Paranoia News, Definition, Übersicht

Definition

Paranoia ist ein Instinkt oder Denkprozess, von dem angenommen wird, dass er stark von Angst oder Furcht beeinflusst wird, oft bis hin zu Wahnvorstellungen und Irrationalität.

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Bild: Gerd Altmann

Paranoides Denken beinhaltet typischerweise Verfolgungs- oder Verschwörungsüberzeugungen bezüglich einer wahrgenommenen Bedrohung für sich selbst (z.B. der Ausdruck „Alle sind hinter mir her“). Paranoia unterscheidet sich von Phobien, die auch irrationale Angst beinhalten, aber normalerweise niemandem eine Schuld zuweisen.

Auch falsche Anschuldigungen und das allgemeine Misstrauen gegenüber anderen gehen häufig mit Paranoia einher. Zum Beispiel könnte ein Vorfall, den die meisten Menschen als Unfall oder Zufall ansehen würden, eine paranoide Person glauben lassen, dass er beabsichtigt war.

Paranoia ist ein zentrales Symptom der Psychose. Es ist auch eine Angelegenheit der persönlichen Toleranz des Einzelnen, die in Konflikt mit psychiatrischen Diagnosen stehen könnte.

News aus der Forschung dazu

  • Paranoia: Psychologische und soziale Faktoren. Eine Erklärung für Paranoia: psychologische und soziale Prozesse beim Auftreten von extremem Misstrauen
  • Unterschiede im sozialen Status und in der politischen Überzeugung verstärken paranoide Interpretationen der Handlungen anderer Menschen.
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  • Verfolgungswahn kann durch Verhaltenstherapie reduziert werden
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  • Paranoid, wenn man sich klein und unsicher fühlt
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  • Paranoia und posttraumatische Belastungsstörung
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