Folsäure – Vitamin B9 gegen Depressionen

Folsäure – Vitamin B9 gegen Depressionen

Depressive Störungen – Nahrungsergänzungsmittel

Folsäure (lat. folium = Blatt), auch als Vitamin B9 bekannt, ist ein hitze- und lichtempfindliches Vitamin aus dem B-Komplex.

Empfehlung hinsichtlich der Menge: am besten durch den Arzt feststellen lassen.

Studien zu Folsäure

Folsäure - Vitamin B9
Struktur Folsäure mit
unbekannter Anzahl an Glutaminsäure

Ein Mangel an dem B-Vitamin Folsäure kann auch für eine Störung der Stimmungslage sorgen.

  • Ein großer Prozentsatz depressiver Menschen hat ein niedriges Folsäure-Niveau.1
  • Folsäure scheint die Effektivität von Lithium bei der Behandlung von bipolaren Patienten zu verbessern.2
  • Depressive Alkoholiker berichteten, sich durch die Einnahme einer großen Menge einer modifizierten Form der Folsäure besser zu fühlen.3
  • Zu wenig Vitamin B12 und Folat können Risiko für melancholische depressive Symptome erhöhen: Vitamin B12 und Folsäure gegen Depression.
  • Eine neue Forschungsarbeit konnte zum ersten Mal robuste wissenschaftliche Befunde liefern, dass B-Vitamine (B12 und B9) die Wirkung von Antidepressiva verbessern und die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls reduzieren können…siehe hier.

Jeder, der unter chronischen Depressionen leidet, sollte in Betracht ziehen, sich auf einen möglichen Folsäuremangel von einem Arzt untersuchen zu lassen.
Diejenigen mit außergewöhnlich niedrigen Folsäure-Niveau könnten evtl. von kurzfristig hohen Gaben von Folsäure (10 mg pro Tag) profitieren.

Zusammenfassung: Zuverlässige und relativ konsistente wissenschaftliche Daten, die auf einen signifikanten Nutzen für die Gesundheit hinweisen. Folsäure kann helfen, eine vorhandene mit einer Depression verbundene Mangelernährung auszugleichen.

©psylex.de

Natürliches Vorkommen

Große Mengen an Folsäure sind enthalten in:

  • Hefe,
  • Weizenkleie und -keime,
  • Kalbs- und Geflügelleber.

Geringere Mengen an Vitamin B9 sind enthalten in:

  • Fisch,
  • Fleisch,
  • Nüssen,
  • grünes Blattgemüse,
  • Vollkornprodukten,
  • Eigelb,
  • Rote Bete,
  • Rucola,
  • Spinat,
  • Broccoli,
  • Karotten,
  • Tomaten,
  • Spargel,
  • Radieschen,
  • Rosenkohl,
  • Obst.

Rechtlicher Hinweis: Diese Empfehlungen sind nicht vollständig und können nicht den Rat Ihres Arztes oder Apothekers ersetzen. Weitere Behandlungshinweise sind am Ende der Seite unter Hinweise zu finden.

Referenzen:
1. Reynolds E, Preece JM, Bailey J, Coppen A. Folate deficiency in depressive illness. Br J Psychiatry 1970;117:287-92.
2. Coppen A, Chaudrhy S, Swade C. Folic acid enhances lithium prophylaxis. J Affect Disord 1986;10:9-13.
3. Di Palma C, Urani R, Agricola R, et al. Is methylfolate effective in relieving major depression in chronic alcoholics? A hypothesis of treatment. Curr Ther Res 1994;55:559-67.

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