Depression: Kindheitserlebnisse verlangsamen Genesung

Depression: Kindheitserlebnisse verlangsamen Genesung

Psychische Krankheiten – Depressive Störung – Interventionen

31.01.2014 Erwachsene, die in ihrer Kindheit Misshandlungen durchlebt haben oder deren Eltern Suchtprobleme hatten, genesen langsamer von ihrer Depression, laut einer neuen Studie.

Forscher der Universität von Toronto analysierten Daten von mehr als 1.100 kanadischen Erwachsenen mit Depression, die jedes zweite Jahr (zwölf Jahre lang) bis zur Genesung auf Depressionssymptome untersucht wurden.

Depression: Kindheitserlebnisse verlangsamen Genesung

„Unsere Befunde zeigen, dass die meisten Teilnehmer sich erholten“, sagte Studienkoautorin Tahany Gadalla in einer Universitätspressemitteilung. „Drei Viertel der Personen waren nach zwei Jahren nicht mehr depressiv.“

Jedoch gab es grosse Unterschiede darin, wie lange die Patienten brauchten, um zu genesen, sagte Studienautorin Esme Fuller-Thomson.

„Frühe Nöte haben weitreichende Folgen“, sagte Fuller-Thomson. „Die durchschnittliche Zeit bis zur Erholung von einer Depression, war für

  • Erwachsene, die während ihrer Kindheit körperlich misshandelt worden, neun Monate länger, und für
  • diejenigen, deren Eltern Suchtprobleme hatten, etwa fünf Monate länger.“

© PSYLEX.de – Quellenangabe: Universität von Toronto, Social Psychiatry and Psychiatric Epidemiology; Jan. 2014

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