Kaffeesucht, Kaffeeabhängigkeit

Suchterkrankungen: Sucht und Abhängigkeit

Kaffeesucht - eigentlich eher die Koffeinsucht - bezeichnet die körperliche bzw. psychische Abhängigkeit von Koffein, das normalerweise mit Getränken wie Kaffee, Tee oder Energy-Drinks aufgenommen wird.

Kaffeesüchtige haben einen besseren Geruchssinn für Kaffee

14.05.2019 Regelmäßige Kaffeetrinker - also Kaffeesüchtige - können selbst kleinste Mengen an Kaffee erschnüffeln und erkennen das Aroma schneller als Nicht-Kaffeetrinker laut einer in Experimental and Clinical Psychopharmacology veröffentlichten Forschungsarbeit.

Sensitiver gegenüber Kaffeegeruch

Gewohnheitsmäßige / abhängige Kaffeetrinker sind nicht nur sensitiver gegenüber dem Geruch von Kaffee und können ihn schneller erkennen, je größer ihre Gier nach Kaffee ist, desto besser ist auch ihre Fähigkeit, ihn zu riechen.

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Bild: MasterTux

Die Ergebnisse könnten die Tür zu möglichen neuen Wegen öffnen, die Aversionstherapie zur Behandlung von Menschen einzusetzen, die von Substanzen mit ausgeprägtem Geruch wie Tabak und Cannabis abhängig sind.

Dosis-Wirkungs-Beziehung

Studienautor Lorenzo Stafford vom Institut für Psychologie der Universität Portsmouth und Kollegen fanden heraus: Je höher der Kaffeekonsum - genauer Koffeinkonsum, desto schneller erkannte jemand den Geruch von Kaffee.

Sie beobachteten auch, dass diese größeren Koffeinkonsumenten in der Lage waren, den Geruch einer stark verdünnten Kaffeechemikalie in viel niedrigeren Konzentrationen zu erkennen, und diese Fähigkeit stieg mit ihrem Verlangen. Also, je mehr sie Koffein wollten, desto besser war ihr Geruchssinn für Kaffee.

© PSYLEX.de - Quellenangabe: Universität Portsmouth; Experimental and Clinical Psychopharmacology

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