Ventromedialer präfrontaler Cortex (Gehirn)

Ventromedialer präfrontaler Cortex (Gehirn)

Hirnforschung – Anatomie

Definition

Der ventromediale präfrontale Cortex (vmPFC) ist ein Teil des präfrontalen Cortex im Säugetiergehirn. Der ventral mediale präfrontale C. befindet sich im Stirnlappen an der Unterseite der zerebralen Hemisphären und ist involviert an der Verarbeitung von Risiken und Angst. Er spielt auch eine Rolle bei der Hemmung der emotionalen Reaktionen, und beim Prozess der Entscheidungsfindung.

Während der ventromediale präfrontale Kortex keine universell vereinbarte Abgrenzung aufweist, wird er in den meisten Quellen äquivalent zum ventromedialen Belohnungsnetzwerk von Ongur und Price genannt.

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Bild: vmPFC gelb eingefärbt

Anatomie

Dieses Netzwerk umfasst die Brodmann-Areale 10, 14, 25 und 32 sowie Teile der Brodmann-Areale 11, 12 und 13. Allerdings stimmen nicht alle Quellen über die Grenzen des Gebietes überein. Verschiedene Forscher verwenden den Begriff vmPFC unterschiedlich.

Funktion

Funktionelle Unterschiede zwischen den orbitofrontalen und ventromedialen Arealen des präfrontalen Kortex sind noch nicht eindeutig festgelegt, obwohl die Bereiche des ventromedialen Cortex, die dem orbitofrontalen Kortex übergeordnet sind, viel weniger mit sozialen Funktionen und mehr mit reiner Emotionsregulation verbunden sind.

Forschung, News

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  • Bei Anhedonie-Patienten mit hohem CRP ist ein Mangel an Konnektivität zwischen vmPFC und dem ventralen Striatum zu beobachten
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