Maskenphobie / Maskenpflicht Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Nutzererfahrungen zu: Maskenphobie / Prosoponophobie. Die vollständigen Erfahrungsberichte sind im Anschluss darunter zu finden.

  • Atemnot und Panikattacken: Viele berichten von Atemnot, Hitzewallungen und Panikattacken beim Tragen von Masken. Einige vermeiden öffentliche Verkehrsmittel und Geschäfte komplett.
  • Soziale Isolation: Die Maskenpflicht führt bei einigen zu starker sozialer Isolation, da sie den Kontakt zu anderen Menschen meiden, um maskierte Gesichter nicht sehen zu müssen.
  • Aggression und Depression: Einige erleben starke Aggressionen und depressive Verstimmungen aufgrund der Maskenpflicht. Es gibt Berichte über Suizidgedanken und das Gefühl, in einem dystopischen Film zu leben.
  • Körperliche und psychische Belastungen: Die Maskenpflicht triggert bei einigen Menschen traumatische Erinnerungen und führt zu körperlichen Beschwerden wie Herzrasen und Zittern.

Bitte beachten Sie, dass dies subjektive Erfahrungsberichte von Nutzern sind und psychologische / medizinische Beratung durch einen Facharzt / Psychologen / Therapeuten nicht ersetzen können. Für eine individuelle Beratung sollte immer ein Angehöriger der Gesundheitsberufe konsultiert werden.

Beiträge zu “Maskenphobie / Maskenpflicht Erfahrungen, Erfahrungsberichte”

  1. Hey
    Die erneute.Maskenpflicht nimmt mir die letzte Kraft.
    zu lange kann ich aufgrund des ständigen getriggert werden nicht mehr essen.
    Und so schwere Schmerzen entwickelt die ich nicht abklären lassen kann da überall maskenpflicht ist.
    mein Körper ist unfähig geworden noch Nahrung als solche zu erkennen.
    Ich drohe so in nächster Zeit qualvoll zu verhungern.
    Und das schlimme niemanden interessiert es da maske wichtiger ist.
    Weine stundenlang und irgendwie möchte ich trotz dieser Lage da draußen noch leben aber mein Körper macht da nicht mit.
    dämmere viel weg kaum noch etwas in stande zu tun.
    soo trauig

    Gibt es noch welche da draußen hat irgendjemand idee wo noch hilfe zu finden ist?
    Es geht nicht mehr lange gut.

  2. Mit Entsetzen las ich das Ansinnen unseres Gesundheitsministeriums für eine verpflichtende, generelle O-bis-O-Regel. Mich triggern die Masken der anderen und selbst kann ich auch keine tragen, also per se nützt mir nicht mal ein Attest etwas.

    Ja, auswandern… aber dazu fehlt mir die Kraft. Überleben unter solchen Umständen… unmöglich.

    Ich mache Einzeltherapie in einer Klinik, zum Glück maskenlos. Gruppentherapien… wegen der Masken keine Chance. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich bei den Therapeuten anstecke, ist um ein Vielfaches höher als andersherum. Ich komme kaum raus und habe kaum Kontakte. Ich schaffe es mittlerweile – vorbereitet – maskierten Menschen mit größerem Abstand im Freien begegnen zu können, ohne mit Dissoziationen oder massiven Erregungszuständen zu reagieren. Aber diese „Vorbereitung“ kostet viel Energie und ist keine Dauerlösung. Und nein, es wird mit der Häufigkeit der Kontakte nicht weniger anstrengend und einfacher. Masken in Innenräumen gehen gar nicht.

    Was mich anbelangt,… über zwei Jahre keine Vorsorgeleistungen, akute Erkrankungen oder Verletzungen ausgesessen und verschleppt, unbehandelte Schmerzen, Arbeit als Freiberufler kaum möglich, Gesundheitszustand stark verschlechtert… Jetzt wollte ich eigentlich Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen, aber die sehr wahrscheinliche stationäre Begutachtung (Reha vor Rente) hält mich noch ab, da dort ja überall Maskenpflicht gilt. Aufgrund meiner schlechten Erfahrungen mit der DRV Bund habe ich auch wenig Hoffnung auf irgendwelches Verständnis. Wenn ich die Maßnahme ablehnen muss wegen der Masken, kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder „mangelnde Mitwirkung“. Das hatte ich letztes Mal bei einer anderen Maßnahme schon, wo die mir eine Klinik ausgesucht haben, die für meine Erkrankung gar nicht ausgelegt war…

    Ja, ich habe sogar schon unserem Gesundheits- und Justizminister geschrieben, vermutlich für die Tonne.
    Es ist zum Verzweifeln.

  3. Zuerst nahm ich das ironisch-witzig: Stofflappen tragen als Schutz vor Viren. Es leuchtete mir zwar nicht ein, dass ich meine Atmung behindern soll, statt sie zu intensivieren – letzteres STÄRKT, ersteres SCHWÄCHT doch das Immunsystem – aber ich dachte: Drüber lustig machen kann ich mich ja. Bis mir dann das erste Mal schwindlig wurde unter so einem Ding, in einer Warteschlange vor der Kasse von einem Baumarkt, und ich mich kurz darauf in einer Lücke auf einem Auto-Parkplatz liegend wiederfand: Ich wollte nur noch weinen, und dort liegen bleiben. Und nie wieder so ein Ding aufsetzen. Wann immer ich es danach dennoch tat, wurde es schlimmer.
    Beim letzten Mal (in einer Filiale meiner Bank) war es ein richtiger Anfall, nahezu epileptisch, mit lautem Schreien – der Filialleiter unterstellte mir draufhin (unzutreffend) Gewaltandrohung und kündigte mir und meiner Familie alle Konten.
    Das ist nun fast zwei Jahre her. Ich habe nie wieder eine aufgesetzt, und dadurch die Teilhabe an vielen Lebensbereichen aufgegeben: Bahnfahren, medizinische Betreuung, Teilnahme an genehmigten Demonstrationen etc., dies aber nicht bereut. Vielmehr habe ich eine neue „Haltung“ entwickelt, ich gehe aufrecht, was sich positiv auch auf meine Wirbelsäule ausgewirkt hat: Laut amtlicher Vermessung bin ich mit Mitte 60 heute 5 cm größer als früher.

    Ein „Attest“ , welches mich „befreit“, habe ich nicht (mehr). Was ich mir wünsche, ist eine Bescheinigung, dass ich krank WERDE, wenn ich Maskierten gegenüberstehe. Denn auch wenn ich selber keine trage, die „Gesichtslosigkeit“ meiner Mitmenschen macht mich aggressiv, stresst mich, und wirft mich aus jedem Konzept. Ich vergesse z.B. meine Einkaufsliste und renne nur noch zur Kasse, oder schreie Polizisten an, dass sie „Verbrecher“ sind – ich kann da gar nicht anders. Was hilft, ist: Augen schließen, oder auf den Boden schauen, dann kann ich ruhig bleiben und normal weiter reden. Aber daran denke ich oft nicht rechtzeitig.

    Ich habe wenig Hoffnung , dass sich das in Deutschland noch ändern wird, dass so viele Menschen sich weiter „freiwillig“ maskieren. Aber flüchten in ein anderes Land ist für mich keine Option.

    Es ist sehr schön, hier auch die Erfahrungen von anderen zu lesen, denen es ähnlich geht/ ging.

  4. Ich habe – wegen Panik – seit dem ersten Tag der Maskenpflicht 27.4.2020 – ein ärztliches Attest das ich keine Maske tragen kann.
    Natürlich braucht es Rückgrad und Mumm in den Knochen das auch überall durch zu setzen.
    Hat mir aber gut getan und mein „Mann sein“ gestärkt!

  5. Hallo zusammen!
    Ich bin über diese Seite gestolpert und habe mich wirklich gewundert, wie viele Leute noch solche Probleme haben, wie ich sie habe. Manche mehr, manche weniger.
    Ich habe seit meiner Jugend Probleme, wenn etwas vor dem Gesicht ist, meine Atmung behindert. Ich wäre einmal fast erdrunken, habe nach Luft gerungen. Seitdem bekomme ich Panik, wenn ich schwer Luft bekomme. Mit den Stoffmasken ging es noch, auch die OP-Masken halte ich aus (auch wenn nicht für lange). Bei den FFP2-Masken bekomme ich Panik. Anfang des Jahres bin ich psychisch zusammengebrochen, hätte fast Suizid verübt, weil ich der Meinung bin, dass wir auf Lebenszeit die Masken tragen müssen, es hat sich bei mir manifestiert. Seitdem war ich schon mehrere Wochen krank. Orte, an denen man eine FFP2-Maske tragen muss, meide ich seitdem. Und wo ich nur kopfschüttelnd dastehe ist, wenn ich jemanden draußen, an der frischen Luft, mit einer solchen Maske sehe. Dort bringt es, laut Forschern, doch gar nichts. Ich vergleiche es immer mit einem Rettungsring, den man auf dem Trockenen trägt.

  6. Es geht anscheinend nicht um die Gesundheit der Menschen!!! Jeder Weg zum Arzt oder zum Einkaufen ist mit extremer Angst verbunden!
    Aufgrund meiner Ticks ist Corona nur mehr ein Albtraum! Schniefen und Räuspern bis zu Brech und Erstickungsanfälle! Und keine Empathie mehr!!!

  7. Hallo, ich hatte einen Schädelbasisbruch und habe Ticks wie Schniefen und Räuspern!!! Und reagiere allergisch auf Handdesinfektion! Und ich habe mich bei meinem Hausarzt eine Maskenbefreiung ausstellen lassen! Ich bekomme Panik und Erstickungsanfälle seit meinem Schädelbasisbruch! Ich halte diese Situation nicht mehr aus!!! Ich bin bei meinem Hausarzt einem Mann an die Gurgel gegangen, weil er mich blöd angesprochen hat, weil ich keine Maske trage. Ich habe es so satt, diese ganzen Anfeindungen und die Menschheit glaubt jeden Mist , die uns die Politiker erzählen. Ich will gar nicht mehr ausser Haus gehen und vermeiden den Blickkontakt zu den Vermumten! Mein Leben ist nicht mehr Lebenswert, ich habe das Gefühl in einem Horrorfilm zu sein der nicht endet! Und die Politiker lachen über die Dummheit des Volkes. So wie Sebastian Kurz, der in der Schweiz und in Amerika für einen Konzern einen besseren Job als ein Politiker zu sein bekommen hat. Das ist alles einfach nur verrückt geworden . Und wenn man den Vergleich zieht, wie anno dazumal bei den Nazis, was ist man da ,ein Querdenker! Die Menschheit bekommt immer mehr Hass zu spüren ! Es gibt nur mehr Maskenträger oder Maskengegner, dazwischen gibt es nichts mehr! Es wird mit der Angst der Menschen gespielt und die Leute kapieren das nicht! Die Medien unterstützten diese Schweinerei auch noch!!! Für ist das Leben in dieser Situation einfach nicht mehr Lebenswert. Ich war im November 2021 im Krankenhaus wegen dem Einbau meiner Schulterprothese, dort hatte ich immer wieder Anfeindungen von den guten Menschen!!! Es ist einfach alles nur verrückt geworden!!!

  8. Ic schließe mich betreffend Panikattacken in Sachen Maskenzwang vollumfänglich an. Seit 2 Jahren gehe ich zu Kurzeinkäufen mit Maske die ich im Supermarkt ab und zu in einer von der Nase nehme um Luft zu holen. Durch einen Pflegefall kann ich außer dem Einkauf nirgends erscheinen und hotte, in den Nächsten Jahren (neuerdings 10 weitere Jahre Virus!) bis zum Tod für den Pflegefall wenigstens das sein zu können. Ärzte machen sich aus lauter Angst in die Hosen, Empathie und Einsehen ist auch vom Hausarzt nicht zu erwarten, mittlerweile haben mein Mann und ich Praxisphobie und vor jedem Gang ein Rezept abzuholen graust es mir, von anderen notwendigen Untersuchungen ganz zu schweigen. Wir leben ausnahmslos in einer Gesundheitsdiktatur deren Ende nicht abzusehen ist.

  9. Um mein derzeitiges Problem mit dem Tragen einer Maske, egal ob durchlässige Stoffmaske, Chirurgischer Maske, FFP2 Maske,… welcher Art auch immer, anderen Menschen verständlich zu machen, muss ich bis zu einem prägenden Ereignis in meiner Kindheit zurückgehen.

    Damals wurde ich von einem so genannten Turn- und Schwimmlehrer der Hauptschule als Nichtschwimmer gezwungen, mich trotzdem im Bereich der Schwimmer aufzuhalten.
    Ich klammerte mich in diesem Bereich voller Angst am Beckenrand fest.
    Dieser Schwimmlehrer streifte mit seinem Fuß meine Hände vom Beckenrand ab und hoffte wohl, dass ich auf diese Art wohl eher schwimmen lernen sollte. Mit dem Ergebnis, dass ich nach kurzer Zeit, wild um mich schlagend und nach beträchtlichem Schlucken des Beckenwassers in panischer Angst vor dem Ertrinken, aus dem Becken gerettet wurde.

    Bis zum Beginn der Covid19-Maßnahmen hatte ich keinerlei Kontakt zu Masken, welcher Art auch immer! An das damalige Ereignis dachte ich eigentlich gar nicht mehr!

    Was sich mit den Maßnahmen aber sehr schnell änderte!
    Die vorerst geforderten Stoffmasken, noch relativ gut luftdurchläßig und danach chirurgischen Masken, lösten bereits Angstzustände aus, gaben mir das Gefühl, nicht mehr ausreichend Atemluft zu bekommen, nach wenigen Minuten setzten Kopfschmerzen ein, mir wurde schlecht, Schwindel setzte ein!
    Ich konnte sie nur ein paar Minuten tragen, setzte sie, wann auch immer nur möglich gar nicht, nur unterhalb der Nase, wenn absoluter Zwang herrschte, nur für sehr kurze Zeit auf, um sie danach sofort heimlich wieder unter die Nase zu schieben oder abzulegen.
    Manchmal musste ich sogar aus Situationen flüchten, z.B. meinen Einkauf stehen lassen, Besorgungen abbrechen, Termine….verlassen, um zum freien Atmen nach draußen zu gelangen.

    Mit der Verordnung der FFP2 Masken begann für mich persönlich eine Tragödie.

    Bei einem Hausarztbesuch war ich gezwungen eine FFP2 Maske zu tragen.
    Nach wenigen Minuten beim Arzt setzten die bereits geschilderten Symptome wieder ein, was der Arzt auch merkte und mich zu beruhigen versuchte, was ihm aber nicht gelang.
    Kurz darauf war mein Arztbesuch abgeschlossen, ich ging an den Praxisangestellten vorbei mit der Bemerkung die erforderlichen Papiere ein wenig später zu holen, weil ich frische Luft bräuchte.
    Soweit kam es allerdings nicht mehr, weil ich im Treppenhaus des Gebäudes neben der offenen Tür stand, dort eine heftige Panikattacke hatte, hyperventilierende Atmung und das Gefühl des Erstickens einsetzte, völlig aufgelöst, weinend und stark zitternd nicht mehr in der Lage war, nochmals in die Praxis zurückzukehren.
    Das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen, glich jenem der Angst und Panik vor dem Ertrinken in meiner Kindheit!
    Wenige Minuten später kam eine Ordinationshilfe um nachzusehen, warum ich nicht mehr auftauchte.
    Sie sah mich in meinem Zustand und holte meinen Hausarzt zu Hilfe.

    Dort eine Stunde lang auf den steinernen Treppen sitzend, wurde mein Blutdruck, welchen sich mein Arzt anfangs gar nicht mitzuteilen getraute und die Sauerstoffsättigung mehrfach gemessen.
    Natürlich wurde ich ohne Maske nicht mehr in die Praxis zur Behandlung gelassen.

    Mein Hausarzt hat mich wissen lassen, dass er mir keinesfalls eine Maskenbefreiung ausstellen kann/will, hat mich auf Untersuchungen bei einem Lungenfacharzt oder Neurologen verwiesen und dementsprechende Überweisungen ausgestellt.

    Darauf hinzuweisen, „Vergessen sie aber nicht ihre Maske mitzunehmen!“ , welche der Auslöser war und seit einer Stunde neben mir auf der Stiege lag, zeugt nicht gerade von Kompetenz und Menschlichkeit eines Arztes!

    Damit begann eine neue Odyssee für mich.
    Beginnend mit Fachärzten in meinem Heimatort, wo alle Fachärzte oder deren Ordinationsgehilfen nach dem ersten Gespräch und einer im Raum stehenden möglichen Befreiung von der Maskenpflicht, entweder keine Kapazitäten für Neuzugänge mehr hatten, oder unverblümt mitteilten, dass sich der Herr oder die Frau Doktor keine Patienten mit derartigen Anliegen, aus Angst vor starken Repressalien und dem Druck durch die Ärztekammer anzunehmen trauen.

    Mir wurde geraten: Wenden sie sich an die Gesundheitskasse, die Bezirkshauptmannschaft, den Amtsarzt,….!
    Von all diesen Behörden, Ämtern,…kam immer wieder, in etwa die gleichlautende Antwort, wie z.B. von der Bezirkshauptmannschaft, welche lautete….

    „Der Amtsärztliche Dienst ist für die Ausstellung einer Bestätigung der Maskenbefreiung nicht zuständig, da es sich bei einer solchen Bestätigung um keine amtsärztliche Bestätigung handelt.
    Ausgestellt wird diese gemäß § 18 Abs 2 4. Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnung von einem in Österreich zur selbständigen Berufsausübung berechtigten Arzt. Dies kann der Hausarzt oder ein Facharzt (Neurologe, Psychiater,…) sein, der entweder einen Kassenvertrag hat oder Wahlarzt ist.
    Ich hoffe Sie finden einen Arzt, der sich Ihres Anliegens annimmt“

    Schon etwas weiter entfernt von meinem Heimatort konnte ich nach mehrmaliger Anfrage bei einem Neurologen (Wahlarzt) erreichen, zumindest einen Termin für eine Anamnese/Begutachtung zu erhalten.

    Diesen Termin habe ich wahrgenommen. Der Facharzt in Neurologie hat zwar eine
    „Nervenfachärztliche Stellungnahme“ mit der Diagnose: „Angst und Panikattacken“
    an den Hausarzt abgegeben, allerdings schlug er eine meines Erachtens unangebrachte medikamentöse Behandlung vor, um mir das Tragen einer Maske unter Zwang zu erleichtern!
    Von diesem Arzt wurde mir auch vermittelt, er habe noch nie eine Befreiung ausgestellt und wird dies wahrscheinlich auch niemals tun, aus den bekannten Gründen der Angst vor Repressalien.

    Zu meinem Hausarzt habe ich keinerlei Vertrauen mehr, es hat beinahe 3 Monate gedauert, bis ich einen Arzt fand, welcher überhaupt bereit war, einen Termin mit mir zu vereinbaren.
    Ich fuhr in seine Praxis, wurde dort erstmals nach langer Zeit von einem Arzt ernst genommen, wir hatten ein ausführliches Gespräch über meine Probleme, ich legte ihm auch die „Nervenfachärztliche Stellungnahme“ des Neurologen vor, und erhielt nach ausführlicher Untersuchung/Anamnese ein „Ärztliches Attest für die Maskenbefreiung“.

    Zwischenzeitlich leide ich an einer unbehandelten Schulterverletzung, weil ich nach einem Sturz nicht mehr in die Situation kommen wollte, durch den Maskenzwang beim Arzt wieder eine Panikattacke zu bekommen.

    Vor ein paar Tagen, rund ein Jahr nach meiner ersten Panikattacke beim Hausarzt, musste ich wegen Bandscheibenproblemen ungewollt wieder in diese Arztpraxis.

    Leider wieder eine schwere Panikattacke vor Ort, der Arzt hat mir nicht mal mehr Blutdruck oder Sauerstoffsättigung gemessen sondern angeboten, den Rettungswagen zu rufen.
    Aber uninformiert über meine bereits vorhandene „Maskenbefreiung“ ließ er mich wieder wissen. „Ich kann ihnen aber keine Befreiung ausstellen!“

    Nunmehr sind wir an einem Punkt angelangt, an dem Behörden, die Kompetenz, Ehrlichkeit, Integrität,…von Ärzten, welche nach den Grundsätzen des hipokratischen Eides handeln,…
    unterschwellig, möglichen Missbrauch, das Ausstellen von Gefälligkeitsgutachten,…..uvm. unterstellen und versuchen, ärztliche Atteste nicht mehr anzuerkennen!

  10. Ich bin froh dies hier zu lesen.
    Ich bin grundsätzlich überhaupt kein ängstlicher Mensch.
    Allerdings seit dem die Maskenpflicht besteht, hhat sich bei mir eine sogenannte Maskenphobie entwickelt.
    Als mir eines Tages in einer Bahnhofsunterführung ungefähr 30 Menschen mit hellblauem Mubdschutz entgegen kamen, bekam ich Panik. Das ganze Gaze etwas Surreales.
    Etwas Befremdend es und bedrohlich es.
    Wie aus einem schlechten Zombie Film.
    Nicht nur der Anblick vom Masken macht mir Angst.
    Auch dasTragen von Masken löst in mir Panik aus.
    Ich kriege untere dieser Maske keine Luft.
    Diese Maskenpflicht hat mich in eine Art Isolation getrieben.
    Einkaufen oder Zug fahren machen keine Freude mehr.
    Ich bin wirklich froh, wenn die Maskenpflicht in den meisten Bereichen fällt.
    Leider versteht das in meinem Umfeld kaum jemand.

  11. Hi,

    bin persönlich nicht betroffen, aber im engeren Bekanntenkreis

    Also: Kenne auch jemanden mit solchen Ängsten, also beim Anblick. Therapien versucht. Da wird immer versucht zu überzeugen, dass die Masken schützen. Das wird von der Person im Bekanntenkreis auch verstanden.  Aber dann kommt die Frage: „Warum kann nicht etwas durchsichtigen getragen werden?“. Meist gibt es keine Antworten drauf, außer: „Gibt es nicht“, „Ist halt so.“

    Im privaten Bereich wird von Gästen dann eine Klarsichtfolie benutzt.
    (übliche Din A4-Form einfach gefaltet dann halt mehr oder weniger fest mit Klebestreifen angeklebt.).  Okay, man kann es nicht ganz so leicht abnehmen.  Aber man sieht das Gesicht. Und wenn man es an der Nase gut zuklebt, beschlägt die Brille bei mir weitaus weniger als bei FFP2-Masken. (Ich selbst finde die Folie auch angenehmer als den Vlies der OP- oder FFP2-Masken. Aber das ist wohl Ansichtssache). Inwieweit so eine eng angeklebte Klarsichtfolie andere oder sich selbst schützt, kann ich nicht beurteilen, da sind ja keine Filter oder sonst was.

  12. Ich Lebe nun seit beginn der Maskenpflicht in totaler Isolation ,keinen Schritt mehr in die Öffenlichkait.
    Ich habe mich mitlerweilen daran gewönt, ein ende ist ja onehin ausgeschlossen.
    Das Internet ist zum einzigen Kontakt Phunkt zur Menschheit geworden.

  13. Mir geht es ähnlich wie den hier Schreibenden. Ich leide, wenn ich maskierte Zombies in Geschäften und – hier in Italien – auch in Fußgängerzonen und die Politiker sogar vor dem Mikrophon mit 3m Abstand von der Zuhörerschaft sehen muss. sogar die Reporter im Fernsehen sprechen mit den besonders hässlichen FFP2-Masken. Daher lebe ich sehr zurückgezogen (bin zum Glück in Rente) und fahre meine Frau vor den Supermarkt um sie dann wieder abzuholen. Habe auch ein lukratives Teachingangebot abgelehnt weil ich stundenlang in eine Maske hätte sprechen müssen. Bisher habe ich keine Plattform gefunden, oder auch Personen und Freunde, wo ich mein Graußen und Leiden mitteilen hätte können. Danke, dass das hier möglich ist.

  14. Ich bin auf diese Seite gestoßen, weil ich eine andere psychische Erkrankung und keine Prosoponophobie habe. Da das hier ja anonym ist, kann ich als Ursache für meine Probleme Fetischismus nennen. Ich habe also keine Abneigung, sondern eigentlich eine Vorliebe für Masken. Das Thema ist mir unsagbar peinlich und ich habe das noch nie jemandem erzählt. Da ich aber durch die Maskenpflicht dazu gezwungen werde, dieses absolut private Thema in der Öffentlichkeit zu präsentieren, habe ich mich von der Gesellschaft abgekapselt.

    Anfang 2020 konnte ich mich noch überwinden, Stoffmasken und manchmal OP-Masken in der Bahn oder so zu tragen. Bis mich mein Arzt bei einem Besuch dann vorwurfsvoll anschaute und mir klarmachte, dass von nun an FFP2-Pflicht gilt. Von da an habe die Behandlung einer anderen Krankheit abgebrochen und meide nun endgültig jeden Ort, wo die Maskenpflicht greift.

    Ich habe noch das Glück, dass man für mich einkauft und ich online studieren kann. Aber dass ich sonst nichts mehr machen kann ist selbst für mich, als generell introvertierte Person, kaum noch auszuhalten. Jetzt gilt auch noch 3G und 2G. Aber wegen der Masken kann ich nicht zum Impfen gehen und mich auch nicht testen lassen.

    Mir ist es wahnsinnig peinlich, maskiert in der Öffentlichkeit herumzulaufen und es provoziert mich total, dass andere Menschen völlig unbekümmert ohne jegliches Schamgefühl vermummt rausgehen. Das ruft natürlich gewisse Mordgedanken hervor. Ich schaffe es auch einfach nicht, diese Masken-Hemmschwelle zu überschreiten. Ein Fetisch ist ja eigentlich etwas schönes. Aber da ich keine Kontrolle mehr darüber habe, wann ich ihn trage und mich damit wohl fühle (…es also ein Zwang geworden ist), kann ich mich nicht mehr überwinden, dieser Pflicht nachzukommen.

    Suizidgedanken habe ich auch schon seit vielen Monaten. Nicht nur wegen der Maskenpflicht, die mir jegliches Voranschreiten im Leben verwehrt, sondern auch wegen anderen persönlichen Sachen. Eigentlich haben mir die Corona-Maßnahmen einfach nur den Rest gegeben.

    Falls ich wirklich eines Tages verfrüht aus dem Leben scheide, dann wird dies die einzige Beichte, bezüglich dieses Themas sein.

Was denken Sie darüber? Oder haben Sie Erfahrungen damit gemacht?


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