Kindesmisshandlung / Kindesmissbrauch, Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Kindesmisshandlung, Kindheitstrauma – Erfahrungen, Erfahrungsberichte

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Emotionale Misshandlung

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zum Artikel: Emotionale Misshandlung des Kindes hat ähnlich schlimme Folgen wie andere Misshandlungsformen … zum Artikel

16.10.2015 Kommentar von Tascha:
Emotionaler Missbrauch, besonders in Kindesalter beeinflusst ganz enorm das Verhalten. Z.B. durch Ablehnung, Abwertung und fehlendes Lob schürt Angst und das Bewustsein ’ständig etwas falsch zu machen‘.

Erschöpft, müde

15.07.2019 Erfahrung von sarah:
ich bin jetzt 52 jahre alt und seit 1 jahr nur noch bleiern müde.
meinen beruf als sonderschullehrerin wird immer schwieriger.
ich wurde vom 6. bis zum 18.lebensjahr körperlich schwer misshandelt.beinahe täglich.
ich war und bin ständig krank:kleinere unfälle,asthma,schwere depressive schübe,drohendes burn-out,sinn-leere,….immer ist irgendetwas.geringe immunantwort trotz guter ernährung.fettleber…
jetzt habe ich mich in einer hämatologischen /onkolgischen praxis vorgestellt.
die mitochondrien?wer weiß…
meine roten blutkörperchen leben nicht lange genug.die bisherige diagnose.
und immer diese erschöpfung…
es ist sicher ein konglomerat.
ich wünschte,man könnte mir helfen.ich bin so kraftlos.vielleicht einen grad der schwerbehinderung ?durch mitochondriale erkrankung?
zur zeit nehme ich aus der phytomedizin homocysteinsenker synervit.
was kann ich tun,um die zellatmung zu „aktivieren“??
ganz herzliche grüße

Weitere Erfahrungsberichte zu diesem Medikament sind etwas weiter unten zu finden.

Beiträge zu “Kindesmisshandlung / Kindesmissbrauch, Erfahrungen, Erfahrungsberichte”

  1. von 8-12 habe ich alles mitgemacht, ich wusste nicht das ich ausgenutzt wurde…meine ältern kamen bei einen Unfall um ..mein Onkel nach mich zu sich..anfangs war alles gut auch als er sagte ich solle sein *** Explizite Darstellung von sexuellen Missbrauch *** ….mit 19 habe ich in angezeigt…

  2. Seit klein auf emotionale misshandlung, nie bei meinen Eltern immer woandershin – dementsprechend Tabak, Cannabis, Amphetamine, etc. hauptsache irgendwas was mich betäubt. Je mehr ich von dort weg bin geht es mir besser. Kontakt zu den Eltern ist lasch, weil der Zugang von meinen Eltern zu mir nicht da ist. Wie fremde, als eigene Tochter immer dauerhafte Angst zuhause etwas falsch zu machen, ein falscher Blick oder ein falscher Ton. Bemerkt man selbst manchmal, wenn man hört es kommt jemand und an den Schritten erkennt welche Laune derjenige hat. Zuhause ist schon lange nicht mehr das was es mal war. Meine Psyche ist sehr geschädigt und ich hab mein Leben noch vor mir. Ich möchte meinen Eltern nicht die Schuld dafür geben, sie haben genauso eigene Probleme, aber wenn ich mich für ein Kind entscheide, dann muss ich mich auch verdammt nochmal kümmern und es nicht zu den erst besten geben die darauf aufpassen und dann noch erwarten so zu tun, als wären wir alle eine glückliche Familie. Alkohol und substanzmissbrauch sind bei der vaterseite gut verbreitet. Bei der anderen Psychische Gesundheit und ich hab den Jackpot! Emotionale Instabilität, akute belastungsstörung und Traumas. Jeden Tag muss ich damit klarkommen meine Emotionen viel stärker zu fühlen. Mein Umfeld hat Nachsicht, verstehen mich, hören mir zu. All das kann man von der eigenen Familie nicht erwarten. So etwas hab ich nie erlebt, eine harmonische, liebevolle Familie wie aus dem Film.

  3. Ich bin eine 55 Jahre alte Frau. Ich habe bereits im letzten Jahr ein neues Kniegelenk bekommen, da ich sehr starke Arthrose, besonders in den Knien habe.
    Ich habe vor 8 Jahren das 1. Mal die Diagnose „Depression“ bekommen. Im Jahr 2019 wurde durch EMDR (Traumatherapie) ein schweres, völlig abgekapseltes Trauma aus meiner Kindheit ins Bewusstsein geholt: meine Mutter hat mich im Alter von 8 Jahren prostituiert und mitgeholfen. Mittlerweile weiß ich auch, dass mein Vater mich als Jugendliche sexuell Mißbrauch hat.
    Ich habe 45 Jahre funktioniert, war viel krank und im Krankenhaus. Doch seit ich meine Traumatisierungen kenne, arbeite ich gezielt daran. Es ist schwer und schmerzhaft, aber ich heile zunehmend.

  4. Ich bin mit 13 Jahren zu meinem Vater gezogen. Er hat mich an andere Männer verkauft. Mit 15 Jahren bekam ich einen Sohn. Ich lebte mit ihm ihm Heim. Er ist bei mir aufgewachsen. Mein Vater selbst hat mich nie angefasst. Mit 30 Jahren habe ich zum ersten Mal eine Verhaltenstherapie gemacht. Mit 35 Jahren starb mein Vater am Krebs, seitdem überlege ich eine neue erneute Therapie anzusetzen. Ich leide unter depressive Verstimmungen und wenig Selbstwertgefühl.

Was denken Sie darüber? Oder haben Sie Erfahrungen damit gemacht?


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