Koffeinhaltiger Kaffee und Depression

Koffeinhaltiger Kaffee und Depression

Psychische Krankheiten – Ernährung

Kaffee reduziert das Depressionsrisiko bei Frauen

Das Risiko einer Depression bei US-Frauen nimmt dosisabhängig mit wachsendem Konsum koffeinhaltigen Kaffees ab laut einer in der 26. September Ausgabe des Archives of Internal Medicines herausgegebenen Studie.

Michel Lucas von der Harvard School of Public Health in Boston und Kollegen untersuchten die Korrelation zwischen Kaffee- oder Koffeinverbrauch und dem Risiko einer depressiven Störung bei 50.739 US-Frauen (Durchschnittsalter 63 Jahre), die frei waren von Depression am Ausgangsniveau im Jahr 1996.

Koffeinhaltiges und koffeinfreies Kaffeetrinken wurden individuell als eine Tasse oder weniger pro Woche, zwei bis sechs Tassen pro Woche, eine Tasse pro Tag, zwei bis drei Tassen pro Tag und vier oder mehr Tassen pro Tag stratifiziert.

Der kumulative Durchschnittsverbrauch des Koffeins wurde erfasst mit von den Teilnehmern ausgefüllten Fragebögen (Mai 1980 bis April 2004). Das relative Risiko für klinische Depression wurde beurteilt. Die Teilnehmer wurden beobachtet bis 1.Juni 2006.

Die Forscher identifizierten 2.607 auftretende Fälle von Depression während der 10-jährigen Nachbeobachtung.

Verglichen mit Frauen, die eine Tasse oder weniger koffeinhaltigen Kaffees pro Woche konsumierten, lag das multivariat adjustierte relative Risiko für Depression bei jenen, die zwei bis drei Tassen pro Tag konsumierten, oder vier oder mehr Tassen täglich bei 0,85 bzw. 0,80.

Von den fünf Koffeinverbrauchskategorien lag das Risiko für Depression bei 0,80 für Frauen in der höchsten (550 und mehr mg/Tag) im Gegensatz zu jenen in der niedrigsten (weniger als 100 mg/Tag) Kategorie.

Koffeinfreier Kaffee zeigte keine Wirkung

Konsum von koffeinfreien Kaffees stand nicht in Verbindung mit der Depressionsgefahr.

„In dieser großen Langzeitstudie stellten wir fest, dass das Depressionsrisiko mit wachsendem Konsum koffeinhaltigen Kaffees abnimmt“, schreiben die Autoren.
Quelle: Archives of Internal Medicines, Sept. 2011

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