Zwangsstörung: Faktoren, Risikofaktoren, Ursachen

Psychische Störungen - Krankheitsbilder

Erklärungsversuche, Faktoren

Es gibt verschiedene psychologische und biologische Erklärungsmodelle, die die Entwicklung von Zwangserkrankungen zu erklären versuchen:

Psychologische Modelle

Biologische Modelle

Perinatale Risikofaktoren verbunden mit Zwangsstörungen

08.10.2016 Eine Reihe perinataler (um die Geburt herum) Faktoren scheinen mit einem höheren Risiko für Kinder verbunden zu sein, später im Leben eine Zwangsstörung zu entwickeln laut einem in JAMA Psychiatry veröffentlichten Forschungsbericht des Karolinska Institutet.

zwangsgedanken

Komplikationen in der perinatalen Phase sind bereits mit anderen psychischen Störungen verknüpft worden. Doch wiesen nur wenige Studien darauf hin, dass Komplikationen kurz vor, während und kurz nach der Entbindung auch eine Rolle bei Zwangserkrankungen spielen können, und die Studien hatten Schwächen, die feste Rückschlüsse ausschlossen.

Studienautor Gustaf Brander und Kollegen untersuchten deshalb den potentiellen Zusammenhang anhand von 2,4 Millionen zwischen 1973 und 1996 in Schweden geborenen Kindern, denen sie bis zum Jahr 2013 folgten.

Von den 2,4 Millionen Personen wurden 17.305 Menschen mit einer Zwangsstörung in einem durchschnittlichen Alter von 23 Jahren diagnostiziert.

Vorgeburtliche Faktoren

Die Forscher berichten, dass unabhängig von gemeinsamen familiären Faktoren,

mit einem höheren Zwangserkrankungsrisiko verknüpft waren.

Die Mechanismen für diese Zusammenhänge sind jedoch noch unbekannt.

© PSYLEX.de - Quellenangabe: Karolinska Institutet, JAMA Psychiatry - DOI: 10.1001/jamapsychiatry.2016.2095; Okt. 2016

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