen von psychischen Störungen und Medikamenten befragt.

Die Befunde:

"Diese Episoden verwirrten Erwachens haben bislang nicht viel Aufmerksamkeit bekommen, aber die weite Verbreitung in der allgemeinen Bevölkerung erfordert mehr Wissen (und Forschung) darüber, wann sie auftreten und ob sie behandelt werden können", sagte Ohayon.

"Leute mit Schlafstörungen oder psychischen Erkrankungen sollten informiert werden, dass sie ein größeres Risiko für Episoden von Schlaftrunkenheit haben".

© PSYLEX.de - Quelle: American Academy of Neurology, August 2014

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