Moralische Abscheu erzeugt einen ‚üblen Geschmack‘

Empörung über moralische Verfehlungen unterdrückt den zungenmotorischen Kortex 11.06.2021 Wenn wir Zeuge von Verhaltensweisen werden, die gegen allgemein geteilte moralische Normen verstoßen, hemmt unser Gehirn die Neuronen, die unsere Zungenbewegungen steuern – genauso, wie wenn etwas schlecht schmeckt. Zu diesem verblüffenden Ergebnis kam eine internationale Forschergruppe unter Leitung der Universitäten Bologna und Messina in ihrer … Weiterlesen

Warum es manchen an bildlicher Vorstellungskraft fehlt

Aphantasie und Hyperphantasie: Die (fehlende) Visualisierung im Gehirn 10.06.2021 Menschen mit der Fähigkeit, lebhaft zu visualisieren, weisen eine stärkere Verbindung zwischen ihrem visuellen Netzwerk und den Regionen des Gehirns auf, die mit der Entscheidungsfindung verbunden sind. Die Studie liefert auch Hinweise auf Gedächtnis- und Persönlichkeitsunterschiede zwischen Menschen mit starker visueller Vorstellungskraft (Hyperphantasie) und solchen, die … Weiterlesen

Gehirnaktivität verrät, wann Notlügen egoistisch sind

01.06.2021 Sie denken vielleicht, dass eine kleine Notlüge über einen schlechten Haarschnitt ausschließlich zum Wohle Ihrer Freundin ist, aber Ihre Gehirnaktivität sagt etwas anderes. Unterschiedliche Aktivitätsmuster im präfrontalen Kortex verraten, wann eine Notlüge egoistische Motive hat laut einer in JNeurosci veröffentlichten Studie. Höflichkeitslügen im Gehirn Notlügen – auch Höflichkeitslügen (engl. white lies oder Pareto lies) … Weiterlesen

Auswirkungen von sozialem Kontakt auf das Gehirn und die psychische Gesundheit

Eine neurobiologische Studie unterstreicht die Wichtigkeit von sozialem Kontakt im Alltag für die psychische Gesundheit. Gerade mit Blick auf die Pandemie sind die Ergebnisse von besonderer Relevanz. Sozialer Kontakt im Alltag und menschliches Wohlbefinden 31.05.2021 Forscherinnen und Forscher des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) sowie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zeigen, dass das psychische … Weiterlesen

Warum manche Menschen extrem auf bestimmte Alltagsgeräusche reagieren

Misophonie: Überempfindliche Verbindungen im Gehirn verursachen ‚Hass‘ auf Geräusche 30.05.2021 Bei Menschen, die unter Misophonie – einer extremen Reaktion auf „Trigger-Geräusche“ – leiden, wurde eine überempfindliche Konnektivität (Verbindungen) im Gehirn festgestellt. Erhöhte Konnektivität im Gehirn zwischen auditorischem Cortex und motorischen Kontrollbereichen Zum ersten Mal haben Forscher der Newcastle University eine erhöhte Konnektivität im Gehirn zwischen … Weiterlesen

Gesichtserkennung im Gehirn

Von Angesicht zu Angesicht Gesichter lassen sich durch persönliche Begegnungen besser merken als über digitale Kontakte 27.05.2021 Das menschliche Gehirn merkt sich Gesichter nach einem persönlichen Treffen besser als nach dem Betrachten von Fotos oder Videos. Das haben Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Universität Jena herausgefunden. In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Journal of Neuroscience“ veröffentlicht … Weiterlesen

Zusammenhang zwischen Lithiumkonzentration und Depression

Was die grauen Zellen glücklich macht 21.05.2021 Depressive Störungen gehören in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen. Die Ursachen sind komplex und bisher nur teilweise verstanden. Eine Rolle scheint das Spurenelement Lithium dabei zu spielen. Mit Neutronen der Forschungs-Neutronenquelle der Technischen Universität München (TUM) konnte ein Forschungsteam nun zeigen, dass sich das Lithium im Gehirn eines … Weiterlesen

Wahrnehmung im Gehirn

09.12.2019 Wahrnehmung und Handlung sind eng im Gehirn verknüpft 11.05.2021 Menschliche Wahrnehmung: Gehirn erstellt Vorhersagen auf Basis vergangener Reize Pressemitteilung der Universität Magdeburg Wahrnehmung und Handlung sind eng im Gehirn verknüpft 09.12.2019 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg konnten mit modernsten Bildgebungsverfahren erstmals aufzeigen, dass die Areale für Wahrnehmung und Handlungssteuerung im Großhirn nicht so … Weiterlesen

Bildung und die Gehirnalterung

Pressemitteilung der Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Bildung hat keinen Einfluss auf die Alterung des Gehirns Verlaufsstudien aus verschiedenen europäischen Ländern widerlegen bisherige Annahme 05.05.2021 Entgegen der landläufigen Meinung zeigt eine neue Studie des EU-Konsortiums „Lifebrain“, dass mehr Bildung die Alterung des Gehirns nicht verlangsamt. Wissenschaftler*innen aus acht Ländern maßen das Hirnvolumen von mehr als 2.000 Studienteilnehmenden … Weiterlesen

Wie das Gehirn abstraktes Wissen verarbeitet

Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Wie wir unser Wissen über die Welt abrufen 03.05.2021 Damit wir uns in der Welt zurechtfinden, ordnen wir sie in Konzepte ein, etwa in das Konzept „Telefon“ oder „Katze“. Bislang war jedoch unklar, wie das Gehirn diese abruft, wenn wir die Objekte nicht direkt sehen, hören oder fühlen, … Weiterlesen

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