Polypragmosyne

Psychologie-Lexikon - zwanghaftes Verhalten

Definition

Definition: Polypragmosyne ist eine Zwangsstörung, genauer eine Zwangshandlung (oder Gewohnheit) sich überall einzumischen (altgriechisch: polý = viel; prágma = betreiben, etwas was betrieben wird) ... also eine zwanghafte Einmischerei.

Ursache für Polypragmosyne ist oft ein mangelndes Selbstwertgefühl, das der Betroffene auf diese Art auszugleichen versucht.

Pierer's Universal-Lexikon, Band 13. Altenburg 1861: Polypragmosyne (gr.), 1) große Thätigkeit, vielseitige Beschäftigung; 2) Vielgeschäftigkeit ohne Werth, aus Eitelkeit, Neugierde od. Unruhe.

Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 16. Leipzig 1908: Polypragmatisch (griech.), vielgeschäftig; Polypragmosyne, Vielgeschäftigkeit.
Polypragmasie wird aber in einer anderen Bedeutung benutzt.

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