Chäromanie: Krankhafte Heiterkeit

Chäromanie: Krankhafte Heiterkeit

Psychologie-Lexikon – Manien

Definition

Definition: Die Chäromanie ist eine Manie, bei der der Betroffene zwanghaft bzw. pathologisch heiter ist und gute Laune zeigen und verbreiten muss. Es liegt beim Chäromaniker eine Obsession zur Heiterkeit vor.

Vor nicht allzu langer Zeit wurde die Ähnlichkeiten aufweisende generalisierte Heiterkeitsstörung (GHKS) als ‚Fake‘ ins Leben gerufen; sie scheint aber nicht aus der Luft gegriffen zu sein.

Diese Manie wurde bereits im Klinischen Wörterbuch von Otto Dornblüth aus dem Jahr 1927 aufgeführt: „Chäromanie gr. von chairô ich freue mich, krankhafte Heiterkeit.“



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