Auslöser für Panikattacken u. Panikstörung

Auslöser, Trigger für Panikattacken u. Panikstörung

Psychische Störungen – Angststörungen

Panikattacken werden häufig durch automatisierte emotionale und mentale Fehlinterpretationen der körperlichen Signale getriggert / ausgelöst und aufrechterhalten; dies ist auch als Panik-Teufelskreis bekannt.

Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Alles triggert mich

10.03.2018 Kommentar von ngstngl:

meine güte,,ich weiß, echt langsam nicht mehr wie mir geschieht, egal,über was ich nachdenke, alles setzt sich in Angst in mir fest.

Ich denke an schnellen Herzschlag und spüre, wie es beginnt schneller zu werden. Ich denke, mir ist schwindelig, und es fängt an, mir wackelig zu werden. Ich denke, Mensch bin ich verkrampft, und Zack spannen sich alle Muskeln an. Ich denke, meine Füße sind schwitzig, und Zack, werden meine Hände feucht.

Ich denke, eine Freundin sagte, sie hat seit Tagen Rückenschmerzen, ohne irgendeinen Grund, und ich denke, Mensch, wenn Frauen eine Infarkt bekommen, sollen sie meist Rückenschmerzen haben, und Zack tut mein Rücken weh, verkrampft sich und ich beginne zu schwitzen.

Solch eine Kraft meiner Gedanken, waren noch nie so schlimm. Ich bekomme keinerlei Entspannung in meinen Körper, geschweigedenn in meine Gedanken.

Ich habe kein Vertrauen in den betablocker, habe kein Vertrauen mehr im fluoxetin, ich bin hilflos mir und meinen Gedanken, dem Unterbewussten ausgeliefert, und es nimmt mir jegliche Freude an irgendwas.

Ich überlege eine Tagesklinik anzurufen und mich nach einem Platz und einem Gespräch zu erkundigen. Ich komme so einfach nicht mehr weiter, ohne durchzudrehen.

Ich hatte Jahre Ruhe was Paniken angeht, ich beiß mir in den hintern, für mein absetzen.

Ich will,keinen betablocker, habe gelesen, wenn man den abrupt absetzt, kann man einen Infarkt bekommen. Wie soll dass denn nicht triggern? Wie soll man da richtig entscheiden? Ich bin überfordert von dem ganzen.

20.03.2018 Kommentar von ngstngl:

Himmel nochmal, total verheulten Abend gehabt. Hatte ständig das Gefühl verrückt zu werden.

Druck auf dem Herzen gefühlt, und gleich wusch ausgelöst der Gedanke, da ist dochnwas, warum glaubt mir denn keiner.

und Zack aus dem Bett gesprungen.

Blutdruck 169/109 und Puls 143.

heftige Panik!

Sofort ne metoprolol eingeworfen, schnappatmung, kalter Schweiß und zittern.

Halbe Stunde später wieder ruhiger, aber der Kopf gibt keine Ruhe. Die Angst hört nicht auf. Der Druck ist genau unter der linken Brust….schaffe es nicht richtig zu atmen.

Schulter und arm sind total angespannt.

mir ist übel, kann durch die Ausschüttung nicht abschalten.

Warum ist das alles wieder da.

25.03.2018 Kommentar von Mars:

Von mir ein wenig Trost

Habe auch eine Panikstörung und kenne das mit den Triggern.

Also die Blutdruckwerte sind schon hoch,wie mißt du den? Mit Handgelenk oder Armmanschette?Und meinst du mit aus dem Bett gesprungen auch gesprungen oder in Ruhe aufgestanden und in Ruhe gemessen?

Also allein beim Messen gibt es da zich Variationen die so hohe Werte verursachen können, meine Erfahrung zbs. mußt du um ins Bad/Zimmer zu kommen eine Treppe hoch? Hast du beim Handgelenk messen den richtigen Winkel und so weiter? Mancher hat auch den sogenannten Arzthochdruck(oder so ähnlich 😀 ),sobald der Jenige ein Messgerät sieht … Trigger … steigt automatisch der Puls/Blutdruck.

Versuch mal alle Fehlermöglichkeiten abzustellen und laß dich nicht durch das Messen in die Angst treiben.

04.04.2018 Erfahrung von ngstngl:

Ne ich meinte schon dass ich aus dem Bett gesprungen bin, ist dann immer so, wenn ich merke dass die Panik sich hoch schaukelt, dann bin ich so unter Strom, dass ich schnell aufstehe, mir dann mein handgelenkmessgerät vom Schrank nehme, und dann Messe.

Vorhin hab ich es auch nicht mehr ausgehalten, nach grauenvollen Nacht, mit einer Panik nach der anderen, konnte ich überhaupt nicht schlafen. Habe mir dann mitten in der Nacht nen betablocker zum runterfahren genommen, aber an schlafen war echt nicht zu denken. Hatte heulflashs und zitteranfälle. Später am Vormittag dann für halbe Stunde eingenickt und mir total verkrampften und brennenden Muskeln wieder aufgeschreckt,,und mich so reingesteigert, dass echt nix mehr ging.

Bin mit Mutter zum Krankenhaus gefahren, und hab da alles erzählt, was los ist mit den Medis usw…. Dort hat man dann den ansässigen Psychiater angerufen und gemeinsam beraten.

Fazit ist, betablocker sofort absetzen und fluoxetin auf 20 mg hoch gehen und für den Notfall atosil!

Endlich hat mal,jemand mit Ahnung was dazu gesagt, so dass ich bis zum Termin des anderen Psychiaters in 6 Wochen auskomme.

Hoffe geht dann Bald endlich wieder besser. Die derzeitige Hölle halt ich echt nicht aus.

Naja liegt vielleicht an meinen Träumen, da sie sich meist nur mit meiner zerstörten Beziehung zusammen hängen, was mir immernoch zusetzt!

Ich denke, dass ist auch der Auslöser für alles. Der Verlust der Liebe des Partners. Wir sind zwar noch enge Freunde, er ist auch da und nimmt mich bei starken Ängsten in den Arm, wenn er kann. Wir sehen uns weiter fast jeden Tag, aber es ist eben nicht das selbe, wie wenn man eine Einheit ist.

Muss mich doch eigentlich nicht wundern, dass die Paniken wieder da sind oder? Ich meine als mir die Trennung bewusst wurde, habe ich geweint ununterbrochen, bin zerbrochen in mir. Und dann komme ich auf die dumme Idee in dieser Phase abzusetzen. in meiner Trauer habe ich ausgeschlichen, weil ich wieder liebevoller werden wollte^^ und nach drei Monaten kam dann der Wusch und die Psyche konnte durchdrehen.

10.07.2019 Erfahrung von ngstngl:

Nach Monaten der Ruhe, gerade meine erste erste panikattacke.

Fühlte mich eingentlich was das angeht recht sicher, auch wenn ichnjeute derzeit nur die mindestdosis venlafaxin 37,5 nehme. Paniken waren lange keine mehr da.

Sagte auch heute, dass es mir besser geht. sicher Noch sehr viele Gedanken im Kopf, Angst um meinen Dad , dem es sehr schlecht geht, Gedanken um meine ex, Angst vor komplettem Verlust, aber ich fühlte mich sicher.

Und eben mein erster großer Anfall seit langem. Gedanken waren sicherlich der Trigger. blutdruckmauf 160/98 und Puls auf 169 nach Unwohlsein wach werden. Weine und schwitze. packt mich voll Panik.

14.07.2019 Erfahrung von otaro:

Zunächst mal solltest du dieses Blutdruck und Pulsmessen ganz schnell wieder sein lassen … auch das kann zum Auslöser werden. Das macht deine Attacken nicht besser eher schlimmer. Ich selbst habe zb das Problem das ich einen erhöhten Ruhepuls auf Grund meiner Störung habe. Wen ich nachts im Bett liege merke ich das meistens.Dann nehme ich Betablocker das beruhigt mich erstens und zweitens senkt es natürlich die Herzschläge.

Ne Zeitlang habe ich auch drübernachgedacht mir ne Pulsuhr zu kaufen, bin aber froh es nicht getan zu haben. Das würde alles nur schlimmer machen. Also mein Tip wenn du es ohne nicht kanns miss morgens und abends dein Blutdruck bzw dann wenn du dich gut fühlst das sind die wichtigen werte die aufschuss geben und nicht die bei Attacken da spielt dein Körper eh vollkommen verrückt.

Was du im falle einer Attacke machen solltest sind Spaziergänge an der Frischen luft oder wenn du dich traust sogar Joggen das hilft die Angestaute Energie abzubauen.Ich zb hab son Trimmrad zuhause auf das ich mich dann schwinge. Das hilft ganz gut und nach der Attacke is man eh meistens totmüde und kann dann super schlafen.

Was mir noch sehr hilft ist während einer Attacke mit jemandem zu reden fals das möglich ist .

Welches sind Auslöser der Angst-/Panikattacken

14.11.2017 Kommentar von gini:

Habt ihr euch auch schon gefragt was eigentlich der Auslöser für eure Angsterkrankung ist?

Genau das hat mich meine Therapeutin gestern gefragt…. Und ich erklärte ihr was ich denke…

Jobwechsel wegen totaler überlastung wegen schlechtem team! Nach dem wechsel war alles super! Viel zu tun… Bin jemand der sehr schnell und sehr gut arbeitet (hoher anspruch an mich) und den stress nicht unbedingt merkt… Der körper aber schon.. Dann der besagte tag, das Blutspenden … der Trigger. Seit dem geht es Berg ab resp. Zwei tage danach die erste Attacke in einem Laden. Ich denke für meinen Körper war das alles zu viel.

Wie ist das bei euch? Wisst ihr noch wie es angefangen hat oder habt ihr einen Verdacht warum?

24.11.2017 Kommentar von Sajka:

Bei mir fing das alles vor 10 Jahren nach einem albtraumhaften Krankheitsmartyrium an.
Da habe ich jegliches Vertrauen in meinen Körper verloren und bisher auch nicht wiedergefunden.

12.04.2018 Kommentar von das:

Ich und jeder Arzt/Therapeut haben da nur massig Hypothesen… Mgl. Auslöser: von Trauma wegen Gewalt und Psychoterror über maximal belastungsgrenze die erreicht ist, über Thetrahydro canabinolpsychose alles dabei.

22.10.2018 Kommentar von Julchen:

Ich lebe jetzt ungefähr 9 Jahre mit den Attacken, mal besser- aber auch öfter schlechter. Bei mir hat es damals angefangen, als ich in der Straßenbahn auf dem Weg zu meiner Schwester war…
Mir war auf einmal ganz doll schlecht, dass ich aus der Bahn austeigen musste und da war ich nicht mal bei der Hälte des Weges mit der Bahn gefahren.
Nun stande ich da, wusste gar nicht was ich denken sollte- aber in die Bahn konnte ich auch nicht mehr!
Nach langer Wartezeit, hatte sich mein Körper wieder beruhigt und ich bin in die Bahn gestiegen. Hab versucht an was anderes zu denken und daran, dass ich es gleich geschafft habe. Bei meiner Schwester angekommen, bin ich ihr erstmal heulend in die Arme gefallen. Meine Schwester und ich haben ein sehr enges Verhältnis und sie war immer wie eine Mutti, so fürsorglich, war immer für mich da, wenn ich sie gebraucht habe und das ist sie auch heute noch, dafür bin ich ihr sehr dankbar.
Ja, und seitdem geht es mir eigentlich schlecht und ich habe mich nie wieder richtig von der einen Panikattacke erholt…

Heute geht es mir nicht besser- aber ich würde gerne mal wissen, wie ihr euch mit den Attacken so durch den Tag schleppt und natürlich was eure Trigger sind.

01.11.2018 Kommentar von Paniker:

Ausflug Europapark, Auslöser Fahrgeschäft „Bluefire“, die erste Panikattacke meines Lebens und schon hat’s mich erwischt.

05.11.2018 Kommentar von Mopsi:

Hallo Also bei mir fing es Ende Juni an .. Bei uns in der Familie ist es bekannt das meine eltern ein zu hohen puls haben.. Dieser hat sich Ende Juni bei mir auch raus gestellt ich rannte damit zwei Tage rum habe mich da so rein gesteigert das ich immer dachte nun bekommst du ein Herzinfarkt so von arzt bekam ich Bisoprolo 2,5mg diese nehme ich nun auch immer am abend … Aber die Angst war immer noch da wegen dem Herzinfarkt also bin ich zum Kardiologe der hat 24 Stunden EKG gemacht und ein Ultraschall seit ich da war ist der Gedanke auch weg weil ich weiß das alles gut ist am Herz …

08.11.2018 Kommentar von sonne:

bei mir ist das immer in ganz enger Verbindung wenn ich krank bin – vorzugsweise Magen-Darm oder Erkältungsgrippe triggern. dann schießt alles nach oben und kommt nicht mehr runter. im Moment isss wieder so

17.11.2018 Kommentar von gina:

Krass welche Auslöser das haben kann! Das mit der Krankheit kenn ich auch, wenn ich was mit dem Magen hab oder stark Erkältet bin hab ich auch das gefühl das alle symptome stärker sind.

01.12.2018 Kommentar von max:

Der krasseste Trigger was ich gehört habe war folgendes Szenario… Typ sitzt in der S-Bahn wie jeden Tag seid Jahren, wie gewöhnlich liest er Zeitung und hört Musik. Es ist Sommer, plötzlich bemerkt er das ihn seiner Meinung nach mehr schweiss als gewöhnlich auf der Stirn steht und just im selben Moment sein Mp3 player der Strom ausgeht… nächste Station stand schon der Notarzt wegen der übelsten Art von Panikattacke, ende vom Lied seid nun 14 Jahren dauergast in Kliniken und frührentner… Unglaublich wie fix sowas gehen kann

14.01.2019 Kommentar von gina:

Ich finde es auch immer wieder unglaublich wie viele menschen eigentlich unter Panikstörung leiden… Das sind auf jedenfall mehr als man denkt.. Die einen ganz schlimm dass sie nicht mehr arbeiten können und die andern die sich irgendwie durchkämpfen… Die einen die es verstecken und die andern die offen damit umgehen… Es gibt wohl kein Rezept… Jeder ist anders.

19.01.2019 Kommentar von Tobi:

Bei mir wurden die akuten Panikattacken- und Angstphasen jeweils durch Krankheit und Tod im Freundes- und Familienkreis und eine dazukommende permanente Überforderung durch die alltäglichen Herausforderungen, die das Leben so bieten kann, ausgelöst … konnte ich bisher dreimal beobachten.

27.01.2019 Kommentar von gina:

Ja die täglichen Herausforderungen sind bei mir auch oft der Grund für verschlechterung meiner Paniksymptome… Resp. Auch angehendes Burn Out.. Daran arbeite ich auch gerade… Muss öfters den „ist mir egal“ status gebrauchen und mich öfters entspannen.

17.02.2019 Kommentar von max:

Ich verzweifel immer an den Menschen… ich mein 150cm persönlicher Raum ist jetzt nicht so schwierig einzuhalten, und anderen Menschen allgemein nicht so auf die Pelle zu rücken. Ich bekomme Regelmässig Panikanfälle und beklemmungen wenn man mir den Einkaufswagen in den Rücken schiebt oder sich sonst wie zu nahe an mich drängt….ich werde da immer extrem angespannt.



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