Stress kann Allergien auslösen

Stress kann Allergien auslösen

Psychische Probleme: hohe Belastung/Anspannung

08.04.2014 Grade rechtzeitig vor dem Frühlingsbeginn sind neue Forschungsbefunde zum Thema Allergien erschienen; danach werden sie zwar nicht durch Stress verursacht, sie können durch ihn aber getriggert werden.

Negative Auswirkungen – Allergieschübe

Stress kann verschiedene negative Auswirkungen auf den Körper haben – inklusive einer Verstärkung von Allergiesymptomen, sagt Allergologin und Studienautorin Amber Patterson.

„Unsere Studie fand auch heraus, dass Allergiker mit häufigeren Allergieschüben auch eine stärkere negative Stimmung haben, was zu diesen Schüben führen kann.“

Die Forscher von der Ohio State University analysierten 179 Patienten 12 Wochen lang. Neununddreißig Prozent hatten mehr als einen Allergieausbruch.

Diese Personen hatten ein größeres Stress-Niveau als die Gruppe ohne Allergiesymptome. Von dieser Gruppe hatten 64% mehr als vier Schübe in zwei 14-tägigen Untersuchungsperioden.

Während es keine bedeutsamen Befunde zwischen Allergieausbrüchen und Stress am selben Tag gab, berichteten einige der Betroffenen über Allergieschübe innerhalb einiger Tage erhöhten täglichen Stresses.

„Symptome wie Niesen, laufende Nase und tränende Augen können unter Allergie-Betroffenen zusätzlichen Stress bringen und sogar überhaupt erst zur Ursache für Stress für einige werden“, sagte Patterson.
„Obwohl die Reduzierung von Stress nicht Allergien heilen kann, vermag dies zu einer Abnahme der starken Symptome und der Anzahl der Ausbrüche verhelfen.“

Stressmanagement

Allergiker können ihren Stress lindern durch:

  • Meditation und tiefe Atmung;
  • Vermeidung von Stress-auslösenden Dingen/Situationen, und Lernen, wie am besten mit ihnen umzugehen ist (auch Rauchen oder Koffein vermeiden, was noch mehr Schaden anrichten kann);
  • Um Hilfe erbitten, bspw. von sozialen Diensten, Familienmitgliedern oder Kollegen;
  • Zeit für Spaß und Entspannung einplanen;
  • Führen eines gesunden Lebensstils, indem sie gesund essen, ausreichend schlafen und sich sportlich betätigen.

Quelle: Ohio State University – Annals of Allergy, Asthma & Immunology, April 2014

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