Maskenphobie / Maskenpflicht Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Maskenphobie / Maskenpflicht Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Angststörungen/Phobien

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zum Thema Maskenphobie / Prosoponophobie

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Mein Erfahrungsbericht zur Maskenpflicht

31.01.2020 Erfahrung von Buene:

Ich habe lange im Netz gesucht und erhielt dann auf einer anderen Seite, die über die Maskenpflicht schreibt, von einem User diesen Link erhalten. Ich dachte, ich sei völlig alleine mit meiner – scheinbar für „normale“ Mitbürger nicht begründbaren – Aversion gegen diese unsägliche Maskenpflicht. Mein Mann sagt, ich übertreibe maßlos; ich bin zwar in der glücklichen Lage, im Moment außer einkaufen gehen nichts machen zu müssen, wo Maske getragen werden muss, aber schon die Viertelstunde im Supermarkt/beim Fleischer oder sonstwo ist für mich die reinste Qual, ich bekomme Atemnot (ohne jedoch an Lungenerkrankungen o. Ä. zu leiden), Hitzewallungen, Panikattacken. Wenn ich dann in die angstvoll aufgerissenen Augen der anderen Maskenträger schaue, die diese ganz eng anliegend tragen (ich schiebe sie immer möglichst unter die Nase, um wenigstens Luft zu bekommen, obwohl das Engegefühl im Hals dadurch nicht leichter wird), komme ich mir vor wie in einem schlecht gemachten Science Fiction-Film, das wirkt so…unecht, unrealistisch. Das macht mir auch Angst, das sieht für mich aus wie Roboter. Dazu empfinde ich das Tragen-Müssen als extreme Demütigung, wie ein Maulkorb, ich denke oft, da sitzt einer von der Regierung mit versteckter Kamera und lacht sich krumm, wie dämlich und folgsam das Volk doch ist und was man mit dem alles machen kann!

Während des Einkaufs muss ich die Maske auch immer wieder unters Kinn schieben, sonst würde in mir eine solche Aggression hochsteigen, das darf ich gar nicht zulassen, da würde ich ausrasten. Obwohl ich in bezug auf die Masken nicht traumatisiert bin…aber in den letzten Tagen und Wochen kommen auch noch Zweifel an der Sinnhaftigkeit dazu, und sowas konnte ich noch nie einfach „schlucken“, da muss ich aus einem inneren Zwang heraus dagegen ankämpfen bzw. mich wehren, wenn etwas nicht plausibel ist.

Ich habe seit Beginn der Maskenpflicht kein öffentliches Verkehrsmittel betreten, bin sogar zum Osteopathen (dort musste ich die eine Stunde Maske tragen, allerdings unter der Nase und immer wieder auch unterm Kinn, er hatte Verständnis) über eine Stunde zu Fuß gegangen, auch ins Büro – sofern es wieder mal Arbeit gibt in den nächsten Monaten, ich arbeite in der Opernbranche – kann ich notfalls zu Fuß gehen, alles andere lasse ich aus.
Mein Mann möchte unbedingt Mitte Mai zum Heurigen und ich weigere mich, daher gibt es aktuell zu diesem Thema Streit, aber da kann ich nicht nachgeben, da müsste ich ja schon maskiert hinfahren und dann dort das Ambiente einer Ambulanz „genießen“, wenn der Kellner wie eine OP-Schwester ausgerüstet zum Tisch kommt, und bei jedem Klogang müsste ich wieder Maske nehmen…nein danke, der Gedanke ist für mich unerträglich, und mein Mann sagt dauernd nur, ich übertreibe und bin stur. Er kann sich überhaupt nicht vorstellen, wie es mir dabei geht!

Mittlerweile macht mir die Isolation auch schon zu schaffen, obwohl ich im Grunde eigentlich immer schon sehr zurückgezogen lebe, aber nachdem man ja jetzt nichts ohne Maske unternehmen kann, ist das wirklich ein Problem. Dass ich mal sage, ich freue mich auf die Arbeit, das konnte ich mir vor wenigen Wochen nicht vorstellen! Und meine Arbeit geht wohl erst dann weiter, wenn der Maskenzwang aufhört, denn wer möchte schon schön gekleidet mit Maske im Theater Platz nehmen?
Ich hoffe so sehr, dass dieser Mist bald vorbei ist, das beeinträchtigt meine Lebensqualität aufs empfindlichste!

Maskenangst

16.05.2020 Erfahrung von Kari:

Mir geht es ganz schrecklich mit den Masken,ich ertarge es kaum, maskierte Menschen zu sehen, sie machen mir Angst und ich vermeide jede Gelegenheit, auf Maskierte zu treffen.
Meine Lebensmittel lasse ich mir vom B… liefern, die liefern nur mehr kontaktlos, das heißt, du legst dein Geld unter die Fußmatte, das Biosackerl wird vor der Tür abgestellt.
Ich möchte so eigentlich nicht mehr leben. Es ist ganz schrecklich für mich.
Die öffentlcihe Verkehrsmittel meide ich, so gut das geht, ich fahre meist mir dem Rad.
Kann ich mich krank schreiben lassen?

Corona und Maskenpflicht

12.06.2020 Erfahrung von Sonnenschein:

Ich habe extreme Abneigung gegen diese Masken. Ich war seit der Maskenpflicht in keinem Geschäft mehr. Bestelle hauptsächlich online oder schicke sogar meinen Sohn zum einkaufen, da ich dieses Ding nicht über mein Gesicht bekomme. Es wehrt sich alles in mir. Ich übe daheim die Maske anzuziehen und damit zu gehen, denn irgendwann muss ich ja doch mal ins Geschäft, aber es geht einfach nicht. Ich bekomme Herzrasen, fange an zu schwitzen und zittere am ganzen Körper. So langsam macht mich dieser Zustand depressiv, obwohl ich ein sehr selbstbewusster und fröhlicher Mensch bin.

Suizidgedanken durch Maskenphobie

07.07.2020 Erfahrung von Satan:

Ja ich bin durch die drohende sich immer mehr ausbreitende Maskenpflicht nun ebenfalls stark eingeengt.
Kann nur noch über Bestellungen und Hausliefer Dienst einkaufen.
Oder muss iemanden finden den ich schiken kann.
Und ia ich denke auch immer mahl wieder über Suizid nach

Corona triggert meine Traumata

08.07.2020 Erfahrung von coronageschädigt:

Ich hatte in meinem Leben 2 OP. 1x 7 Tage alt (1978, Vollnarkose) Bauchnabel OP. Ca. 14 Jahre alt Weisheitszahn-OP (Vollnarkose). Aus der Weisheitszahn-OP blieben mir die medizinischen Masken grün oder blau in unbewusster visueller Erinnerung. Jedes Mal wenn ich jetzt während Corona grüne oder blaue medizinische Masken sehe, drehe ich posttraumatisch durch!!! Mein Vater starb während Corona im Pflegeheim und es war ein sozialer, physischer und psychischer Horror mit Maske und distancing!!!

Zusätzlich kommt erschwerend hinzu, dass ich auf Desinfektionsmittel- und Steriliumgeruch allergisch reagiere!!!
Corona triggert voll meine Traumata!!!

Eremit durch Maskenphobie

14.07.2020 Erfahrung von Regen Bogen Brücke:

Ich verhindere seit längerer Zeit nun jeglichen Kontakt zur Aussenwelt, bin mitlerweilen zum richtigen Eremiten geworden, einkaufen nur noch über Internet ,Zahlungen nur noch über Internet, Medikamente beim Tierarzt lasse ich mir bringen.
Alles um ja keinem maskierten Monster begegnen.
Anfänglichs versuchte ich meine Angst zu unterdrüchken, aber danach Abends hatte ich solche Nervenzsammenbrüche das ich mich selbst Verlezte.
Nun lebe ich halt als Eremiten.

Maskenpanik meiner Frau

04.08.2020 Erfahrung von Ehemann:

Hallo, meine Frau leidet auch extrem unter der Maskenpflicht, sodass sie seit vier Monaten die Wohnung so gut wie nie verlässt. Sie will grad nicht selbst darüber schreiben, deshalb mach ich das aus meiner Sicht. Ich besorge alles, was sie braucht. Sie denkt inzwischen auch oft an Selbstmord, wenn sie dran denkt, dass die Maskenpflicht jetzt womöglich jahrelang eingehalten werden soll. Eine Impfung ist auch keine Option, vor allem, wenn man sich damit beschäftigt, was da genau geplant ist und wie schnell das durchgeführt werden soll. Sind wir doch mal draußen (wir leben in Berlin) und es kommt jemand mit Maske entgegen, schlägt es ihr jedes Mal in den Magen. Neulich und auch gestern wieder bekam sie einen Panikanfall, und verkrampfte total, sodass sie sich humpelnd zum Auto schleppte. Sie würde am Liebsten den Leuten die Maske vom Gesicht reißen und ist sehr aggressiv, was sie sonst gar nicht ist. Bis heute ist die Verkrampfung noch immer nicht ganz weggegangen, hat sich aber gebessert. Für sie ist das Rausgehen unerträglich, Tragen einer Maske lehnt sie kategorisch ab. Ich selbst habe zwar kein großes Problem mit der Maske, bin aber durch Informieren auf seriösen, alternativen Kanälen (die Massenmedien informieren falsch meiner Meinung nach)dazu übergegangen, die Maske nicht mehr anzulegen. Ich kann mich dabei auf meine Asthmaerkrankung berufen. Das mache ich so seit knapp einer Woche und es gab nur zweimal freundliche Hinweise von Supermarktpersonal, die aber gleich einlenken, als ich Ihnen mein Asthmaspray zeigte. Laut unserer Verordnung §4,Absatz 2 ist man nicht verpflichtet eine Maske zu tragen, wenn man gesundheitliche Gründe hat. Dafür braucht es hier nicht mal ein Attest. Aber das hilft natürlich nicht, wenn man andere Maskenträger nicht ertragen kann. Da suchen wir grad nach einer Beratung und sind froh, wenigstens diese Seite gefunden zu haben. Denn es tut gut zu sehen, dass sie nicht die einzige ist, die so extrem stark darunter leidet und keinen Sinn mehr im Leben sieht. Danke dafür, auch an die anderen Leidenden.

Panikattacken

13.09.2020 Erfahrung von oweia:

mein Mann kriegt auch Panikattacken, wenn er eine Maske tragen soll. Sein Arbeitgeber will ihn jetzt helfen, indem er seinen Arbeitsplatz so einrichtet, dass er keine Maske mehr tragen muss. Am Mittwoch hat mein Mann einen Termin bei einem Psychiater, da er dieses Problem loswerden möchte. Ihn plagen mitunter auch Suizidgedanken, wegen der Maske.
Jeder der so ein Problem hat, sollte psychologische Hilfe in Anspruch nehmen. Sich einzukerkern wird das Problem nicht lösen, sondern verschlimmern.

Maskenzwang: Angst vor vermummten Gestalten

30.09.2020 Erfahrung von Pharaonentochter:

Als meine jüngste Nichte bei mir zum Essen war, es war der Donnerstag der 23.04.2020. Da rutschte ihr raus, dass es ab dem 27.04.2020 nun Gebot sei, Maske zu tragen. Ich war geschockt und geriet in Panik! Meine jüngste Nichte, die hat Asperger-Syndrom, wunderte sich über meinen Wutausbruch. Ich hoffte, es wäre nur eine Ente, aber dann die grausame Gewissheit, dass der Maskenzwang nun offiziell wurde. Ich wollte mir das Leben nehmen! Und dachte daran, entweder mich vor dem Zug zu werfen oder von der Klippe zu springen! Aber beim Recherchieren, stieß ich auf die Befreiung von dem Maskenzwang und ging zur meiner Ärztin. Denn ich habe COPD und Asthma Bronchiale! Denn das Tragen einer Maske, wäre für mich eine Tortur! Denn dann ersticke ich! Meine Ärztin rettete mir das Leben und stellte mir das Befreiungs Attest aus! Dafür bin ich ihr ewig dankbar!!! Beim Bäcker, bei der Bank und Apotheke ist mein Attest null Problem. Nur beim Edeka wurde ich rausgeworfen, trotz Befreiung. Deshalb, ich habe eine ängstlich -depressive Belastungsstoerung aufgrund von Mobbing, gehe ich nur das Notwendigste erledigen, wo ich sicher bin, mein Attest wird voll akzeptiert, oder ich lasse für mich einkaufen. Oder ich kaufe online Lebensmittel. So komme ich gut zurecht und kann mich arrangieren. Aber der Anblick der Masken -Zombies macht mir furchtbarste Angst, so dass ich immer weggucke, wenn ich vermummte Gestalten sehe. Ich hoffe so sehr, dass dieser Horror bald endet! Denn ich habe mehr Angst vor den maskierten Gestalten, als vor dem Virus!

Maskenpflicht – Aggressionen

28.10.2020 Erfahrung von Crochet Girl:

Seit dem 27.04.2020 hat sich mein Leben drastisch geändert. Ich hatte immer schon eine Aversion und Panik vor Menschen, wo ich nicht die das Gesicht ganz sehen kann, die Mimik erkennen kann. Sie sind mir nicht geheuer und ich bekomme Panik. Mein ganzer Körper geht in den Alarmmodus. Bis Corona konnte ich ganz gut damit leben. Ich habe einfach einen großen Bogen um solche Maskenträger bzw. vermummten Menschen gemacht. Seit Ende April geht das nicht mehr und es wird immer, immer schlimmer. Denn zu den Maskenmonstern kommt ja die Pflicht, selbst so ein Ding tragen zu müssen und das geht bei mr nicht. Ich bekomme Atemnot, Pannik und Asthmaanfälle. Unter einem Visier geht es minimal besser, aber nur minimal und auch nicht für lange. Ich habe versucht ein Attest zu bekommen, ohne Erfolg. Es Es hätte eine Anweisung der Ärztekammer gegeben, nur noch in Ausnehmefällen ein Atesst auszustellen. Ich versuche ergo jeden Weg nach draußen zu vermeiden. Nicht wegen dem Virus, sondern wegen den Maskenmonstern. Zur Arbeit fahre ich nur noch mit dem Rad inklusive eines großen Umwegs, weil ja auch die Fähre auf dem direkten Weg nicht mehr ohne textile Maske benutzbar ist. Zum Glück nimmt mir mein Mann viele Wege ins Maskenmonsterland ab. Ansonsten könnte ich mir wohl den Strick nehmen. Er hat selber eine Aversion gegen die Dinger, aber zum Glück keine Panikanfälle wie ich. Atmen kann er unter den Dingern aber auch nicht gut. Er bekommt immer Kopfschmerzen und Übelkeit. Er will mir aber helfen und mit mir den Stress ersparen. Nur alles kann er halt nicht machen, wie den Weg zur Arbeit. Ich fühle mich deswegen mies, weil ich Ihm mehr Wege als früher zumute.

Wir sind früher gerne Essen gegangen, bummeln, spazieren, zum Bäcker etc., geht jetzt alles nicht mehr. Mal schnell in die City shoppen, ins Museum, Kino, zum Trödelmarkt alles nicht mehr drin. Wird alles wo es nur geht online erledigt, auch Museum. Essen holen wir ab oder lassen uns liefern. Ist natürlich nicht das gleiche wie ein Candle Ligth Dinner im Restaurant.

Einmal in der Woche quäle ich mich bis jetzt mit Visier (was ja eigentlich nicht erlaubt ist) abends in den Supermarkt, damit mein Mann wenigstens etwas Unterstüzung hat und das Einkaufen bisher immer mein Metier war. Ich bin Stunden davor schon fertig und danaach noch mehr. Habe immer Panik, dass mein visier nicht akzeptiert wird und ich dann doch auf einen Tüll Schal ausweichen muss. Ich versuche die Tortur immer so schnell es geht hinter mich zu bringen, klappt aber Dank der Maskenmonster meistens nicht. Es regt mich maßlos auf, wenn diese Monster dann auch noch mitten im Gang Kaffekränze abhalten und den Gang verstopfen, mich dann auch noch mit meinem Visier ganz blöde anglotzen. Ich habe früher nie einen Einkaufszettel gebraucht, jetzt schon, denn sonst landet alles im Einkaufswagen nur nicht das was ich eigentlich kaufen wollte. Ich versuche während der Tortur durch die Maskenmonster hindurch zu sehen, klappt leider nur begrenzt.

Mich machen diese Maskenmonster mittlerweile unheimlich aggressiv. Ich würde Ihnen am liebsten Ihre Masken ins Gesicht brennen, abreißen oder schlimmeres. Die Bilder die ich dann in meinem Kopf habe, würden jeden Horrorfilm toppen. Die Agression hat sich seit April gesteigert und ich brauche immer länger um mich zu beruhigen. Das wiederrum nervt verständlicherweise meinen Mann beim gemeinsamen wöchentlichen Einkauf. Der ganze Einkauf endet dann fast immer mit einem hefitgen Streit auf dem Parkplatz. Ganz zu schweigen davon, dass mein Mann sich im Laden natrürlich in ein Maskenmonster verwandeln muss und er dann zu meinem Feind wird. Im setzt zu, mich in Panik und so aggressiv zu sehen und fast nichts tun zu können (konnte er wie er wollte, würde er den Monstern wohlIhre Masken abreißen.

Mir machen die jüngsten Entwicklungen bezüglich Maskenpflicht erhebliche Sorgen. Die Räume wo man sich ohne bewergen kann werden immer kleiner. Mir graut es auch vor dem Tag wo ich wegen dem Wetter nicht mehr mit dem Rad zur Arbeit kann (wir haben leider kein Auto etc.) und ich vor und nach der Arbeit auf die Fähre ausweichen muss. Ausweichen aufs Homeoffice kann ich bis dato leider auch nicht. Und als wenn das alles nicht schon schlimmm genug wäre, kriegt man diese Masken überall aufdrängt und als das Heilmittel schlecht hin präsentiert. Jeder der keine Maske trägt/tragen kann, ist direkt ein Verschwörungstheoretiker, Corona Leugner etc. und will der restlichen Gesellschaft schaden. So muss sich eine Hexenjagd oder die spanische Inquisition angefühlt haben. Mir graut es vor den nächsten Wochen, Monaten und Jahren. Ich haffe, dass ich die Suizidgedanken noch lange fern halten kann und meinem Mann wenigstens minimal unterstützen kann.

Ich musste sogar meine Ausbildung deswegen abbrechen….

01.11.2020 Erfahrung von mas:

Ich hatte selber eine Lehre als Gerüstbauer angefangen. Der Betrieb war top, die Kollegen super nett. Die haben mir sogar 1000Euro auf die Hand gegeben, für 3 Wochen Praktikum. Dann nach 3 Wochen Ausbildung musste ich in die Berufsschule. Ich hatte vorher schon eine starke Abneigung gegenüber Masken und guckte Menschen schief an, wieso sie sich das gefallen lassen. Ich hatte vorher nie eine getragen. Als ich die Berufsschule sah, bekam ich dann plötzlich Panik. Ich fühlte sehr viel Stress und traute mich gar nicht rein. Ich bin dann nach hause gegangen und am nächsten Tag hat mein Betrieb davon erfahren und mein Vater auch. Der wollte mir dann ein Attest besorgen aber der Arzt bei dem wir waren gab keins“ nein, das ist gefährlich“ und blablabla. Mein Chef hat mich dann am nächsten Tag angerufen und meinte halt, dass er das versteht und redete auf mich ein, es sei schade wenn ich abbreche, weil ich könnte Meister und so werden(die waren allgemein Beeindruckt von meinen Leistungen) und gegen die Maske kann man halt nichts tun, da müsse man leider durch.

Ich überlegte da erstmal und bekam daraufhin wieder einen Stressanfall, weshalb ich eine Kündigung druckte und zum Betrieb fuhr, um sie dort aufzuhängen.
In der nächsten Woche hat mein Vater einen Arzt gefunden, der mir ein Attest gab. Aber da war es ja schon zu spät. Eine zweite Chance habe ich nicht bekommen.
Jetzt kann ich 1 Jahr auf eine neue Lehre warten.

Panikattacken wegen FFP2 Maske

18.01.2021 Erfahrung von Panikerin:

Hallo, auch ich leide unter der Maskenpflicht. Ganz besonders schlimm ist es nun mit der FFP2 Maske, die ab heute bei uns Pflicht ist, denn ich bekomme mit dem Teil keine Luft und löse dann Panikattacken vom Feinsten aus.

Ich kann jetzt auch nicht mehr einkaufen gehen oder gar zum Arzt und muss jetzt auch mit meiner Gesundheit spielen und meine Termine auf unbestimmte Zeit verschieben und das obwohl ich aber Risikopatientin bin für Lungenkrankheiten und Darmkrebs und Herz-Kreislauferkrankungen, was richtig übel ist.

Auch ansonsten kann ich jetzt nichts mehr machen und weiss auch gerade nicht, wie ich zukünftig meine Erledigungen und Besorgungen machen soll, da ich niemanden habe, der das für mich erledigen könnte.

Und ich lebe auch mittlerweile wie eine Eremitin, hab auch schon bereits den Kontakt zu anderen abgebrochen, daher kann ich Euch alle, die Ihr auch mit der Maske ein Problem habt echt super verstehen.

Bei mir ist es ebenfalls so, dass ich keine Lust mehr zum Leben habe und auch meine ständigen Panikattacken nicht mehr ertragen kann. Es ist in der Tat so wie Coronageschädigt berichtet, denn bei mir ist es ähnlich, Corona triggert voll Traumatas und bei mir hilft auch keine Therapie
Hoffentlich hat dieser Wahnsinn mit den Masken, insbesondere mit den FFP2 Masken bald ein Ende, denn ich kann einfach nicht mehr.

FFP2 – Maskenphobie,Maskenpflicht

20.01.2021 Erfahrung von Lisa Gast:

Seit heute ist es also beschlossene Sache. Nun reicht nicht mal mehr eine selbstgenähte Maske oder ein Schal beim Einkauf oder im ÖPNV, und das deutschlandweit.
Durch Ärzte und unnötige schmerzhafte Behandlungen ist mir in meinem Leben viel Leid zugefügt worden, und nun verwandelt sich die ganze Welt in eine Intensivstation.

Ich kann nicht mehr!!! Ich will nicht mehr leben!!!

Wozu habe ich mein Leben lang gekämpft, um angesichts meiner Vergangenheit und der damit zusammenhängenden Ängste, Panik und Depressionen den Lebensmut nicht zu verlieren ?

Warum gibt es niemanden, der sich für unsere Rechte einsetzt ?

Ich kann schlecht schätzen, aber ich denke, die Zahl der Menschen, die wie ich aufgrund ihrer psychischen Beeinträchtigungen nur noch völlig sich selbst überlassen in monatelanger Isolation lebt, muss riesig sein, und es gibt offensichtlich niemanden, der sich für unsere Belange, unser Recht auf Leben einsetzen kann und/oder will.

Ich bin 58 Jahre alt, habe trotz meiner psychischen Belastungen anderen geholfen, wenn sie in Not waren, wann immer ich konnte.

Ich bin am Ende, oft wünsche ich mir, dass mein Leben wirklich bald zu Ende geht, zumal meine Eltern im Jahr 2019 verstorben sind.
Trauerbegleitung???? Vor einem Jahr hatte ich sie gerade begonnen, coronabedingt wurde sie gleich wieder abgesagt.

Wer immer das hier liest und in der glücklichen Lage ist, eine Stimme zu haben, die etwas erreichen kann, bitte, setz Dich ein für uns alle, die wir nur noch stumm und verängstigt in unseren vir Wänden gefangen sind, und das nun schon bald seit einem ganzen Jahr und ohnr Aussicht auf ein Ende !

Maskenphobie / Maskenpflicht Erfahrungen

05.02.2021 Erfahrung von Nonym:

Ich habe erst im Frühjahr 2020 gemerkt, dass ich mit Masken ein Problem habe. Zuvor hatte ich hin und wieder für einige Minuten FFP1 Masken als Staubschutz beim Arbeiten auf, und ich hatte wegen der kurzen Dauer auch keine Probleme damit.

Im März 2020 habe ich selbst noch an eine Wirksamkeit von Masken gegen die Übertragung von Krankheitserregern geglaubt, ich hatte Vertrauen in Medizin und Wissenschaft. Daher war ich wenige Male mit FFP1 Maske bei der Post, Einkaufen und beim Kinderarzt.

Dabei habe ich die negativen Auswirkungen auf meinen Körper gemerkt – 10 Minuten in der Post um Formulare auszufüllen, und ich war körperlich erschöpft (und ich bin im besten Erwerbsalter, sollte das also schon aushalten). Mir war noch nicht bewusst, dass auch der Anblick von maskierten Menschen negativ für mich sein könnte.

Nach einem Besuch im Baumarkt mit vielen Menschen wurde mir das langsam bewusst, ich habe Nachts davon geträumt. Von da an hatte ich immer mehr das Gefühl in einem dystopischen Film/Horrorfilm zu sein, wenn ich maskierte Menschen gesehen habe. Seither musste ich auch Supermarktparkplätze meiden, weil immer mehr Menschen auch im Freien (ohne Grund oder Zwang) maskiert herumgelaufen sind.

Masken nutze ich seither natürlich nicht mehr, ich kann praktisch keine Gebäude mehr betreten. Alles was ich benötige bestelle ich online, das funktioniert glücklicherweise sehr gut.

Ich habe mich im Frühjahr/Sommer 2020 umfassend über die Krankheit, die die Welt im Griff hat, informiert. Und es wurde mir klar, dass vieles nicht zusammenpasst. Im Sommer gab es kaum kranke Menschen, aber überall maskierte gesunde Menschen. Ich habe gelernt,
dass Masken die von Laien verwendet werden eher mehr Schaden als Nutzen bringen
(von der CO2 Rückatmung die ich selbst gespürt habe, bis zu Bakterien in den feuchten Masken vor dem Mund).
Ich empfinde es als sehr grausam, wenn Menschen, besonders jungen Schulkindern oder gebrechlichen Menschen, eine Maske aufgezwungen wird.

Im Sommer habe ich meine Partnerin von einem Einkaufszentrum abgeholt, ich musste dazu die Straße vor den Geschäften einmal hin und wieder zurückfahren. Der Gehsteig war voll mit maskierten Menschen (alle ohne Grund/Zwang, es war ja im Freien).
Das hat erstmals starke körperliche Reaktionen ausgelöst, ich konnte fast nicht mehr Autofahren.

Dadurch wurden noch mehr Orte für mich zu einem Tabu. Um überhaupt noch mit dem Auto unterwegs sein zu können habe ich mir neue Blicktechniken antrainiert. Ich sehe in keine Autos mehr hinein, sondern sehe nur mehr das Auto selbst. Ich versuche so gut es geht keine Gesichter von Menschen am Gehsteig zu sehen (denn sie könnten ja maskiert sein). Ich versuche auf keinen Fall zu Supermarkt Parkplätzen, Apotheken oder Arztpraxen zu sehen. Es ist schwierig das Blickfeld so einzuengen. Es ist eine Belastung die wenigen notwendigen Kilometer mit dem Auto zurückzulegen.

Über den Winter wurde es noch schlimmer, ich bin erstmals einen Postboten mit Maske gegenübergestanden, musste ihm den Rücken zuwenden, war etwas umständlich so Pakete anzunehmen. Nach solchen „Schocks“ benötige ich immer einige Zeit zur Erholung.
Auch im Freien wurden die Maskenmenschen mehr, ich meide sogar schon Spaziergänge rund ums Wohngebiet, da ich fürchte Maskenmenschen zu begegnen. Das ist auf Dauer gar nicht gesund.

Besonders meine Gesundheit macht mir Sorgen. Ich fühle mich vom Gesundheitssystem völlig ausgeschlossen, da ich die Gebäude ja auf keinen Fall betreten kann, zumindest nicht ohne Begleitperson und Augenbinde. Und auch dann würde ich lange Wartezeiten mit Maske kaum überstehen, wenn ich schon nach 10 Minuten erschöpft bin. Wie kann man Menschen absichtlich so schaden wollen? Ich verstehe es nicht.

Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass die Welt um mich bald wieder normal wird. Ich hoffe, dass ich bis dahin durchhalten kann.

Maskenphobie (und Studium wohl vergeudet)

05.03.2021 Erfahrung von Jutta:

Also bei mir wurde auch Prosoponophobie festgestellt, bereits in der Jugend. Therapien gaben nichts gebracht. Hab 2019 mein Lehramtsreferandariat abgeschlossen und danach bis Ende 2019 eine Vertretungsstelle gehabt. Hatte mich vor Studium und Referendariat etkundigt bei der Bezirksregierung und Amtsarzt, ob meine Einschränkung ein Problem sei: Nein, überhaupt nicht – Einstellungen als Angestellte sei möglich. Leider ist das nun bekannt, und nun hieß es vom Amtsarzt, dass sich die Zeiten geänderrt hätten und eine Maskenpflicht ja ggf. immer wieder eingeführt werden könnte und somit für den Schuldienst nicht mehr geeignet sei! 7-8 Jahre vergeudet! (Selbstständig mqchen kommt nicht in Frage.)

(Mit dem Tragen einer OP-Maske komme ich selbst zu recht, zumindest bis zu einer Stunde. Mich belastet der Anblick und empfinde, die anderen auch als „Maskenmonster“. )

Jutta

Maskenhorror

15.04.2021 Erfahrung von Hans:

Ich habe COPD und gehöre eigentlich zur Corona-Risikogruppe 2. Diese Krankheit ist laut Lungenfacharzt allerdings kein Grund für ein Maskenattest.
Trotzdem ist es so, dass ich beim Tragen einer Maske, vor allem beim Einkaufen oder ähnlichen Gelegenheiten, in eine gewisse Panik gerate, da ich das Gefühl habe, zu viel Kohlendioxyd einzuatmen, nicht genug Luft zu bekommen. Natürlich habe ich es mit Maske probiert, allerdings ist es oft genug vorgekommen, dass ich beim Bezahlen Geld fallen ließ oder mir eingekaufte Waren zu Boden fielen.
Gottseidank habe ich eine Hausärztin, die mein Problem erkannt hat und mir ein Attest ausgestellt hat.
Beim Einkaufen trage ich jetzt statt Maske ein Gesichtsvisier. Manchmal artet das allerdings zum Spießrutenlauf aus, ich werde zum Teil wie ein Verbrecher angeguckt.
Es bringt mich zudem manchmal an den Rand des Horrors, wenn ich all diese Halbgesichter sehe, vor allem dann, wenn Mitmenschen sich ohne Not, zum Beispiel beim Fahrradfahren im Wald oder beim Spaziergang, hinter so einem Ding verstecken.
Ich bin kein Coronaleugner, aber ich hoffe, dass dieser Wahnsinn bald ein Ende hat.

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