Prosoponophobie – Maskenphobie

Prosoponophobie – Maskenphobie

Angststörungen/Phobien

Die Phobie Prosoponophobie: Angst vor Masken

Die Prosoponophobie ist eine spezifische Phobie und bezeichnet die extreme Angst vor Masken. Bei dieser Angststörung meidet der Prosoponophobiker Masken bzw. Menschen die Masken tragen…maskierte Menschen; Menschen, die etwas (Böses) hinter ihren Masken verbergen (könnten). Es kann aber auch die Starre in den Masken…das Unmenschliche die Angst auslösen.
Prosoponophobie ist aus dem Griechischen: phobia=Angst; pros-,proso-= vorwärts, vorne, davor; pon-,pono-= Arbeit, Werk, Müdigkeit.
Beispiele für andere spezifische Phobien: Plutophobie und Polyphobie.

Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Meine Angst vor masken

28.10.2019 Erfahrung von Ama:

Ich bin 20 Jahre alt und habe seid ich denken kann schreckliche Angst vor masken. Alleine der Gedanke das ich Halloween raus muss macht mir schon Angst. Ich bekomme Bauchschmerzen, muss mich übergeben, und wansiniges herz rasen. Ich kenne keinen mit so einer Angst in meinem Alter. Und Frage mich ob ich da die einzige bin. Und warum ich diese Angst habe und viel wichtiger wie ich sie wieder los werden kann.

Suizidgedanken wegen Maskenphobie

14.04.2020 Erfahrung von Totenlust:

Ja ich habe auch Maskenphobie , in der aktuellen zeit wo Maskenpflicht droht, denke ich sogar über Selbstmord nach.

Atemnot und Gefühl des Erstickens

22.04.2020 Erfahrung von Julchen:

Hallo, ich habe ein Problem mit bedecken von Mund und Nase, habe dann das Gefühl ersticken zu müssen. Die Maskenpflicht wird mich wohl noch mehr isolieren.

Corona und Maskenpflicht

23.04.2020 Erfahrung von Horst:

Ich kann weder Maske (Mundschutz) tragen, noch derartig maskierte Menschen ertragen, d.h. seit 20.04.20 hat sich mein Leben extrem negativ verändert.
Die angeblichen „Lockerungen“ inkl. Maskenpflicht brachten meine Prosoponophobie erst zum Vorschein.
Öffentliche Verkehrsmittel brauche zum Glück nicht.
Sämtliche Einkaufseinrichtungen sind durch die Maskenpflicht für mich nicht mehr nutzbar. Ich muss ständig Alternativen finden. Andere müssen für mich einkaufen gehen, Bestellungen im Internet, Nutzung von Automaten usw.
Um Maskierte in der Öffentlichkeit schlage ich einen großen Bogen.
Ich habe ständig Angstvorstellungen, mittlerweile auch ohne auf Maskierte zu treffen.
Ich fühle mich als Ausgestoßener der Gesellschaft.
Wann hat dieser „Maskenirrsinn“ ein Ende?
Corona fürchte ich nun nicht mehr…

28.04.2020 Erfahrung von Nelke 2.0:

Seit die Maskenpflicht eingeführt wurde kann ich nicht mehr zum Lebensmittel einkaufen. Sobald Mund und Nase bedeckt sind fange ich an zu zittern und habe gleichzeitig Schweißausbrüche, außerdem habe ich das Gefühl zu ersticken. Ich fühle mich diskriminiert und werde dazu gezwungen mich immer mehr zurückzuziehen. Ich weiß nicht wie lange ich das aushalten kann.

28.04.2020 Erfahrung von Hungerlatte:

Ganau vor dem gleichen Problem stehe ich auch. Momentan greife ich auf Lebensmittellieferanten zu unglaubichen Preisen zurück, was mich in kürzester Zeit ruinieren wird, da ich bis nächstes Jahr im Mai auf 100% Kurzarbeit gesetzt bin und damit gerade mal meine Miete aufbringen kann. (geschweige denn Versicherungen, Kleidung Lebensmittel etc.). Ich habe niemanden, der für mich einkaufen gehen kann. Zu meiner Prosoponophobie werde ich jetzt wohl auch noch die Angst davor entwickeln, der erste Coronatote zu sein, der sich nicht mit dem Virus infiziert hat, sondern aufgrund der Maskenpflicht verhungert ist.

Angststörungen

07.05.2021 Erfahrung von Lea:

Ich arbeite als Betreuungsassistentin in einem Altenheim. Seit Beginn der Maskenpflicht hatte ich unter der Maske Schwindel, Beklemmungen, Atemnot ,Herzrasen. Seit vielen Jahren chronisch Schmerzkrank. Im Laufe der Zeit hat sich eine Angststörung mit hypertensiven Entgleisungen entwickelt.Ab Oktober 20 machte mir unsere Einrichtungsleitung das Angebot mit Visier zu arbeiten.
Nun gibt es seit April 21 eine neue Leitung welche mir das untersagt.
Mein Arzt sagt er kann mich nicht so lange krankschreiben . Mein Hausarzt behandelt mich nur wieder-willig mit visier obwohl er mir ein Attest zur Maskenbefreiung ausgestellt hat.mein Orthopäde verweigert die Behandlung ohne Maske usw. Vermutlich verliere ich meine Arbeit bez.soll unentgeltlich freigestellt werden. Mein Anwalt scheint auch überfordert.
Seit April geht es mir nur noch schlecht. Allein der Gedanke eine Maske zu Tagen löst mittlerweile Angst aus.
Auch der Alltag mit Visier wird immer mehr zum Spießruten laufen und man bekommt Angst vorm Einkauf.
Mittlerweile traue ich mich auch kaum noch mit dem Hund raus,da meine Angst ihn panisch und teilweise defensiv aggressiv macht was bei einem 45kg Hund nicht ohne ist.
Meine gesamte Existenz ist gerade bedroht . Könnte nur noch heulen und hoffe das die nächste Hochdruckkriese die letzte sein wird da ich das so nicht mehr lange aushalten kann.Hilfe und Verständnis bekommt man nicht.
Leider lässt uns die Politik völlig im Stich .

Weitere Erfahrungen mit der Maskenpflicht und der Angst davor HIER



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